Chef gut, Job gut

Wer mit seinem Chef unzufrieden ist, projiziert das auch auf den Arbeitgeber, so das Ergebnis einer Studie. Schlecht fürs Unternehmen, denn die Hälfte der Mitarbeiter, die mit ihrem Vorgesetzten nicht gut kann, sucht deswegen einen neuen Job. Eine vom Mitarbeiter als schlecht empfundene Beziehung zum Vorgesetzten schädigt Unternehmen nachhaltig. Das belegt die Herbststudie des Instituts für Mittelstandsforschung an der Universität Lüneburg mit der Personalberatung Hanseatisches Personalkontor (Hapeko).

Danach suchen 49,3 Prozent der Befragten, die mit der Führungsbeziehung unzufrieden sind, aktiv einen neuen Arbeitgeber. Bewertet wurden in der Studie Aspekte wie Fairness, Unterstützung bei beruflichen Zielen sowie das menschliche Verhältnis. "Ob ein Arbeitnehmer das Verhältnis zum Vorgesetzten negativ oder positiv beurteilt, ist wesentlich für seine Bindung ans Unternehmen", sagt Professor Albert Martin, Direktor des Instituts für Mittelstandsforschung. Vor allem kleine Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern schnitten bei der Beurteilung schlecht ab.

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