www.mittelstand-und-familie.de bietet auch Ihnen Unterstützung. Die Particip GmbH, ein internationales Beratungsunternehmen mit 25 Mitarbeitern und Hauptsitz in Freiburg, setzt bereits seit Jahren erfolgreich familienfreundliche Maßnahmen um. Anlass für eine intensivierte Familienfreundlichkeit waren eine deutliche Steigerung des Frauenanteils auf 40 Prozent und generell ein starker Zuwachs von jungen Mitarbeitern in relativ kurzer Zeit.
Für ihre betriebliche Kinderbetreuung wurde die Particip GmbH von der Bundesregierung im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs "Erfolgsfaktor Familie 2005" als eines der zehn besten Unternehmen ausgezeichnet. Eltern haben die Möglichkeit, ihre Kinder mit zur Arbeit zu bringen. Dort steht ihnen ein gesondertes Eltern-Kind-Arbeitszimmer mit Spielsachen zur Verfügung. Gerade junge Eltern nutzen die sehr flexiblen Arbeitszeiten und können auch von zu Hause aus arbeiten. Ein weiterer Service: Mitarbeiter, die in einem kooperierenden Fitnesscenter trainieren, können ihre Kinder dort betreuen lassen. Herr Rieper, Consultant und Familienbeauftragter der Particip GmbH: "Familienfreundlichkeit lohnt sich für uns allemal. Durch unsere familienfreundlichen Maßnahmen können wir Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in unserem Unternehmen halten und diese bereits nach einer halbjährigen Elternzeit wieder erfolgreich in den Arbeitsbetrieb eingliedern, insofern sie das wünschen. Aufgrund der hohen Mitarbeiterzufriedenheit ist die Fluktuation gleich null. So sparen wir erhebliche Kosten und viel Zeit."
Daran wird deutlich: Kinderbetreuung ist ein wichtiges Thema, nicht nur für Berufstätige, sondern auch für Arbeitgeber. Schwierigkeiten gibt es, wenn es nicht gelingt, eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden: Eltern, speziell Mütter, müssen angesichts unzureichender Möglichkeiten der Kinderbetreuung häufig gegen ihren Wunsch zu Hause bleiben. Damit gehen sie den Unternehmen als qualifizierte Arbeitskraft verloren. Viele kleine Unternehmen scheuen die Investition betrieblich unterstützter Kinderbetreuung, weil sie hohe Kosten und großen Aufwand befürchten. Aktuelle Informationen und konkrete, praxisnahe Hilfestellungen zu Kinderbetreuungsmaßnahmen in kleinen Unternehmen finden sich im Serviceportal www.mittelstand-und-familie.de.
Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung ist leichter zu organisieren, als sich die meisten vorstellen. Die positiven Effekte sind vielfältig: Qualifizierte Arbeitskräfte können trotz Elternzeit einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen. Wie das Beispiel der Particip GmbH zeigt, können Kosten zur Einarbeitung von Vertretungskräften eingespart werden. Ein Verlust an Know-how wird vermieden, und damit steigen Zufriedenheit und Motivation der Beschäftigten. Laut einer Forsa-Umfrage unter jungen Eltern wünschen sich 90 Prozent, dass Arbeitgeber sich für eine gute Kinderbetreuung engagieren ("Erziehung, Bildung und Betreuung", Forsa, März 2005).
Auf www.mittelstand-und-familie.de, einer Initiative der Bertelsmann Stiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, werden diverse Möglichkeiten der betrieblich unterstützten Kinderbetreuung präsentiert: Z. B. sind Betreuungskostenzuschüsse für nichtschulpflichtige Kinder bis zu sechs Jahren vom Gesetzgeber unter bestimmten Voraussetzungen steuer- und sozialversicherungsfrei gestellt. Zu flexiblen Arbeitszeitmodellen, kostengünstigen Möglichkeiten der Inhouse-Kinderbetreuung in Notfallsituationen, Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Betrieben, Einrichtungen oder Verbänden gibt es hilfreiche Informationen. In der umfassenden Datenbank von www.mittelstand-und-familie.de sind die Adressen von Industrie- und Handelskammern, lokalen Bündnissen für Familien und zahlreichen Kindertageseinrichtungen im gesamten Bundesgebiet zu finden.
Für persönliche Anfragen stehen Experten zur Verfügung: entweder per E-Mail unter infoline@mittelstand-und-familie.de oder telefonisch unter 0180-3 444 333 (9 Cent/min.) von montags bis freitags jeweils von 8:00 bis 20:00 Uhr. Kinderbetreuung am Arbeitsplatz lohnt sich für beide Seiten.
Quelle: Bertelsmann Stiftung
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