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		<title>mysite blog</title>
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			<title>Vorteil Familie: Ausbau der Betreuungsangebote für Kleinkinder</title>
			<link>http://www.mittelstand-und-familie.de/Vorteil-Familie-Ausbau-der-Betreuungsangebote-f-r-Kleinkinder/</link>
			<description>&lt;p&gt;Viele junge Eltern und solche, die es werden wollen, wünschen sich beides: Familie und Beruf. Ein breites und hochwertiges Betreuungsangebot auch für Kleinkinder unter drei Jahren eröffnet ihnen die Chance, beides miteinander zu vereinbaren. Nach den Plänen der Bundesfamilienministerin sollen daher bis zum Jahr 2013 zusätzliche 500.000 Betreuungsplätze für diese Altersgruppe in ganz Deutschland entstehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Elterngeld und die steuerliche Begünstigung von Kinderbetreuungskosten sind wichtige Schritte auf dem Weg, jungen Familien mehr Wahl- und Entscheidungsmöglichkeiten zu bieten.  Doch wenn sich beide Elternteile auch für ein berufliches Fortkommen entscheiden oder auf das gemeinsame Einkommen angewiesen sind, brauchen sie vor allem schon frühzeitig eine gute Alternative für die Betreuung ihrer Kinder. Für Alleinerziehende gilt dies in einem besonderen Maße.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Entscheidung für Familie und für Kinder und für ihre Betreuung ist immer individuell und privat. Der Staat kann und will jungen Eltern nichts vorschreiben. Doch sind heute rund 90 Prozent aller Frauen, in dem Alter in dem sie typischerweise in Deutschland ihr erstes Kind bekommen, berufstätig. Aus diesem Grund steht der Staat in der Pflicht, Bedingungen zu schaffen, die jungen Paaren helfen, in einer modernen Welt noch ihre Familienwünsche zu verwirklichen, ohne dabei in einen Zwiespalt zu geraten.  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit den vorhandenen 250.000 Plätzen steht heute im Bundesdurchschnitt nur für jedes zehnte Kind unter drei Jahren ein Betreuungsplatz zur Verfügung. Mit dem ehrgeizigen Ziel, bis 2013 flächendeckend für mindestens ein Drittel aller Kinder unter drei Jahren einen Betreuungsplatz zu schaffen, schließt sich Deutschland dem Vorbild erfolgreicher anderer europäischer Länder wie den skandinavischen Ländern an.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Qualität der Kinderbetreuung spielt dabei eine ganz entscheidende Rolle. Denn Eltern brauchen die Gewissheit, dass ihre Kinder gut aufgehoben sind. Zudem werden die Weichen für die Bildungskarrieren schon am Anfang gestellt. Aus Sicht des Bundesfamilienministeriums ist es deswegen von besonderer Bedeutung, die Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher weiter zu verbessern, beispielsweise durch neue Bachelor-Studiengänge oder die Qualifizierung von Tagesmüttern. Wichtig ist zudem ein enger Kontakt zwischen den Betreuungseinrichtungen und den Elternhäusern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bund, Länder und Gemeinden werden nun gemeinsam nach tragfähigen Lösungen suchen, die zusätzlichen Kosten von rund drei Milliarden Euro pro Jahr aufzubringen und die Lasten gerecht zu verteilen. Von einer guten Infrastruktur in der Kinderbetreuung profitieren nicht nur Eltern und Kinder, sondern die ganze Gesellschaft und das ganze Land. Auch der Arbeitsmarkt erhält starke Impulse, wenn die Nachfrage nach Dienstleistungen rund um das Thema Familie steigt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Politik für Familien&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schon heute gestaltet das Bundesfamilienministerium aktiv die neue Familienpolitik. Mehrgenerationenhäuser können bei der Betreuung kleiner Kinder helfen, das Elterngeld und die Absetzbarkeit von Betreuungskosten sorgen für mehr finanziellen Spielraum. Die Kinderbetreuungsbörsen als spezielles Angebot für Kommunen wiederum verbessern die Auffindbarkeit von freien Betreuungsplätzen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Einen umfassenden Überblick über alle Leistungen und Angebote für Familien finden Sie unter &lt;a href=&quot;http://www.familien-wegweiser.de/&quot;&gt;www.familien-wegweiser.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Elternsein in München</title>
