Die Deutschen arbeiten gerne

Von Anna-Maria Cramer

Sechs von zehn Beschäftigten freuen sich jeden Tag auf ihre Arbeit aunusstein (ots) - Die meisten Deutschen haben eine sehr positive Einstellung zu ihrer Arbeit: drei Fünftel der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gehen jeden Tag gerne zur Arbeit, drei Viertel lieben ihre Arbeit. Ebenfalls drei Viertel sind mit ihrer Tätigkeit (sehr) zufrieden. Und selbst bei einem Lottogewinn, der so hoch ausfallen würde, dass man nicht mehr arbeiten müsste, sagen zwei Drittel: "Ich würde weiter meiner Arbeit nachgehen." Dies sind Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage, die IFAK unter 2001 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern telefonisch durchgeführt hat. Die Ergebnisse der Studie zeigen: Für die Beschäftigten in Deutschland hat Arbeit an sich eine große Bedeutung. Während der Aussage "Ich freue mich jeden Tag auf meine Arbeit" sechs von zehn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (60 Prozent) (voll und ganz) zustimmen, stimmt nur jeder Neunte (11 Prozent) hier (überhaupt) nicht zu.

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Mehr Freiheit in der Festanstellung

Von Anna-Maria Cramer

Immer mehr Chefs führen flexible Arbeitsmodelle ein. Wo die Mitarbeiter ihre Aufgaben erledigen, ist ihnen egal. Davon profitieren beide Seiten: Der Einklang von Job und Beruf motiviert, mehr Leistung zu bringen. Zukünftig müssen Unternehmen diesen Anreiz bieten, um konkurrenzfähig zu bleiben.Aufgepasst! Wir stehen vor einer grundlegenden Umwälzung dessen, was wir unter Arbeit verstehen. Die "Easy Economy" bringt Festangestellten ein Maß an Freiheit und Selbstbestimmung, wie es bisher nur Freiberufler kannten. Sie gehen tagsüber ins Kino oder shoppen. Sie spielen mit ihren Kindern, stellen die Waschmaschine an oder machen ein Nickerchen. Sie integrieren ihre Hobbys, persönlichen Interessen und Freunde in ihren Tagesablauf, der bislang nur vom Berufsleben geprägt war. Und sie machen dabei keine Abstriche im Job.

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Unsinn Überstunde

Von Anna-Maria Cramer

Extralang am Abend, Sonderschichten am Wochenende, Einsatz von zu Hause: Wer so arbeitet, arbeitet sich kaputt. Den Schaden hat der Arbeitgeber. Arbeitswissenschaftler mögen keine Überstunden. Der Grund ist einfach: Überstunden belasten den Körper. Daher sind sie auch aus arbeitsorganisatorischer Sicht wenig sinnvoll. Wer lange arbeitet, arbeitet ineffizient. Schon ab der siebten Stunde fällt die Leistungsfähigkeit ab, die Fehleranfälligkeit nimmt zu. Bei der Wochenarbeitszeit ist nach 35 bis 38 Stunden Ende der Fahnenstange.

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Welche Rechte Teilzeitkräfte haben

Von Anna-Maria Cramer

Nicht nur für Frauen eine Alternative: Elf Millionen Deutsche arbeiten in Teilzeit, nur jeder Fünfte davon ist ein Mann. Manche Unternehmen haben jedoch wenig Interesse an einer Arbeitskraft mit reduzierter Stundenzahl. Teilzeitkräfte haben aber klare Rechte. stern.de erklärt sie. Teilzeitarbeit liegt im Trend. Im vergangenen Jahr arbeitete hierzulande jeder dritte Arbeitnehmer lediglich stundenweise. "Insgesamt 10,9 Millionen Menschen sind derzeit in den sogenannten atypischen Beschäftigungsverhältnissen tätig", berichtet Rainer Jung von der gewerkschaftsnahen Hans-Boeckler-Stiftung.

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Weit weg von Alltag, Job und allen Sorgen

Von Anna-Maria Cramer

Einfach mal raus. Für ein paar Monate. Durchatmen. Neue Horizonte entdecken und überschreiten. Sich selbst wiederfinden. Das klappt nie? Doch, das klappt! Ein Sabbatical nehmen ist gar nicht so schwer, wie Sie glauben. Denn auch die Chefs haben erkannt, dass sie dabei gewinnen. Vielleicht hatte er etwas zu vehement auf die große Vorspultaste des Lebens gedrückt. Es war ein Freitag, als Oliver Piskora seine Diplomarbeit abgab, er ging mit den Jungs am Abend noch ein paar Bier trinken, und am Montag drauf war schon Dienstbeginn. Mit Anzug und Krawatte. So schnell geht also Erwachsenwerden.

