Der Besuch einer Krippe erhöht einer Studie zufolge die Bildungschancen eines Kindes deutlich. Etwa der Hälfte der Kinder, die eine Krippe besucht haben, gelingt später der Sprung auf das Gymnasium - von den Kindern ohne Krippenerfahrung schafft dies nur ein Drittel.abs#Fragt man einen Kinderarzt der älteren Generation, ob er Krippen als Bildungsinstitutionen ansieht, wird die Antwort oft klar ausfallen: nein.
Die Unternehmen betreiben Raubbau an ihrem Personal. Doch mit den Ressourcen Verstand, Emotionen und Körper sollten sie schonend umgehen. Alle reden vom Wetter. Wir nicht. Viele fürchten sich vorm Klimawandel, wir werden ihn jetzt herbeischreiben. Und das mit freundlicher Unterstützung von Tony Schwartz, der in New York "The Energy Project" gegründet hat und im neuesten Harvard Business Manager deutlich macht, auf welche Klimakatastrophe viele Unternehmen zusteuern. Und das allein deswegen, weil sie offenbar noch nie etwas von erneuerbaren Energien gehört haben.
Mit dem am 25. Februar gestarteten Programm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung fördert das Bundesfamilienministerium bundesweit die Einrichtung von neuen, betrieblich unterstützten Kinderbetreuungsplätzen. Das Förderprogramm richtet sich an Unternehmen mit bis zu 1.000 Beschäftigten, die in Kindertageseinrichtungen neue, zusätzliche Gruppen für Mitarbeiterkinder bis zum vollendeten dritten Lebensjahr schaffen. Es setzt auf eine Kooperation zwischen den Unternehmen und öffentlichen sowie freien Trägern von Betreuungseinrichtungen.
"Und wo bleiben die Kinder?" Mit dieser Frage müssen Mütter in einem Bewerbungsgespräch rechnen. Doch darauf kann man sich vorbereiten.abs#Meist geht es im Gespräch um das Alter und die Betreuung der Kinder. "Die Personaler sehen es nicht so gerne, wenn die Frauen auf eine Freundin oder die Oma verweisen, die auf das Kind aufpasst", sagte Claudia Nöllke, Bewerbungstrainerin aus München. Besser sei es in dieser Situation, eine verlässliche Einrichtung wie eine Kindertagesstätte anzugeben.
Der Ausbau der Kinderbetreuung hat auch im Bundestag breiten Rückhalt erahlten. Im Grundsatz haben sich alle Parteien hinter das Ziel von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen gestellt, zusätzliche 500.000 Betreuungsplätze für die unter Dreijährigen bis zum Jahr 2013 bereitzustellen. Damit lasse sich der europäische Standard beim Angebot an Krippenplätzen erreichen, betonte die Ministerin anlässlich des Bundestagsbeschlusses.
Sie im Frühstücksdienst im Hotel, er im Spätdienst an der Bar. Wie die Özdemirs zwei Jobs, Tochter und Beziehung unter einen Hut bringen. Mittwoch morgen, drei Uhr. In einem Hotel in Berlin-Tiergarten trinkt der letzte Gast seinen Whiskey aus. Erol Özdemir macht die Abrechnung, schließt die Schränke ab und macht das Licht aus. Er holt das Auto aus der Hotelgarage und fährt nach Spandau. Ihm bleiben noch gut vier Stunden Schlaf, dann muss der Barkeeper seine zweijährige Tochter Emilia wecken. Er kann sich nicht daran erinnern, wann er das letzte Mal acht Stunden am Stück geschlafen hat.
Worüber die Große Koalition noch streitet, ist in Thüringen schon Alltag: Das Betreuungsgeld. Eltern bekommen ab dem zweiten Geburtstag ihres Kindes 150 Euro im Monat, wenn sie es nicht in die Kita bringen. Die Landesregierung spricht von einem Erfolgsmodell - Sozialverbände laufen Sturm. "Herdprämie!", "Gluckengehalt!" zetern die Gegner. "Wahlfreiheit!", "Selbstbestimmung!" halten die Befürworter dagegen. Die Lager in Sachen Betreuungsgeld liegen unversöhnlich weit auseinander. Doch es wird kommen: Ab 2013 gibt es einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartengartenplatz für alle ein- bis dreijährigen Kinder und - auf Drängen der CSU - ein Betreuungsgeld für alle Eltern, die ihre Kinder zu Hause behalten wollen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt.
Das Handbuch ist aus dem Equal-Projekt "ABC - Arbeit - Betreuung - Chancengleichheit" hervorgegangen. Es stellt Orientierungswissen und Informationen über Arbeitshilfen und Beispiele guter Praxis von flexiblen Kinderbetreuungs- angeboten zur Verfügung.
Eine moderne und nachhaltige Familienpolitik setzt auf die frühe und gute Förderung von Kindern, auf die wirtschaftliche Stabilität der Familien und auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Mütter und Väter. Sie berücksichtigt dabei die geänderten Lebensumstände von Familien heute und stärkt ihre wirtschaftliche Selbständigkeit.
Der Fiskus zahlt mit. Selbst wenn nahe Verwandte fürs Aufpassen auf die Kinder bezahlt werden, können die Eltern dies bei der Steuererklärung mit angeben. Das schöpfen die meisten nicht aus. Dabei könnten Tausende Euro pro Jahr gespart werden. Kinder großzuziehen kostet viel Geld. Allerdings ist der Staat neuerdings großzügiger, was die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten angeht. Bis zu 4000 Euro waren 2006 erstmals pro Kind steuermindernd zu holen - egal, ob der Nachwuchs im Kindergarten, bei der Oma oder vom Au-Pair-Mädchen gegen Bezahlung gehütet wurde...