			<link>http://www.mittelstand-und-familie.de/Elternsein-in-M-nchen/</link>
			<description>&lt;p&gt;Anna und Max - zwei Wege, zwei Kindergärten. Ein neues Gesetz erschwert Eltern, die ihren Nachwuchs bisher in der Nachbargemeinde betreuen lassen, das Leben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lesen Sie mehr unter: &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/201/70131/&quot;&gt;www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/201/70131/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieser Artikel ist erschienen am: 14.02.2006&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Psychosoziale Beratung und Pränataldiagnostik</title>
			<link>http://www.mittelstand-und-familie.de/Psychosoziale-Beratung-und-Pr-nataldiagnostik/</link>
			<description>&lt;p&gt;Studie bestätigt herausragende Bedeutung des Beratungsangebotes. Neun von zehn Frauen, bei denen eine Behinderung oder Erkrankung ihres ungeborenen Kindes festgestellt wurde, wünschen sich neben der medizinischen auch eine psychosoziale Betreuung. Das ist das Ergebnis des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten, dreijährigen wissenschaftlichen Begleitprojekts &quot;Psychosoziale Beratung vor, während und nach Pränataldiagnostik&quot;. Die unter der Leitung von Professor Anke Rohde (Universitätsklinik Bonn, Gynäkologische Psychosomatik) und Dr. Christiane Woopen (Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Universität Köln) durchgeführte Untersuchung wurde jetzt auf einer Fachtagung der Universitätsklinik Bonn vorgestellt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mehr als 90 Prozent der Studienteilnehmerinnen waren mit der Kombination von medizinischer und psychologischer Betreuung sehr zufrieden, weil das den Frauen hilft, sich über die eigenen Gefühle und Ängste klar zu werden. Die Studie hat auch gezeigt, dass den Ärztinnen und Ärzten, die Schwangere vor der Geburt des Kindes untersuchen, eine ganz besondere Verantwortung zukommt. Die Frauen waren vor allem dann bereit eine psychosoziale Beratung anzunehmen, wenn die Ärzte selbst vom Nutzen einer solchen Betreuung überzeugt sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um die Akzeptanz der psychosozialen Betreuung weiter zu erhöhen, will das Bundesfamilienministerium gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bereits vorhandene Angebote besser vernetzen, um so noch mehr Betroffene zu erreichen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Abschlussbericht wurde jetzt im Deutschen Ärzte-Verlag veröffentlicht. Darüber hinaus wurden in einem Symposium in Bonn Erfahrungen zur psychosozialen Betreuung unter Fachleuten diskutiert. Die Ergebnisse können auf der Internetseite der Universitätsklinik Bonn eingesehen werden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Tagungsergebnisse können Sie nachlesen auf der &lt;a href=&quot;http://www.femina.uni-bonn.de/&quot;&gt;www.femina.uni-bonn.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Forsa: Was sich junge Eltern wünschen</title>
			<link>http://www.mittelstand-und-familie.de/Forsa-Was-sich-junge-Eltern-w-nschen/</link>
			<description>&lt;p&gt;Bundesministerin Renate Schmidt sieht sich durch Umfrage bestätigt. Die überwiegende Mehrheit junger Eltern wünscht sich bessere Angebote an Betreuung, Bildung und Erziehung für ihre Kinder. Nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstitut forsa sagen knapp 60 Prozent der 18- bis 29-jährigen Mütter und Väter, es gebe bislang zu wenig Betreuungsangebote für unter Dreijährige. Die Statistik weist mit 2,7 Plätzen für 100 Kinder unter drei Jahren in Westdeutschland bislang noch ein im europäischen Vergleich extrem niedriges Kinderbetreuungsangebot aus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, erklärte: &quot;Junge Eltern wünschen sich eine flexible und gute Kinderbetreuung. Sie wollen Beruf und Familie vereinbaren können. Das gilt besonders für junge Mütter, die von der mangelnden Kinderbetreuung stärker betroffen sind als die Väter. Zwei Drittel von ihnen wollen mehr arbeiten. Die forsa-Umfrage bestätigt meinen familienpolitischen Kurs: Der Ausbau der Kinderbetreuung ist wichtig, damit Familien so leben können, wie sie wollen, und damit Kinder früh gefördert werden.