Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz fordert praktizierte Antidiskriminierung am Arbeitsplatz. Eine Schulung in Gender Gruppendynamik kann Mitarbeiter sensibilisieren Hamburg - Am 18. August 2006 ist das lang umstrittene Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft getreten. Das Gesetz folgt EU-Richtlinien und sieht vor, dass auch im Geschäftsleben niemand aus Gründen der ethnischen Herkunft, der Religion, des Geschlechtes, des Alters usw. diskriminiert werden darf.
Besonderes Augenmerk fällt diesbezüglich auf die Gleichbehandlung von Mann und Frau am Arbeitsplatz. Unternehmen stehen vor dem Problem, dass viele Verpflichtungen neu sind und sie erforderliche Maßnahmen zum Schutz vor Benachteiligung treffen müssen.
Eine Umfrage des Handelsblatts zeigt: Nur acht Prozent der Firmen haben ihre gesamte Belegschaft im Bereich Antidiskriminierung geschult oder planen dies. Um das Risiko gerichtlicher Auseinandersetzungen zu mindern, sollten sich alle Betriebe mit dem Thema auseinandersetzen - z. B. durch eine Schulung in Gender Gruppendynamik, die das Hamburger Trainingsinstitut Systhema regelmäßig als fünftägiges Seminar oder 3x2-Tage-Module anbietet.
Die Seminare stellen einen qualifizierten Einstieg in die Gender-Thematik am Arbeitsplatz dar. Der Einfluss der erlernten Gender-Rollen auf Teamarbeit, Gruppenverhalten, Entscheidungsprozesse oder Führungsverhalten wird im Seminar beleuchtet.
Die Kurse sind besonders geeignet, das sogenannte Gender-Mainstreaming, ein auch im AGG niedergeschriebenes Prinzip, im Arbeitsumfeld zu initiieren. Es betont, dass gesellschaftliches Rollenverständnis und damit auch die unterschiedlichen Lebenszusammenhänge von Männern und Frauen im Berufsleben in allen Bereichen berücksichtigt werden. Dies ist durchaus positiv zu verstehen, erläutert Prof. Dr. Johanna Forster, wissenschaftliche Leiterin bei Systhema: "Berücksichtigt ein Unternehmen die Unterschiede, kann es diese strategisch einbinden, die Kommunikation im Team oder in Team-übergreifenden Prozessen optimieren und erfolgreiche Synergien im kooperativen Umgang miteinander schaffen."
Das Institut für Gruppendynamik und Systemprozesse "Systhema"wurde im Mai 2005 in Hamburg gegründet. Ein interdisziplinäres, erfahrenes Trainer-Team aus Verhaltensforschern, psychologischen Psychotherapeuten und Ökonomen garantiert einen adäquaten Theorie-Praxis-Transfer. Der Fokus des Weiterbildungsangebots für Führungskräfte liegt auf den Themen Diversity- und Change-Management, Gruppendynamik und Gender-Gruppendynamik.
Mehr Informationen und Schulungstermine: www.systhema.org
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