Familienfreundlicher Flieger: Billigairline wirbt um Kind und Kegel

Anna-Maria Cramer

Wer kennt das nicht? Warten am Flughafen, die Kinder quengeln: "Papi, wann geht es denn endlich los?" oder "Mami, ich muss auf die Toilette". Ausgerechnet ein Billigflieger wendet sich jetzt mit einem unfangreichen Familienservice an preisbewusste Touristen, die mit Kind und Kegel reisen. Die deutsch-türkische Fluggesellschaft "SunExpress" bietet kostenlose Sitzplatzreservierungen für Fluggäste mit Kleinkindern unter 2 Jahren an. Auch vor dem Abflug unterstützt die Fluggesellschaft ihre Familienkunden mit dem Check-In an speziellen Familienschaltern, dem bevorzugten Boarding für Familien mit Kleinkindern sowie einem Buggyservice.

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Baby-Boom in Deutschland: Geburtenrate liegt bei knapp 1,5

Anna-Maria Cramer

Deutschland werden wieder mehr Kinder geboren. Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes kamen im vergangenen Jahr 680.000 bis 690.000 Kinder zur Welt, das sind 10.000 bis 20.000 mehr als im Jahr 2006, berichtet die WirtschaftsWoche. Die endgültige Zahl wird das Amt erst im Frühsommer verkünden, wenn alle Landesämter ihre Daten vollständig ausgewertet haben. Dies ist der erste Anstieg der Geburtenzahl seit zehn Jahren. Diese Entwicklung ist umso erstaunlicher, als die Zahl der potenziellen Mütter seit Jahren rückläufig ist. So sank die Zahl der Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren zwischen 2005 und 2006 um 133.000.

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Familienstudie: Die Rabenmutter geht - der Rabenvater kommt

Anna-Maria Cramer

Die «Rabenmutter» hat ausgedient. Auch in Deutschland müssen berufstätige Mütter inzwischen nicht mehr mit sozialer Ächtung rechnen, wenn sie ihr kleines Kind außerhalb der eigenen Familie betreuen lassen. Das ergab eine am Montag veröffentlichte repräsentative Familienstudie, die das Demoskopie-Institut Allensbach für das Wuppertaler Unternehmen Vorwerk erstellt hat.

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Bedeutungszuwachs für Väter

Anna-Maria Cramer

Im Rahmen eines Spitzengesprächs zwischen Vertretern der Wirtschaft, der Gewerkschaften und der Bundesregierung ist heute in Berlin die Erklärung "Deutschland braucht eine familienbewusste Arbeitswelt" verabschiedet worden. Spitzenvertreter der Wirtschaft haben sich zu mehr Familienfreundlichkeit und die Bundesregierung zu einem Ausbau der Kindertagesbetreuung verpflichtet. Familienministerin Ursula von der Leyen sprach von "einer Art Familien-TÜV", der alle Arbeitsmarktentscheidungen in Unternehmen auf mögliche Auswirkungen für die Familien der Beschäftigten überprüfe. Zudem forderte sie Gewerkschaften und Arbeitgeber auf, künftig Tarifverhandlungen im Sinne des Familienbewusstseins zu führen. So könne beispielsweise auf Familien mit Kleinkindern oder pflegebedürftigen Angehörigen besonders Rücksicht genommen werden.

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Bundestagswahl: Das Kreuz der Eltern

Anna-Maria Cramer

Am 27. September wird der neue Bundestag gewählt. Für eine aktuelle Studie wurden Mütter und Väter nach ihren Vorlieben befragt. Wie wollen sie entscheiden, und was ist ihnen besonders wichtig?

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Familien sollen finanziell entlastet werden

Anna-Maria Cramer

Gleich ein ganzes Paket an finanziellen Erleichterungen vor allem für Familien hat das Bundeskabinett verabschiedet. Das Kindergeld soll erhöht, Jobs für Haushaltshilfen sollen gefördert werden. Arbeitnehmer dürfen sich über sinkende Beiträge zur Arbeitslosenversicherung freuen. Die Bundesregierung hat ein umfangreiches Entlastungspaket für die Bürger auf den Weg gebracht. Der Kabinettsbeschluss vom Mittwoch sieht unter anderem vor, dass der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung Anfang 2009 vorübergehend von 3,3 auf 2,8 Prozent sinkt. Ab Juli 2010 gilt wieder ein höherer Beitrag von dann 3,0 Prozent. Die hohen Rücklagen der Bundesagentur für Arbeit - rund 15 bis 16 Milliarden Euro zum Ende des Jahres 2008 - und die deutlich gesunkene Arbeitslosigkeit macht die Senkung vorübergehend möglich, ohne dass dies zu Defiziten bei der Bundesagentur für Arbeit führt, heißt es. Von 2010 an sollen die Beiträge zu Kranken- und Pflegeversicherung in größerem Umfang als bisher möglich von der Steuer absetzbar sein.

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Späte Mütter und Väter sind gefestigter

Anna-Maria Cramer

"Erst Karriere, dann ein Kind", lautet ein Grund für späte Elternschaft. Die muss kein Nachteil sein, obwohl gesundheitliche Gefahren mit dem Alter wachsen. Die Biologie, die Umstände, die Karriere

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Nicht ohne meinen Partner

Anna-Maria Cramer

Eine hochqualifizierte Fachkraft kommt selten allein. Oft hat sie einen gleich gut ausgebildeten Lebenspartner an ihrer Seite. Deshalb umwerben Unternehmen neue Mitarbeiter zunehmend mit Angeboten für die ganze Familie. "Spousal Hiring" nennt sich dieser Trend. Zebrafinken haben es gut. Wenn ein Vogelpärchen sein Revier verlassen will, fliegt es einfach fort und baut sich woanders ein Nest. Für Menschen wie die Biologin Constance Scharff, die den Gesang der bunten Vögel erforscht, sind Umzüge keine ganz so einfache Sache.

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Ursula von der Leyen: 'Nachhaltige Familienpolitik bringt Vorteile für alle'

Anna-Maria Cramer

Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft belegt positive Auswirkungen familienfreundlicher Maßnahmen auf wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand. Eine erfolgreiche Familienpolitik hat positiven Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes und kann volks- und betriebswirtschaftliche Renditen in Milliardenhöhe hervorbringen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen und der EU-Kommissar für Unternehmen und Industrie, Günter Verheugen, heute in Berlin vorstellen.

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Alleinerziehende - So gibt's mehr Geld vom Staat

Anna-Maria Cramer

Sein Kind ohne den Partner aufzuziehen, ist Schwerstarbeit. Doch neben der Familienarbeit müssen Alleinerziehende oft auch noch das Geldverdienen für ihre Kleinfamilie übernehmen. Wir sagen, welche Fördermittel es gibt - und wo das Finanzamt hilft.Allein erziehend? In der deutschen Realität ist das längst nichts Außergewöhnliches mehr. Doch diese Normalität hat einen hohen Preis: Denn neben der Erziehungsarbeit muss auch jemand für den Unterhalt der "Einelternfamilien" sorgen. Und das sind meist die Alleinerziehenden selber.

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