Mitarbeitergespräche in Europa an der Tagesordnung Düsseldorf (ots) - Als Teil der innerbetrieblichen Kommunikation sind regelmäßige Gespräche zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter ein wertvolles und wichtiges Instrument zur Personalführung. Doch diese werden in mehr als der Hälfte der deutschen Unternehmen nie geführt. Bei 18% finden Mitarbeitergespräche hinsichtlich Zielvorgaben, Leistungsbeurteilungen und Ähnlichem nur sehr selten und in unregelmäßigen Zeitabständen statt. Nur in 31% der deutschen Firmen setzen sich Vorgesetzte und Mitarbeiter mindestens ein bis zwei Mal im Jahr für ein gemeinsames Gespräch zusammen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der europäischen Jobbörse StepStone, die unter mehr als 9.000 Jobsuchenden in acht Ländern Europas durchgeführt wurde.
Im Gegensatz zu den deutschen Vorgesetzten nutzen die europäischen Kollegen diese Form des Feedbacks sehr viel häufiger. Vor allem in Dänemark machen die Unternehmen regen Gebrauch von Mitarbeitergesprächen. Auf die Frage "Wie oft haben Sie mit Ihrem Chef ein Mitarbeitergespräch" antworteten 62% der dänischen Befragten mit "Regelmäßig - mindestens ein- bis zweimal im Jahr" und weitere 21% mit "Unregelmäßig - sicher nicht jedes Jahr".
Auch in Schweden und Norwegen werden diese Art von Gesprächen sehr regelmäßig geführt. In 57% der schwedischen und 52% der norwegischen Unternehmen setzen sich Vorgesetzte und Mitarbeiter mindestens ein oder zweimal im Jahr für ein gemeinsames Gespräch zusammen.
An der Umfrage auf den Internetseiten von StepStone in Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Italien, Belgien, Holland und Frankreich haben sich insgesamt 9.260 Besucher beteiligt.
Einzelergebnisse der Umfrage erhalten Sie im Internet: http://www.stepstone.de/Ueber-StepStone/
Quelle: ots, 19.07.2005