Machtlose Mangerinnen

Von Anna-Maria Cramer

Der Anteil weiblicher Topmanager in größeren deutschen Unternehmen ist drastisch gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr ging der Anteil der Frauen in Führungsetagen um ein Viertel zurück. Das sind die Ergebnisse zweier Studien, die manager magazin exklusiv vorliegen.

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Frauen verdienen in Deutschland 22 Prozent weniger als Männer

Von Anna-Maria Cramer

Frauen werden in Deutschland erheblich schlechter bezahlt als Männer. Der Durchschnittslohn weiblicher Arbeitnehmer hierzulande liegt nach Angaben der EU-Kommission 22 Prozent unter dem ihrer Kollegen. In Sachen Gleichheit steht Deutschland damit im europäischen Vergleich schlecht da. Das Ergebnis ist deutlich: In Deutschland werden Frauen nach Angaben der EU-Kommission wesentlich schlechter bezahlt als Männer. "In Deutschland liegt der durchschnittliche Stundenlohn von Frauen um rund 22 Prozent unter dem der Männer. Damit gehört Deutschland zu den Staaten mit der größten Ungleichheit bei der Bezahlung von Männern und Frauen", sagte EU-Sozialkommissar Vladimir Spidla der Tageszeitung "Die Welt". Nur in Estland, Zypern und der Slowakei seien die Unterschiede noch größer oder ebenso groß, wird Spidla zitiert. Im Durchschnitt verdienten Frauen in der EU 15 Prozent weniger als Männer.

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Frauen vor!

Von Anna-Maria Cramer

In den Kontrollgremien deutscher Unternehmen haben Frauen kaum etwas zu sagen. Weibliche Aufsichtsräte sind hierzulande nur selten zu finden. Dabei könnten Frauen gerade für mehr Sachverstand in den Gremien sorgen, sofern sie entsprechend qualifiziert sind, meint Aufsichtsratsexperte Marcus Labbé in einem Gastbeitrag. Norwegen und Spanien haben sie, Österreich und die Schweiz wollen sie: die Frauenquote in Aufsichtsräten. "Herzlich willkommen im Aufsichtsrat! Sie haben es aufgrund der Quote geschafft." Ob diese Vorstellung viele Frauen hierzulande reizen würde?
Lesen Sie den gesamten Artikel unter www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,558897,00.html

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Gleich, gleicher oder Gender?

Von Anna-Maria Cramer

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz fordert praktizierte Antidiskriminierung am Arbeitsplatz. Eine Schulung in Gender Gruppendynamik kann Mitarbeiter sensibilisieren Hamburg - Am 18. August 2006 ist das lang umstrittene Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft getreten. Das Gesetz folgt EU-Richtlinien und sieht vor, dass auch im Geschäftsleben niemand aus Gründen der ethnischen Herkunft, der Religion, des Geschlechtes, des Alters usw. diskriminiert werden darf.

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Deutsche Mauerblümchen

Von Anna-Maria Cramer

Indra Nooyi ist Chefin von Pepsi, Zoe Cruz Vizepräsidentin von Morgan Stanley, Clara Furse lenkt die Londoner Börse. 50 Führungsfrauen sind im aktuellen Ranking des "Wall Street Journal" vertreten. Deutsche Managerinnen jedoch spielen sowohl im europäischen als auch im globalen Vergleich keine Rolle.

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Frauenanteil im Management nimmt deutlich zu

Von Anna-Maria Cramer

- doch höhere Führungsetagen bleiben weiterhin Männerdomäne - Hamburg (ots) - Nach Jahren der Stagnation steigt der Anteil von Frauen in Führungspositionen auf immerhin 15,4 Prozent. Doch es sei noch deutlich mehr möglich, meint Barbara Schneider, Karriere- und Managementberaterin in Hamburg. Die positive Entwicklung sei vor allem auf den Frauenanteil im mittleren Management zurückzuführen, zeigt die promovierte Diplomkauffrau auf."Zwischen dem mittleren und dem Topmanagement herrscht immer noch eine deutliche Diskrepanz, die sich in den letzten Jahren sogar noch verstärkt hat", analysiert Barbara Schneider die aktuellen Daten der Hoppenstedt-Studie, in der regelmäßig die Anteile von Frauen in Managementpositionen untersucht werden. Besonders deutlich wird diese Diskrepanz im Mittelstand. "Die Pipeline für die erste Führungsebene ist gut gefüllt", sagt Schneider, "doch die meisten Managerinnen kommen auch in mittelständischen Unternehmen über die zweite Führungsebene nicht hinaus. Die gläserne Decke zwischen Top- und Middlemanagement hat weiterhin Bestand." In Großunternehmen hat sich der Frauenanteil im Topmananagement in den letzten fünf Jahren um immerhin 25 Prozent gesteigert. "Ein mögliches Indiz dafür, dass die vielfältigen Frauenförderprogramme wie Mentoring oder Coaching in Großunternehmen ihre Wirkung offenbar nicht verfehlt haben", meint Barbara Schneider.

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Chancengleichheit im Beruf macht Fortschritte -

Von Anna-Maria Cramer

allerdings in unterschiedlichem Tempo2008 wurde zum dritten Mal die Vereinbarung zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft bilanziert: Unter den vier Zielen, die mit der freiwilligen Vereinbarung unterstützt werden, sind zwei Ziele, bei denen deutliche Fortschritte zu verzeichnen sind: Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Ausbildung von jungen Frauen und Mädchen. Bei den anderen beiden Zielen - mehr Frauen in Führungspositionen und Entgeltungleichheit - sind sich die Partner einig, dass es hier zukünftig der gleichen Dynamik bedarf, um zufrieden stellende Fortschritte zu erreichen.

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"Ohne Macht wird nur gelacht"

Von Anna-Maria Cramer

Fehlt Frauen der letzte Biss für den Topjob? Manchmal schon, meint Michael Domsch. Im Gespräch mit manager-magazin.de sagt der Management-Experte, warum Unternehmen auf Frauen setzen sollten, und wie der Aufstieg zur gefragten Managerin gelingt.

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Handlungsmöglichkeiten - Personalstrategien aus vielen Bausteinen

Von Anna-Maria Cramer

Auf der unten verlinkten Seite finden Sie eine Reihe von Checklisten und Arbeitshilfen für Ihre Auswertungen zu Altersstruktur, Personalstrategie, Unternehmenskultur und Gruppenarbeit.

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Ein Jahr Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

Von Anna-Maria Cramer

Lovells zieht Bilanz Frankfurt am Main - Vor dem Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) im August 2006 wurde den deutschen Unternehmen eine Klagewelle prophezeit. Interessensverbände, Rechtsanwälte und Politiker befürchteten amerikanische Verhältnisse in Deutschland. Doch hohe Entschädigungssummen sind bisher ausgeblieben. Nach einem Jahr AGG haben sich viele Unternehmen im Hinblick auf die Personalbeschaffung weitestgehend mit den gesetzlichen Vorgaben arrangiert. In vielen Bereichen der Personalpolitik werden die Risiken des AGG jedoch nach wie vor unterschätzt. Insbesondere im Mittelstand, wie eine aktuelle Studie belegt. Die Verstöße des deutschen Gesetzgebers gegen die europarechtlichen Vorgaben bergen für die Wirtschaft eklatante Risiken, wie die ersten Urteile zum AGG zeigen.

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