Haben Beschäftigte für ihr Kind einen Platz im Kindergarten bekommen, sind damit nicht alle Betreuungs- und Bildungsfragen auf lange Sicht gelöst. Kinder stellen auch im Alltag Anforderungen an ihre Eltern, die über eine reine Versorgung und Beschäftigung hinaus gehen.
Bereits während der Kindergartenzeit ergeben sich oft Situationen, für die zusätzlich kurzfristige Betreuungslösungen gefunden werden müssen, da ansonsten vorgesehene Arbeitseinsätze nicht realisierbar sind.
Noch problematischer kann die Situation nach der Einschulung eines Kindes werden. Gerade in den ersten Schuljahren sind Beginn und Ende des Unterrichts oft sehr unregelmäßig. Hortplätze und das Angebot von Betreuungsmöglichkeiten für Grundschulkinder gibt es gegenwärtig nicht überall und bedarfsdeckend. Zusätzlich brauchen viele Kinder schon zu Beginn der Schulzeit Hilfe bei den Hausaufgaben oder bei der Vorbereitung auf Tests und Arbeiten.
In der Grundschule entstehen oft kurz- und langfristig absehbare Betreuungslücken, denn spätestens in diesem Lebensabschnitt brauchen Kinder oft erweiterte Bildungsangebote, die für Eltern recht kostspielig sind.
Der Übergang zu einer weiterführenden Schule ist für Familien an sich schon mit vielen Veränderungen verbunden: Der Besuch einer neuen, meist größeren Schule, weitere Schulwege, gestiegene Herausforderungen und Anforderungen, auf die sich Kind und Eltern einstellen müssen. In Gymnasien, Real- und Hauptschulen gibt es in der Regel keine Ganztagsangebote, allenfalls die (wenigen) Gesamtschulen haben welche. Zudem fehlen individuelle Möglichkeiten der Lernunterstützung. Diese ist innerfamiliär kaum zu leisten, was in vielen Fällen teuren Nachhilfeunterricht nötig macht.
Ursachen für Betreuungslücken im Kindergarten:
Ursachen für Betreuungslücken in der Schule:
Bei der Lösung dieser Herausforderungen muss unterschieden werden zwischen altersgemäßen Angeboten, die
Darüber hinaus sind innerbetriebliche Instrumente