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für vier von fünf Eltern entsprechen überdies die Öffnungs- und Betreuungszeiten nicht ihren Bedürfnissen. Unter den berufstätigen Alleinerziehenden wünschen sich 70 Prozent längere und flexiblere Öffnungs- und Betreuungszeiten sowie mehr Ganztagsangebote. Die Bundesregierung will mit dem Tagesbetreuungsausbaugesetz, das seit 1. Januar 2005 in Kraft ist, bis zum Jahr 2010 230.000 neue Plätze und damit ein bedarfsgerechtes Angebot für die Kleinsten schaffen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Laut forsa finden 90 Prozent aller Eltern das Ziel von Bundesministerin Renate Schmidt wichtig oder sehr wichtig, Deutschland zum familienfreundlichsten Land Europas zu machen. Neun von zehn Eltern wünschen sich, dass sich auch Arbeitgeber und Unternehmen für gute Kinderbetreuung engagieren. Bundesministerin Renate Schmidt: &quot;Für Eltern ist mehr Familienfreundlichkeit in den Betrieben ebenso wichtig wie eine gute Kinderbetreuung. Ich freue mich darüber, dass ich dafür starke Partner besonders auch aus der Wirtschaft gewonnen habe. Mehr als 1.000 Unternehmen engagieren sich schon für mehr Familienfreundlichkeit in den Lokalen Bündnissen für Familie.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Forsa hat im Auftrag des Servicebüros der Lokalen Bündnisse für Familie im Februar 2005 1.000 Mütter und Väter mit bis zu 10-jährigen Kindern nach ihrer Meinung zu den Angeboten an Erziehung, Bildung und Betreuung befragt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Presse/pressemitteilungen,did=26322.html&quot;&gt;http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Presse/pressemitteilungen,did=26322.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Die vergessenen Kinder</title>
			<link>http://www.mittelstand-und-familie.de/Die-vergessenen-Kinder/</link>
			<description>&lt;p&gt;Babysitterdienste oder Betriebskindergärten gibt es in deutschen Unternehmen nur selten - obwohl sich Familienfreundlichkeit rechnet. Von Dorit Hess.Eine Bewerbung nach der anderen landet in diesen Tagen auf dem Schreibtisch von Thomas Huber - weil sein Unternehmen so familienfreundlich ist. »Bei uns bewerben sich so viele, dass ich allein zur Bearbeitung der Post jemanden einstellen müsste«, sagt der Personalchef der Gerhard Rösch GmbH. Kein Wunder: Unter Familienfreundlichkeit versteht der 400 Mitarbeiter große Bekleidungshersteller aus Tübingen mehr als flexible Arbeitszeiten. Väter ermutigt Huber, in Teilzeit zu arbeiten - sieben nutzen das schon, Tendenz steigend. Frauen ermuntert er, in der Firma eine leitende Position zu übernehmen - die Hälfte der 16 Führungskräfte ist weiblich. Einen kostenlosen Betriebskindergarten hat Rösch seit 1972. Und verbilligtes Kantinenessen können Angestellte für ihre Familie mit nach Hause nehmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gerade einmal vier von zehn Akademikerinnen haben ein Kind&lt;/p&gt;&lt;p&gt;All das ist selten in deutschen Firmen. Weniger als die Hälfte aller Unternehmen haben nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) familienfreundliche Angebote festgelegt - sei es durch Tarifverträge, Leitlinien oder Betriebsvereinbarungen. Nur ein Drittel der deutschen Firmen sorge sich ernsthaft um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, ein weiteres Drittel behaupte dies, ein Drittel tue nichts, schätzt Michael Domsch, Leiter des Instituts für Personalwesen und Internationales Management an der Universität der Bundeswehr in Hamburg. »Und das ist schon optimistisch«, sagt er. Eine Umfrage unter Betriebsräten