Bedarfsanalyse - Nutzen & Hürden

Nutzen

Hürden

Ohne Vorkenntnisse durchführbar, Schritte und Fragen sind genau vorgegeben

Zeigt nicht, wie das Unternehmen die Kinderbetreuung unterstützen sollte

Auswertung per Software

Nur sinnvoll, wenn alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreicht werden

Gibt realistische Einschätzung, wie viele Beschäftigte aktuell eine Kinderbetreuung benötigen

Rechercheaufwand, besonders bei mehreren Standorten oder viel Personal in Elternzeit

Erfasst auch künftigen Bedarf (in den nächsten 3 Jahren)

Kosten bei Verschickung per Post

Anonym, hohe Wahrscheinlichkeit, dass Beschäftigte ehrlich antworten

Sollte keine übertriebenen Erwartungen wecken

Signal an die Beschäftigten, dass das Unternehmen ihre Interessen unterstützt

Nur Momentaufnahme, Bedarf kann sich jederzeit ändern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nutzen der Bedarfsanalyse

Ohne Vorkenntnisse durchführbar, Schritte und Fragen sind genau vorgegeben
Die Bedarfsanalyse können Sie ohne große Einarbeitung durchführen. Alle Schritte sind genau erklärt. Die Fragebögen können mit Sie mit der hier verfügbaren Software auch von Aushilfen eingeben lassen, die Auswertung erfolgt auf Knopfdruck.

Gibt realistische Einschätzung, wie viele Beschäftigte aktuell eine Kinderbetreuung benötigen
Mit der Bedarfsanalyse ermitteln Sie den aktuellen Bedarf an Kinderbetreuung in Ihrem Betrieb, d. h. für wie viele Kinder, welches Alter der Kinder und zu welchen Zeiten. Mit diesen Ergebnissen fällt Ihnen die Auswahl einer geeigneten Unterstützungslösung leichter.

Erfasst auch künftigen Bedarf (in den nächsten 3 Jahren)
Die Ergebnisse zeigen auch den künftigen Bedarf, zum Beispiel nach der Elternzeit und auch den voraussichtlichen Bedarf von Beschäftigten, die in den nächsten 3 Jahren planen, Eltern zu werden.

Anonym, macht es den Beschäftigten leichter, ehrlich zu antworten
Bei einer anonymen Befragung antworten in der Regel auch die ehrlich, die der Firma nicht zur Last fallen und keine Kosten verursachen möchten.

Signal an die Beschäftigten, dass das Unternehmen was für sie tun will
Eine Bedarfsanalyse zur Kinderbetreuung zeigt den Beschäftigten, dass sich das Unternehmen für sie und ihre Familien interessiert und sie unterstützen will. Das wiederum erhöht ihre Motivation und Loyalität gegenüber dem Unternehmen.

Hürden der Bedarfsanalyse und der richtige Umgang damit

Zeigt nicht, wie das Unternehmen die Kinderbetreuung unterstützen sollte
Die Befragung gibt einen Aufschluss darüber, wie viele Beschäftigte derzeit oder in der nächsten Zeit voraussichtlich Kinderbetreuung brauchen, zu welchen Zeiten und für welches Alter. Die geeignete Form der Unterstützung müssen Sie selbst wählen – unsere Entscheidungshilfe kann Ihnen dabei eine Orientierung geben.

Nur sinnvoll, wenn alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen erreicht werden
Eine realistische Einschätzung bekommen Sie nur, wenn die Bedarfsanalyse alle Beschäftigten erreicht. Sie sollten sie deshalb nicht zur Urlaubszeit oder zu Arbeitsspitzen durchführen. Kündigen Sie die Bedarfsanalyse bereits vorher an, zum Beispiel auf Personalversammlungen oder in firmeninternen Newsletter.

Rechercheaufwand, besonders bei mehreren Standorten oder viel Personal in Elternzeit
Besonders wichtig ist es, dass auch die Beschäftigten in Elternzeit an der Befragung teilnehmen können, denn für sie entscheidet eine Kinderbetreuung oft darüber, ob und wann sie wieder an den Arbeitsplatz zurück kehren. Das bedeutet für Unternehmen zwar Aufwand für die Recherche der Adressen, ist aber für die Aussagekraft der Bedarfsanalyse gut investierte Zeit.

Kosten bei Verschickung per Post
Wenn Sie die Bedarfsanalyse per Post verschicken, sollten Sie jeweils einen frankierten Rückumschlag beilegen. Günstiger wird es, wenn Sie die Bedarfsanalyse nur an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Elternzeit oder Externe per Post verschicken und an die Übrigen per Hauspost verteilen.

Sollte keine übertriebenen Erwartungen wecken
Die Befragung zur Kinderbetreuung ist ein positives Signal für die Beschäftigten, kann aber leicht hohe Erwartungen wecken und bei Einzelnen zu Enttäuschung führen, wenn kein für sie geeignetes Angebot umgesetzt wird. Um das zu verhindern, sollten Sie im Anschreiben oder bei vorherigen Ankündigungen klar stellen, das diese Befragung erst einmal nur den Bedarf ermittelt und sich daraus nicht automatisch Angebote ergeben.

Nur Momentaufnahme, Bedarf kann sich jederzeit ändern
Die Bedarfsanalyse kann keine langfristige Planungsgrundlage liefern und die Antworten dürfen nicht als Anmeldung für Kinderbetreuungsangebote verstanden werden. Es ist deshalb zu empfehlen, bei der Planung konkreter Angebote noch einmal den Bedarf genau dafür zu ermitteln (evt. in einer Fokusgruppe) und sich zu überlegen, was man tun kann, wenn ein Angebot später nicht mehr genutzt wird (z. B. den Betriebskindergarten für Stadtteilkinder öffnen).