Arbeitszeit von Müttern deutlich gesunken

Von Anna-Maria Cramer

Familienpolitik ohne Erfolg: Trotz Elterngeld und anderer Bemühungen arbeiten Mütter in Deutschland im Schnitt deutlich weniger als vor sieben Jahren. Schuld daran sind falsche Steueranreize - wie die Subventionierung von Minijobs oder das Ehegattensplitting.Duisburg - 29,1 Stunden pro Woche - so viel arbeiten Frauen in Deutschland im Schnitt. Das ist über eine Stunde weniger als noch 2001 - zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen am Montag veröffentlicht hat. Die Zahl der Arbeitsstunden sinkt demnach mit steigender Zahl der Kinder. Bei den Vätern ist es genau umgekehrt: Dort steigt die Zahl der Arbeitsstunden mit der Zahl der Kinder. Männer arbeiten hierzulande im Durchschnitt 38,4 Wochenstunden - fast genauso lange wie 2001.

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Finanzierung des Ausbaus auf seriöser Grundlage

Von Anna-Maria Cramer

Mit dem Kinderbetreuungsfinanzierungsgesetz und Änderungen im Finanzausgleichgesetz wird die Finanzierung des Ausbaus auf eine seriöse Grundlage gestellt: Der Bund trägt mit 4 Milliarden Euro rund ein Drittel der Ausbaukosten von insgesamt 12 Milliarden Euro. Davon stehen bis zum Jahr 2013 insgesamt 2,15 Milliarden Euro für Investition bereit. Dies hat der Bund im vergangenen Jahr bereits auf den Weg gebracht, so dass bereits jetzt laufend Mittel für Investitionen von den Ländern abgerufen werden können.Mit dem Kinderförderungsgesetz stellt das Bundesfamilienministerium die Beteiligung des Bundes an den Betriebskosten sicher: Die Länder erhalten durch eine Änderung des Finanzausgleichgesetzes, das im KiföG geregelt wird, für die Jahre 2009 bis 2013 insgesamt 1,85 Milliarden Euro und dauerhaft jährlich 770 Millionen Euro als Entlastung für die Finanzierung der Betriebskosten.

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Zentraler Baustein: das Kinderförderungsgesetz

Von Anna-Maria Cramer

Die Bundesregierung will bis zum Jahr 2013 für bundesweit im Durchschnitt 35 Prozent der Kinder im Alter von unter drei Jahren Betreuungsplätze in Tageseinrichtungen und Kindertagespflege schaffen. Ein wichtiges Instrument, um dieses Ziel zu erreichen, ist das Kinderförderungsgesetz (KiföG). Es soll den Ausbau eines qualitativ hochwertigen Betreuungsangebotes in Deutschland beschleunigen und den Eltern echte Wahlmöglichkeiten eröffnen.

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Ziel bis 2013: ein bundesweit bedarfsgerechtes Angebot in guter Qualität

Von Anna-Maria Cramer

Die Ergebnisse des TAG-Berichts sind Beweis für das Engagement von Ländern und Kommunen. Die Zahlen entsprechen aber noch nicht den Bedürfnissen der Kinder und den Wünschen der Eltern in Deutschland. Auch halten sie dem Vergleich mit den europäischen Nachbarn nicht stand. Bund, Länder und Kommunen haben sich deshalb darauf verständigt, bis zum Jahr 2013 für bundesweit im Durchschnitt 35 Prozent der Kinder im Alter von unter drei Jahren Betreuungsplätze in Tageseinrichtungen und Kindertagespflege zu schaffen. Rund ein Drittel der neuen Betreuungsplätze sollen in der Kindertagespflege entstehen. Die Profilierung der Kindertagespflege ist deshalb ein wichtiges Anliegen.

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Dritter TAG-Bericht zeigt Bewegung im Land

Von Anna-Maria Cramer

Bereits jetzt haben viele Kommunen und Länder ihr Betreuungsangebot für Kinder im Alter von unter drei Jahren erweitert. Dies bestätigt der TAG-Bericht, der die Entwicklungen seit Inkrafttreten des Tagesbetreuungsausbaugesetzes im Januar 2005 analysiert und bewertet:

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Eine Teilzeitomi im Einsatz

Von Anna-Maria Cramer

In Nürnberg kümmern sich 30 Leihgroßeltern um Kinder, wenn die Eltern einmal keine Zeit haben. Von der Initiative profitieren nicht nur die Kleinen: Auch die Senioren freuen sich über den Kontakt zu ihren Schützlingen - so sehr, dass der Abschied manchmal schwer fällt. Eva Stransky nippt an ihrer Kaffeetasse. Ihr Blick gleitet zum anderen Ende des Raums. Sie lächelt. Die dreijährige Xenia, die gerade noch auf einem Bobbycar durch die Tür gerauscht kam, sortiert dort Legosteine. Plötzlich lässt die Kleine ihre Spielsachen stehen und tippelt auf die ältere Frau zu. Sie drückt ihr einen Kuss auf die Wange, flüstert ihr etwas ins Ohr. Und dann ist sie auch schon wieder weg. Eva Stransky und die kleine Xenia könnten Großmutter und Enkel sein.

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11.111 - so viele Männer arbeiten in der Kinderbetreuung

Von Anna-Maria Cramer

11.111 - genau so viele Männer sind in Deutschland in der Kindertagesbetreuung tätig. Grund genug, uns diese Zahl in unserer Reihe einmal genauer anzusehen.

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Paris schafft einklagbares Recht auf Kinderkrippen

Von Anna-Maria Cramer

Die französische Regierung will 350.000 zusätzliche Betreuungsplätze einrichten, weil viele Eltern über das geringe Angebot klagen. Die Betreuungsoffensive soll zu einem Pariser Prestigeprojekt werden.

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Von der Leyen will Kinderbetreuung stärker privatisieren

Von Anna-Maria Cramer

Kirchen, Verbände, Gewerkschaften und Linke protestieren: Familienministerin von der Leyen will die Kinderbetreuung in Deutschland stärker privatisieren, um den zugesagten Ausbau zu schaffen.

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Kindergarten-Gebühren: gerecht ist anders

Von Anna-Maria Cramer

Einige Eltern bezahlen gar nichts, manche fast 4.000 Euro im Jahr: In Sachen Kindergarten-Gebühren ist Deutschland ein Flickenteppich - und ein ungerechter dazu. Wollen Sie wissen, ob Sie wenig oder viel bezahlen? Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und ELTERN präsentieren exklusiv den ersten bundesweiten Gebührenvergleich.

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