zeige, dass in 73 Prozent der Unternehmen Familienfreundlichkeit bislang kein Thema sei, klagte Bundesfamilienministerin Renate Schmidt jüngst im Handelsblatt. Lange wurde über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor allem unter sozialpolitischen Gesichtspunkten diskutiert. Aus der moralischen Diskussion ist aber längst eine ökonomische geworden - weil die Menschen in Deutschland immer älter werden und die Zahl der Bevölkerung wie die der Fachkräfte sinkt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Anteil der Erwerbspersonen unter 50 Jahren wird von derzeit 77 Prozent auf 68 Prozent im Jahr 2015 sinken, berichtet das Baseler Wirtschaftsforschungsinstitut Prognose. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) fordert denn auch, mehr qualifizierte Frauen ins Erwerbsleben zu bringen. Alle würden von einer familienfreundlichen Personalpolitik profitieren: Arbeitnehmer könnten ihr Privat- und Berufsleben besser koordinieren, der Staat durch eine steigende Erwerbsbeteiligung höhere Steuer- und Sozialbeiträge erzielen und Firmen Standortvorteile erlangen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nicht nur die Wirtschaft, auch die deutsche Familienpolitik muss sich Versäumnisse vorwerfen lassen. Obwohl der Staat vom Kindergeld bis zur Hochschulausbildung nach Angaben des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel insgesamt rund 180 Milliarden Euro zur Kindererziehung beisteuert, ist die Geburtenrate hierzulande weltweit eine der niedrigsten. Insbesondere Akademikerinnen entscheiden sich gegen Nachwuchs - nur vier von zehn haben ein Kind. In Nordeuropa ist neben der Geburtenrate auch die Zahl der erwerbstätigen Frauen höher.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie dringend der Handlungsbedarf ist, hat Familienministerin Schmidt offenbar erkannt. Gleich einer Handlungsreisenden tourt sie seit Monaten durch die Lande. Ihre Botschaft: Familienfreundliche Firmenpolitik bringt Gewinn. Vorgerechnet hat ihr das Prognos. Demnach liegt das Einsparpotenzial für ein Musterunternehmen mit 1500 Mitarbeitern bei mehreren 100000 Euro und die Rendite von Investitionen in familienfreundliche Personalmaßnahmen bei 25 Prozent. Wenn Unternehmen jungen Müttern etwa so flexible Arbeitszeiten bieten, dass sie wenige Wochen nach der Geburt wieder arbeiten können, sparen die Firmen Einarbeitungskosten für Vertretungen. Wenn sie Eltern beim Ausfall ihres Babysitters mit Notfallbetreuern unterstützen, senken sie Fehlzeiten. In einem Checkheft haben das Ministerium und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ähnliche Tipps zur Umsetzung in die Praxis zusammengefasst. Unternehmer scheint dies anzusprechen: Die Nachfrage sei sehr stark, heißt es.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zeit wäre es: Bislang habe familienfreundliche Personalpolitik weder als besonderes Qualitätsmerkmal gegolten, noch seien die Anreize ausreichend groß gewesen, sagt Personalexperte Domsch. Er beobachtet aber »eine Entwicklung, der sich Firmen nicht mehr verweigern können, weil sie in Zeiten des Fachkräftemangels von qualifizierten Bewerbern ignoriert und mit einem negativen Image versehen werden«. Und das ist für kein Unternehmen hinnehmbar. »Firmen lassen sich nur durch betriebswirtschaftliche Argumente belehren«, stellt Domsch nüchtern fest. Daneben helfen auch Zertifikate für besonders gute Unternehmen, sagt er  »wie beim Umweltschutz«.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Beispiel E.on Ruhrgas gibt Domsch Recht: Wie Rösch und rund 90 weitere Betriebe hat sich der Essener Konzern einer Beurteilung der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung unterzogen. Sie vergibt Grundzertifikate für erste positive Ansätze, legt mit den Teilnehmern Ziele für eine familienfreundlichere Personalpolitik fest, lässt sie von der Firmenleitung unterzeichnen und honoriert Erfolge drei Jahre später mit einem weiteren Zertifikat. »Als Arbeitgeber für Bewerber und Bewerberinnen noch attraktiver zu werden«, lautet eins von E.ons Zielen. »Viele Bewerber, vor allem weibliche, fragen explizit danach, was wir für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie tun«, sagt der Leiter der Abteilung Personalkonzepte, Carl-Sylvius von Falkenhausen, selbst zweifacher Vater und verheiratet mit einer berufstätigen Frau. Wer die guten Leute haben wolle, müsse etwas tun.