"Moderne" Männer unterstützen ihre Frauen beim Wiedereinstieg in den Beruf

Von Anna-Maria Cramer

41 Prozent der Frauen und Männer in Deutschland wollen Familie und Beruf gleichberechtigt miteinander vereinbaren, beide Partner möchten in gleichem Umfang berufstätig sein und in gleichem Umfang ihre Kinder betreuen. Viele von ihnen können diese Lebensentwürfe im Alltag jedoch nicht umsetzen, da in verschiedenen sozialen Milieus tradierte Rollenzuschreibungen hohe Hürden darstellen.

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Studienanfängerinnen: deutlicher Zuwachs in den Ingenieurwissenschaften

Von Anna-Maria Cramer

Der seit 2007 wieder zu verzeichnende Anstieg der Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) setzt sich auch 2008 fort. Hierbei sind insbesondere die Ingenieurwissenschaften ausschlaggebend.Der seit 2007 wieder zu verzeichnende Anstieg der Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) setzt sich auch 2008 fort. Hierbei sind insbesondere die Ingenieurwissenschaften ausschlaggebend. So sind von den 97.784 Studierenden im ersten Fachsemester der Ingenieurwissenschaften mittlerweile 21.373 weiblich. Somit haben sich 16, 3 % mehr Frauen als im letzten Jahr für ein Ingenieurstudium entschieden. Im Vergleich dazu liegt die Steigerungsquote der Männer bei 12,6 %. Die Steigerungsrate von insgesamt 13,4 % ist also den Frauen zu verdanken.

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Kaum Frauen in deutschen Chefetagen - Männeranteil überwiegt deutlich

Von Anna-Maria Cramer

Düsseldorf (ots) - Bis zur Gleichstellung der Frau im Berufsleben ist es noch ein weiter Weg, denn Frauen in Führungspositionen sind in Deutschland nach wie vor Mangelware. Nur 17 Prozent der deutschen Arbeitnehmer haben bereits Erfahrungen mit weiblichen Führungskräften gemacht. Im direkten Vergleich mit anderen europäischen Ländern schneidet Deutschland damit am schlechtesten ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage der europäischen Jobbörse StepStone unter mehr als 2.100 Jobsuchenden in sieben Ländern Europas. Nur 28 Prozent der europäischen Befragten geben an, Frauen in Managementpositionen seien etwas völlig Normales. Weitere 53 Prozent haben zwar schon einmal unter einem weiblichen Chef gearbeitet, sind aber dennoch der Meinung, dass Frauen auf der Führungsebene deutlich unterrepräsentiert sind. Und für knapp jeden Fünften existieren weibliche Manager faktisch nicht.

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Gleiches Geld für gleiche Arbeit

Von Anna-Maria Cramer

Bundesfamilienministerium setzt Forderungen der EU-Kommission um. Überall in Europa verdienen Frauen noch immer deutlich weniger als Männer. In Deutschland ist der Unterschied besonders groß: Frauen verdienen hierzulande im Durchschnitt rund 22 Prozent weniger. Es gibt also Handlungsbedarf: Schließlich wurde der Grundsatz der gleichen Löhne und Gehälter - also Entgeltgleichheit - europaweit bereits vor 50 Jahren mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge rechtlich verankert. Die Europäische Kommission hat nun alle nationalen Aktionspartner zum gemeinsamen Handeln aufgerufen.

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Family Business

Von Anna-Maria Cramer

Unverheiratete Manager waren einst chancenlos. Heute scheinen Singles und kinderlose Paare einen Startvorteil zu haben. Bremst die Familie die Karriere? Zehn Jahre lang haben sie diskutiert. Zehn lange Jahre, die ihm heute wie ein einziges endloses, fruchtloses Streitgespräch erscheinen. Sie stritten über Partnerschaft und berufliche Träume, über seine Karriere und ihren Haushalt, über Fairness und Enttäuschungen und darüber, dass sie doch eigentlich alles ganz anders geplant hatten - damals, 1980.

