Bausteine einer nachhaltigen Verbesserung der Altenpflege Bundesseniorenministerin Ursula von der Leyen hat die am 19. Juni von der Koalitionsrunde beschlossenen Eckpunkte zur Reform der Pflegeversicherung ausdrücklich gewürdigt. Vor allem hob sie die angestrebte Reform als "Riesenschritt für Demenzkranke und ihre Familien" hervor. Durch die Reform werde den rund eine Million Betroffenen und ihren Familien entscheidend geholfen, so die Ministerin.
Wegweisend sei außerdem die Einführung einer Pflegezeit für Angehörige pflegebedürftiger Menschen. Damit werde den Angehörigen ermöglicht, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Außerdem begrüßte Ursula von der Leyen den Aufbau konkreter Strukturen für die Pflege - etwa durch die Einrichtung von Pflegestützpunkten.
"Charta der hilfe- und pflegebedürftigen Menschen"
Welche Rechte hilfe- und pflegebedürftige in Deutschland haben beschreibt die "Charta der hilfe- und pflegebedürftigen Menschen". Sie geht zurück auf den 2003 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Bundesgesundheitsministerium initiierten "Runden Tisch Pflege". Zur Verbreitung und Umsetzung der Charta hat das Bundesseniorenministerium die "Leitstelle Altenpflege" am Deutschen Zentrum für Altersfragen eingerichtet.
Quelle und mehr Informationen unter: BMFSFJ