Weshalb sind Frauen in den Neuen Ländern besser aufgestellt für die Krise? Ist Ostdeutschland das "Labor für die Zukunft"? Diesen Fragen wird beim zweiten Kongress "Frauen machen Neue Länder" am 25. Juni 2009 in Leipzig auf den Grund gegangen.Im November 2008 ging in Leipzig der I. Kongress "Frauen machen Neue Länder - Erfolgreich in Ostdeutschland" an den Start, organisiert von der pme Familienservice GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Dem Vorurteil zum Trotz, vor allem gut ausgebildete Frauen würden die Neuen Länder gen Westen verlassen, zeigte die Auftaktveranstaltung: Es gibt unzählige tolle Frauen, die in Ostdeutschland erfolgreich sind und etwas bewegen. Sie sind selbstbewusst und leben gerne und gut in den Neuen Ländern. Dank der vielen außergewöhnlich interessanten Referentinnen und der erfrischend wissbegierigen und austauschbereiten Teilnehmerinnen war selten ein Kongress so lebendig und beflügelnd.
Der II. Kongress im Juni 2009 wird die aktuelle Entwicklung als roten Faden aufnehmen: Was birgt die Zeit der Krise für uns Frauen - auch an Chancen? Gerade die ostdeutschen Frauen haben sich schon oft in Krisensituationen umorientiert und gelernt, diese aktiv zu meistern. Der Kongress wird "antizyklisch" zeigen, wie Frauen gerade in Zeiten des Umbruchs für ihre Zukunft und ihren Erfolg aktiv werden! Jetzt endlich begreifen die Unternehmen, wie wichtig es ist, auf die Führung von Frauen zu setzen. "Trümmerfrauen gesucht" titelte kürzlich das Manager Magazin und beschrieb damit die späte Einsicht der Konzerne, dass es ohne weibliche Kompetenzen keinen Weg aus der Krise gibt.
Die brandaktuelle Studie der Unternehmensberatung McKinsey "Women Matter 2" belegt, wie unverzichtbar Frauen für den Unternehmenserfolg sind. Eine neue Studie zum Kongress in Leipzig erforscht aktuelle Trends zur Positionierung der ostdeutschen Frauen in der Wirtschafts- und Finanzkrise. Denn 20 Jahre nach der Wende gilt noch immer: Frauen aus Ostdeutschland sind viel selbstverständlicher in die Arbeitswelt eingebunden als Frauen in den alten Bundesländern. Sie sind wendeerpobt und krisenerfahren. Eröffnen sich für sie besondere Chancen in der Umbruchszeit? Nehmen sie eine besonders positive Rolle in der Bewältigung der Krise ein? Sind die ostdeutschen Frauen die wahren Gewinnerinnen der Krise? Skandinavische Länder sind Vorbilder, wenn es um hohen Lebensstandard, Gleichberechtigung und Kinderbetreuung geht. Erwerbsorientierung und Erziehungsinfrastruktur sind in Ostdeutschland ähnlich selbstverständlich wie in Norwegen, Finnland oder Dänemark. Kann Ostdeutschland damit zum Zukunftslabor für ein besseres Wirtschaftssystem werden? In Leipzig präsentieren wir erste Untersuchungsresultate.
Weitere Informationen und Anmeldungen zum Kongress unter www.frauenmachenneuelaender.de