Reform der Pflegeversicherung

Service-Portal stellt die Herausforderungen der Reform vor und bietet kompetente Hilfe bei Fragen und Problemen rund um das Thema Pflege. Informativer Mehrwert: www.mittelstand-und-familie.de bietet kostenlosen Telefonvortrag zur Reform der Pflegeversicherung. Am 01. Juli 2008 tritt die Reform der Pflegeversicherung in Kraft. Das bedeutet für Pflegebedürftige und deren Angehörige erhebliche Erleichterungen, hat aber auch weit reichende Konsequenzen für Betriebe und Arbeitgeber. Das Portal www.mittelstand-und-familie.de klärt über alle Veränderungen auf und gibt wertvolle Hinweise, wie man sich rechtzeitig und umfassend auf die Konsequenzen der Reform vorbereiten kann.

Welche Neuerungen bringt die Reform der Pflegeversicherung?
Mit der Reform der Pflegeversicherung wird es Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wesentlich erleichtert, Pflegeaufgaben wahrzunehmen, denn für Beschäftigte mit pflegebedürftigen Angehörigen sieht der Gesetzgeber eine unbezahlte Freistellung von bis zu sechs Monaten mit anschließendem Rückkehrrecht vor. Außerdem soll Angehörigen von Pflegebedürftigen in akuten Fällen eine kurzfristige Freistellung von bis zu zehn Tagen gewährt werden. Diese Regelungen gelten bereits für Unternehmen ab fünfzehn Beschäftigten und stellen hohe Ansprüche an viele mittelständische Betriebe. Denn diese müssen sich darauf einrichten, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zunehmend von ihren neuen Ansprüchen Gebrauch machen werden.

Welche Unterstützung bietet Mittelstand und Familie?
Im aktualisierten Kapitel "Hilfe- und Pflegebedürftigkeit - Hilfe zur Selbsthilfe" finden Beschäftigte mit Pflegeaufgaben umfassende Informationen, zum Beispiel zur Finanzierung der Pflege oder zur Suche und Auswahl eines Pflegedienstes. Ein besonderer Service für Betriebe ist der neu geschaffene Bereich "Pflege" im Portal: Hier werden unter anderem die besonderen Anforderungen der Reform an Unternehmen vorgestellt. "Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen nun auch Ansprechpartner sein für pflegende Angehörige", erklärt Jürgen Griesbeck, Eldercare-Experte bei der pme Familienservice GmbH. "Wichtig ist, dass sie dem pflegenden Angehörigen partnerschaftlich zur Seite stehen. Zudem sollten Betriebe sich frühzeitig Unterstützungsinstrumente überlegen, mit denen sie verhindern können, dass die Beschäftigten aus dem Beruf aussteigen bzw. an Überlastung leiden." Einen viel versprechenden Ansatz sehen Expertinnen und Experten in flexiblen Arbeitszeitmodellen oder in der Möglichkeit, von zu Hause aus arbeiten zu können. "Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen sich im Klaren über die neuen Rechtsansprüche ihrer Beschäftigten und die damit verbunden Konsequenzen sein", betont Jürgen Griesbeck. "Wer am Ende nicht von der Situation überrascht werden will, sollte sich schon jetzt unbedingt Maßnahmen für den "Ernstfall" überlegen."

Telefonvortrag für informativen Mehrwert
Am 25. Juni 2008 bietet das Portal "Mittelstand und Familie" von 10:00 bis 10:45 Uhr den kostenlosen Telefonvortrag "Die Auswirkungen der Pflegereform auf Unternehmen" an. Die Anmeldung ist ab sofort unter #wwwt(4000,www.mittelstand-und-familie.de/Anmeldung_Telefonvortrag,www.mittelstand-und-familie.de/Anmeldung_Telefonvortrag)# möglich. Darüber hinaus finden Interessierte alle nützlichen Informationen zu den Themen Pflege und Eldercare auf www.mittelstand-und-familie.de.

Über das Projekt:
Das Portal "Mittelstand und Familie" ist Bestandteil des Projekts "Balance von Familie und Arbeitswelt", das die Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchführt. Gefördert wird das Portal aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

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