Frauen müssen böser werden

Von Anna-Maria Cramer

Mädchen sind in der Schule besser als Jungs, besuchen öfter das Gymnasium und haben in Ausbildung und Studium Erfolg. In Chefetagen müsste es von Frauen nur so wimmeln. Müsste. stern.de ist den Gründen auf die Spur gegangen. Längst schon haben Mädchen die Jungs überholt: So besuchen sie häufiger das Gymnasium und verlassen generell die Schule mit einem höheren Abschluss als Jungen. Allein 2004 haben nach einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung und des Statistischen Bundesamtes haben 52,7 Prozent der Frauen Abitur gemacht - aber nur 47,3 Prozent der Männer.

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Das Engagement am Arbeitsplatz in Deutschland auf niedrigem Niveau

Von Anna-Maria Cramer

The Gallup Organization Engagement Index 2004. Nahezu neun von zehn Arbeitnehmern hierzulande verspüren keine echte Verpflichtung gegenüber ihrer Arbeit (87 Prozent): 69 Prozent der Beschäftigten machen lediglich Dienst nach Vorschrift, 18 Prozent haben die innere Kündigung bereits vollzogen. Damit bleibt der Anteil der Beschäftigten, bei denen sich nur eine geringe oder keine emotionale Bindung im Job ausmachen lässt, auf hohem Niveau stabil (2003: 88 Prozent). Ein bedeutsamer Unterschied zwischen den alten und neuen Bundesländern lässt sich dabei nicht ausmachen. Lediglich 13 Prozent der Mitarbeiter hierzulande weisen eine hohe emotionale Bindung auf (2003: 12 Prozent). Dies ist das Ergebnis der jüngsten Untersuchung der Gallup GmbH zum Grad der emotionalen Gebundenheit am Arbeitsplatz in Deutschland, die seit dem Jahr 2001 jährlich durchgeführt wird. Zielsetzung des Gallup Engagement Index ist es, die drei Bindungsgruppen regelmäßig zu monitoren, um eine Vergleichziffer zu ermitteln, an der sich Unternehmen hierzulande, aber auch die ganze Volkswirtschaft messen können.

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Wer schlecht führt, fliegt

Von Anna-Maria Cramer

Menschen kommen zu Unternehmen, aber sie verlassen Vorgesetzte. Dabei wird der Wettbewerb der Zukunft auf den Personalmärkten entschieden: Manager, denen die Mitarbeiter davonlaufen, müssen sanktioniert werden. Das ist keine kühne Prognose mehr: Der Wettbewerb der Zukunft wird auf den Personalmärkten entschieden.

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Frauen in Führungspositionen in der öffentlichen Verwaltung

Von Anna-Maria Cramer

Frauen fehlen in der Unternehmensnachfolge, Frauen sind rar in Spitzenpositionen in der Wirtschaft, aber Frauen sind ebenfalls eine Seltenheit in Führungspositionen des öffentlichen Dienstes. Der Bericht "Frauen und Männer in Entscheidungspositionen" der Europäischen Kommission hat dies für Deutschland überdeutlich gemacht. Bei den Führungspositionen in der obersten Bundesverwaltung belegte Deutschland 2007 im EU-Vergleich den drittletzten Platz.

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Deutsche Chefs geben kaum Feedback

Von Anna-Maria Cramer

Mitarbeitergespräche in Europa an der Tagesordnung Düsseldorf (ots) - Als Teil der innerbetrieblichen Kommunikation sind regelmäßige Gespräche zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter ein wertvolles und wichtiges Instrument zur Personalführung. Doch diese werden in mehr als der Hälfte der deutschen Unternehmen nie geführt. Bei 18% finden Mitarbeitergespräche hinsichtlich Zielvorgaben, Leistungsbeurteilungen und Ähnlichem nur sehr selten und in unregelmäßigen Zeitabständen statt. Nur in 31% der deutschen Firmen setzen sich Vorgesetzte und Mitarbeiter mindestens ein bis zwei Mal im Jahr für ein gemeinsames Gespräch zusammen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der europäischen Jobbörse StepStone, die unter mehr als 9.000 Jobsuchenden in acht Ländern Europas durchgeführt wurde.