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Wie krank sind die Deutschen wirklich?

Von Anna-Maria Cramer

Von Anselm Waldermann. Die Deutschen melden sich immer seltener krank. Gewerkschafter führen das auf die Angst vor einem möglichen Jobverlust zurück. Wirtschaftsforscher warnen dagegen vor Panikmache: Sie haben für den rückläufigen Krankenstand andere Erklärungen. Den vollständigen Artikel finden Sie unter Spiegel

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Feierabend ade - Psychologen warnen vor zu langer Arbeitszeit

Von Anna-Maria Cramer

Welche Folgen haben längere und flexiblere Arbeitszeiten auf die Motivation und Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmer? Hamburg (dpa) - «Feierabend», sang Peter Alexander einst, «das Wort macht jeden munter! Feierabend», jubelte er, «das geht wie Honig runter!» Seither ist der Ton schärfer geworden am hart umkämpften Standort Deutschland. Jetzt soll die Arbeitszeit nach dem Willen mancher Reformer länger, der Ladenschluss später werden. Die Aufgabe gemütlicher Rituale ist nach Einschätzung von Wissenschaftlern unaufhaltsam. Verloren geht dabei auch der Feierabend als gesellschaftliche Institution - und damit ein Stück sozialer Kitt.

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Dänen staunen über deutsche Arbeitszeitdebatte: «Total altmodisch»

Von Anna-Maria Cramer

Für unsere dänischen Nachbarn sind längere Arbeitszeiten längst kein Thema mehr - ihre Konkurrenzfähigkeit bauen sie auf betrieblicher Effektivität und guter Aus- und Weiterbildung auf. Von Thomas Borchert Kopenhagen (dpa) - Der Däne Erik Jensen kann über die Debatte um längere Arbeitszeiten in Deutschland nach seinen Erfahrungen vor Ort nur lachen. «Bei den Deutschen wagt schon jetzt aus Angst vorm Chef und den Kollegen keiner, vor halb sieben nach Hause zu gehen, auch wenn nichts zu tun ist,» sagt der Computerexperte, der für ein dänisches Unternehmen längere Zeit in Süddeutschland gearbeitet hatte. Daheim in Kopenhagen hat der Vater von vier Kindern keine Hemmungen, den Heimweg auch um halb vier anzutreten, wenn die Arbeit getan ist. «Bei uns setzen die Unternehmer kein Fragezeichen hinter die Gesamtarbeitszeit», meint Arbeitszeitexperte Noa Redington vom Gewerkschaftsblatt «Ugebrevet A4». Dass die Auslagerung von Arbeitsplätzen durch die Rückkehr zu längeren Arbeitszeiten vergangener Jahrzehnte verhindert werden könne, sei auch aus Sicht der Arbeitgeber eine «sehr, sehr altmodische Auffassung von Konkurrenzfähigkeit»: «Wir haben in Dänemark einen breiten Konsens, dass die Verteidigung von Jobs gegen Billiglohnkonkurrenz nur über hohe betriebliche Effektivität und immer bessere Aus- und Weiterbildung zu schaffen ist.»

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Von der Leyen wirft Firmen Scheuklappen-Politik vor

Von Anna-Maria Cramer

Ältere Arbeitnehmer werden oft als Belastung empfunden - dabei zeigt eine Studie: Wegen ihrer Erfahrung und angesichts des Fachkräftemangels sind sie unersetzlich. Familienministerin von der Leyen appelliert an Manager, die Jobbedingungen endlich entsprechend anzupassen. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat die Unternehmen in Deutschland eindringlich aufgefordert, stärker auf die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer über 54 Jahren zu setzen. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte sie, angesichts des aufziehenden Fachkräftemangels müsse es "alarmieren, dass offenbar noch viel zu viele deutsche Betriebe beim Thema altersgerechte Arbeitsbedingungen Scheuklappen aufhaben."

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Flexible Halbtagsjobber

Von Anna-Maria Cramer

Jeder dritte Angestellte in Deutschland arbeitet Teilzeit. Der Aufstieg in die Chefetage bleibt ihnen meist verwehrt, doch viele Firmen schätzen Halbtagskräfte. Immer mehr Menschen arbeiten in Teilzeit – einen Wechsel von einer Ganztagsstelle sollten sich Beschäftigte aber gut überlegen. "Ein solcher Schritt bringt oft Nachteile für die Karriere", rät Holger Schäfer vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. "Den Aufstieg in die Führungsebene schafft man in der Regel nicht über einen Halbtagsjob."

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