Erstmals droht einem Unternehmen in Deutschland eine hohe Strafe, weil eine Mitarbeiterin klagt: Die Frau ist schwanger und türkischer Herkunft - und wird von ihrer Firma kaltgestellt. Sule Eisele nennt das, was ihr als Hochschwangere vergangenen Sommer passiert ist, eine "stille Kündigung". Dabei hatte es zwei Jahre zuvor so hoffnungsvoll angefangen, beim Versicherungskonzern R+V. "Ich hatte viel Herzblut hineingesteckt - und es lief", sagt die 38-Jährige. Doch jetzt hat die Versicherungsspezialistin ihren Arbeitgeber auf 500.000 Euro Schadensersatz verklagt wegen Geschlechtsdiskriminierung.
Lesen Sie den gesamten Artikel unter www.sueddeutsche.de/jobkarriere/berufstudium/artikel/797/154399/