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Wer machtlos ist, macht Fehler

Von Anna-Maria Cramer

Führungszirkel sind geschlossene Gesellschaften. Doch zu glauben, die Elite versperrt den anderen den Weg, ist falsch. Eine neue Studie zeigt: Wer unten steht, trägt auch selbst Schuld daran, dass er den Aufstieg nicht schafft. In der Karriereforschung wird viel gestritten um Aufstiegschancen, Hierarchien und Einfluss in Organisationen. Ökonomen, Soziologen und Psychologen gehen davon aus, dass ein Mitarbeiter vor allem über Führungswillen, Gewissenhaftigkeit und inneren Drang zur Leistung verfügen muss, um eine Führungsposition zu erreichen. Auch Herkunft und Elternhaus spielen eine Rolle, doch welchen Anteil diese Faktoren an einer Karriere haben, ist umstritten.

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Wie wertvoll ist Arbeit?

Von Anna-Maria Cramer

Wenig Anerkennung in deutschen Unternehmen. In deutschen Unternehmen wird mit Lob und Anerkennung sehr sparsam umgegangen: Mehr als die Hälfte der Beschäftigten haben den Eindruck, dass ihre Leistungen von ihrem Chef nicht geschätzt werden. Düsseldorf (ots)

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Chefs können gegen faule Mitarbeiter nichts tun

Von Anna-Maria Cramer

Für das Betriebsklima können sie eine Katastrophe sein: Mitarbeiter, die schon längst innerlich gekündigt haben, tun aus Unlust oft nur noch das Nötigste. Häufig geht das zulasten der Kollegen. Doch Chefs können wenig tun. Denn eine Kündigung wegen schlechter Leistungen ist nicht rechtmäßig. Zwar sagt der gesunde Menschenverstand etwas anderes aber für Arbeitgeber ist es alles andere als leicht, faulen Mitarbeitern zu kündigen. Denn der Chef muss dazu nachweisen, dass jemand seine persönliche Leistungsfähigkeit bewusst nicht ausschöpft. So hat es jüngst das Bundesarbeitsgericht in Erfurt in einer Entscheidung klargestellt. Zugleich geht aus diesem Urteil hervor, dass niemand Angst vor einer Kündigung haben muss, nur weil seine Leistungen unter dem Durchschnitt der Kollegen liegen. Im konkreten Fall ging es um die Mitarbeiterin in einem Versandhaus, die dreimal so viele Fehler beim Packen der Pakete gemacht hatte wie ihre Kollegen. Während die Vorinstanzen schon die Fehlerquote für ausreichend hielten, um eine Kündigung zu rechtfertigen, sahen die Bundesrichter diese Betrachtung als zu starr an. Die Interessen der Arbeitnehmerin seien dabei nicht ausreichend beachtet.

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Wohin mit all den Ideen?

Von Anna-Maria Cramer

Unternehmen lassen die Kreativität ihrer Mitarbeiter oft ungenutzt und verlieren dadurch Millionen. Der gute alte Zettelkasten mit der Aufschrift "Betriebliches Vorschlagswesen" hat ausgedient. Mancher Firma versiegen damit endgültig frische Ideen ihrer Mitarbeiter, weil sie nicht gezielt geborgen werden - obwohl Ideen in der globalen Wirtschaft immer wichtiger werden.

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Chefs mit Fluchtgedanken

Von Anna-Maria Cramer

Sieben von zehn Hochqualifizierten wollen ihr Unternehmen verlassen, weil sie unter Leistungsdruck leiden und mit ihren Aufgaben unzufrieden sind. Die Firmen kommt das teuer zu stehen. Gerade Führungskräfte sollten ihr Unternehmen mit Ideen voranbringen, eine hohe Leistungsbereitschaft zeigen und Mitarbeiter anleiten - das erwarten zumindest ihre Arbeitgeber. Doch gerade die tun besonders wenig dafür, den Hochqualifizierten einen attraktiven Arbeitsplatz zu bieten, an dem sie all das umsetzen können.

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