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Hochschwanger ohne Existenzgrundlage

Von Anna-Maria Cramer

Erstmals droht einem Unternehmen in Deutschland eine hohe Strafe, weil eine Mitarbeiterin klagt: Die Frau ist schwanger und türkischer Herkunft - und wird von ihrer Firma kaltgestellt. Sule Eisele nennt das, was ihr als Hochschwangere vergangenen Sommer passiert ist, eine "stille Kündigung". Dabei hatte es zwei Jahre zuvor so hoffnungsvoll angefangen, beim Versicherungskonzern R+V. "Ich hatte viel Herzblut hineingesteckt - und es lief", sagt die 38-Jährige. Doch jetzt hat die Versicherungsspezialistin ihren Arbeitgeber auf 500.000 Euro Schadensersatz verklagt wegen Geschlechtsdiskriminierung.

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Managerinnen stecken in Personal- und Marketingabteilungen fest

Von Anna-Maria Cramer

Dass Frauen nach wie vor im Top-Management unterrepräsentiert sind, ist bekannt. Doch jetzt zeigt eine Studie: Die wenigen, die Karriere machen, stecken in Personal- und Marketingabteilungen fest. Für Frauen gibt es nach wie vor kaum Platz im Top-Management in den Bereichen Forschung und Technik. Stattdessen arbeiten Managerinnen in Deutschland zum allergrößten Teil in den beiden Abteilungen Personal (26 Prozent) sowie Verkauf und Marketing (40 Prozent). Lediglich 0,3 Prozent der Managerinnen sind in Forschung und Entwicklung tätig, ähnlich sieht es bei Positionen im technischen Bereich aus. Das geht aus einer Studie der Personalberatung Heidrick & Struggles hervor, die Lebensläufe von 6000 weiblichen Führungskräften in Deutschland untersucht hat.

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Mehr weibliche Vorbilder in Führungsetagen

Von Anna-Maria Cramer

Familienministerin von der Leyen will Frauen den Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtern. Dazu sollen Teilzeitjobs aufgewertet und flexibler gehandhabt werden. Frauen sind in Führungspositionen in Politik, Wirtschaft oder gesellschaftlichen Einrichtungen nach wie vor deutlich unterrepräsentiert. Das ergab der sechste Bericht der Bundesregierung zur Gleichstellung der Frau, über den der Bundestag am Freitag - einen Tag vor dem internationalen Frauentag - in Berlin debattierte. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) will Frauen den Wiedereinstieg in den Beruf erleichtern.

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Familienarbeit - nicht nur eine Aufgabe der Mütter!

Von Anna-Maria Cramer

Die Entscheidung, welcher Elternteil in Elternzeit geht, wird zumeist auf der Basis wirtschaftlicher Überlegungen sowie tradierter Rollenbilder getroffen. Häufig wird erst dann, wenn die Frau deutlich mehr verdient als der Mann, konkret darüber nachgedacht, ob der Mann seine berufliche Laufbahn zugunsten der Familienarbeit unterbricht. Aber speziell Frauen sollten sich darüber im Klaren sein, dass eine lange Berufsunterbrechung für die Karriere nicht förderlich ist. Auch die persönliche Überzeugung, für Familienplanung und Kinderbetreuung vorwiegend allein zuständig zu sein, beeinträchtigt die subjektiv wahrgenommen Chancen am Arbeitsmarkt.

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Frauen in der Automobilbranche - "Ich dachte, ich bin nicht gut genug"

Von Anna-Maria Cramer

Verena Kloos zählt zu den wenigen Frauen im Top-Management der Automobilbranche. Als Chefin von BMW Group DesignworksUSA führt sie ein weltweit operierendes Unternehmen. Ihr Erfolgsrezept: Werte, Moral und Ethik.
Von Thomas Thieme

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