Neuer Monitor Familienforschung widmet sich Familien mit kleinen Kindern

Anna-Maria Cramer

Wirtschaftliche Unsicherheit, eine Vielfalt an erzieherischen Herausforderungen, die Aufgabe Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren - junge Familien sehen sich in den ersten Jahren zahlreichen neuen Anforderungen gegenübergestellt. Die neunte Ausgabe des Monitors Familienforschung hat deshalb jetzt das Thema in den Blick genommen, Daten und Fakten zusammengestellt sowie mögliche Handlungsoptionen zur Förderung von Familien mit kleinen Kindern aufgezeigt.

Familien mit Kindern in der Kleinkindphase benötigen ein besonderes Maß an Förderung und Unterstützung. Doch ein Angebot wirksamer Förderung bedeutet nicht, dass der Staat Familien ein bestimmtes Lebensmodell vorschreibt. Junge Eltern können die zahlreichen Herausforderungen nur meistern, wenn sie einen größtmöglichen Entscheidungsfreiraum zwischen verschiedenen Optionen haben.

Die neunte Ausgabe des Monitors Familienforschung stellt vor allem die Aspekte frühkindlicher Bildung und Betreuung in den Fokus und greift damit die aktuelle Diskussion zum Ausbau der Kinderbetreuung für die unter Dreijährigen auf. Neuere pädagogische Konzepte trennen dabei nicht mehr zwischen häuslicher und institutioneller Erziehung, Bildung und Betreuung, sondern betonen die Partnerschaft zwischen Eltern, Tagespflegepersonen oder Kindertageseinrichtungen, die den optimalen Rahmen für die Förderung des Kindes bildet.

Der Monitor Familienforschung bietet anhand aktueller Daten und internationaler Forschungsergebnisse einen umfassenden Überblick über die Situation frühkindlicher Förderung in Deutschland, über wirtschaftliche wie gesellschaftliche Effekte eines bedarfsgerechten Ausbaus der Kinderbetreuung und über die Wünsche von jungen Eltern.

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