Immer mehr mittelständische Unternehmen bieten ihren MitarbeiterInnen eine betriebliche Kinderbetreuung an. Mit gutem Beispiel voran geht das Marburger EDV-Systemhaus INOSOFT AG. Bei den "INOzwergen" versammeln sich die kleinen Söhne und Töchter der Belegschaft, um in Kleingruppen von bis zu acht Kindern auf dem firmeneigenen Spielplatz herumzutoben. Bei schlechtem Wetter liest eine qualifizierte Betreuerin aus Kinderbüchern vor und bastelt mit den Kindern. ArbeitgeberInnen im Mittelstand reagieren vermehrt auf die Bedürfnisse ihrer MitarbeiterInnen mit Familie. Um ihrer Arbeit nachgehen zu können, sollen sich Eltern weniger um die Betreuung ihrer Kleinen sorgen und können bei Bedarf länger arbeiten. Sie sind dadurch flexibler und wissen ihre Kinder trotzdem in der Nähe und in guten Händen. Zwei Folgen dieser Strategie: Die MitarbeiterInnen sind zufriedener, produktiver und bleiben ihrem/ihrer ArbeitgeberIn länger treu.
Quelle: Diversity-Newsletter 38, Juli 2007
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