Späte Mütter und Väter sind gefestigter

Anna-Maria Cramer

"Erst Karriere, dann ein Kind", lautet ein Grund für späte Elternschaft. Die muss kein Nachteil sein, obwohl gesundheitliche Gefahren mit dem Alter wachsen. Die Biologie, die Umstände, die Karriere

Popikone Madonna und TV-Moderatorin Sandra Maischberger und Prinzessin Caroline von Monaco haben eins gemeinsam: alle drei bekamen mit über 40 Jahren ein Kind. Was Verwandte und Freunde vor wenigen Jahrzehnten noch regelrecht bestürzte und zu Sorgen und Mitleid nötigte, wird immer normaler - auch bei Erstgeburten. Laut Gender Datenreport der Bundesregierung hatten 1991 nur 0,8 % der erstgeborenen Kinder eine Mutter von 40 Jahren und älter, im Jahr 2000 waren es 1,8 % und 2003 bereits 3,9 %. Tendenz weiter steigend.

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