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bislang hat das Gasunternehmen flexible Arbeitszeiten eingeführt, und es kooperiert mit dem Sozialdienst katholischer Frauen und einer Kindertagesstätte vor Ort. Ein »Notfallzimmer« soll noch in diesem Jahr eingerichtet werden, damit Eltern sich im Notfall am Arbeitsplatz um ihr Kind kümmern können. »Wenn die Betreuung kurzfristig ausfällt«, erklärt von Falkenhausen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nutznießer solcher Ideen sind Frauen wie Irit Eser, 38 Jahre alt, Mutter der 14 Monate alten Harriet. Seit 1992 ist Eser als Statistikerin bei E.on Ruhrgas beschäftigt. Zehn Monate nach der Geburt ihres Kindes saß sie wieder am Schreibtisch; ein Kindermädchen - von der Firma vermittelt - behütet während Esers 30-Stunden-Woche Harriet. Neben ihrem Familienleben Karriere zu machen sei aber »schwierig«, sagt Eser, die als Teilzeitangestellte ein Projekt mit mehreren Vollzeit arbeitenden Männern leitet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;»Teilzeitarbeit von Führungskräften hat sich in einem traditionellen Industrieunternehmen wie dem unseren noch nicht durchgesetzt«, gibt von Falkenhausen zu. Eine einzige leitende Angestellte arbeitet Teilzeit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oft ist es erst die persönliche Betroffenheit, durch die sich in einem Unternehmen etwas ändert. Sie ist immer ein »anstoßendes Element«, sagt DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun (siehe Interview). Bei E.on Ruhrgas zum Beispiel kennt Personalvorstand Achim Middelschulte den Kampf um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus eigener Anschauung: Seine Tochter ist promovierte Juristin und Mutter, und sie lebt ihrem Vater vor, wie sich beides kombinieren lässt. Dass Middelschulte sich für die Familienfreundlichkeit der Firma einsetzt, »hängt sicher auch mit dieser Erfahrung zusammen«, sagt von Falkenhausen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Noch hat es sich allerdings nicht überall herumgesprochen, dass die Familienverträglichkeit nicht allein ein Problem der Frauen ist. »Männer müssen als Betroffene angesprochen werden, nicht so, als ginge sie das Thema Familie nichts an«, sagt Personalexperte Domsch. Dass die Realität davon noch weit entfernt ist - und vielerorts die alte Rollenverteilung gilt, nach der Männer die Familie ernähren und Frauen die Brut aufziehen -, ist auch die Schuld der Gewerkschaften. Heute sehen die Arbeitnehmervertreter ein, dass sie es zu lange versäumt haben, familienfreundlichere Verhältnisse in den Firmen einzufordern. Der Deutsche Gewerkschaftsbund verweist auf eine Projektgruppe, mit der er sich an den Aktionen des Familienministeriums stärker beteiligen wolle; überdies sollen »lokale Bündnisse für Familien« aus Unternehmen, Verwaltungen und Gewerkschaften für eine bessere Familienpolitik sorgen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Betriebsräte ergreifen nur selten die Initiative&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In den Betrieben ist von größeren Gewerkschaftsaktivitäten noch wenig zu spüren. Die IG Metall sei in ihrem Denken nach wie vor in erster Linie eine Organisation männlicher Facharbeiter, mit einer Ehefrau, die zu Hause bleibe oder Teilzeit arbeite, sagt die Bereichsleiterin Frauenpolitik Christiane Wilke (ZEIT Nr. 36/03). »Überraschend selten« meldeten sich Betriebsräte bei ihm, sagt Stefan Becker, bei der Hertie-Stiftung verantwortlich für die Zertifizierung der Unternehmen. »Dabei könnten sie bei diesem Thema punkten. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;«Auch bei Rösch ergriff die Firmenleitung die Initiative. Schon in den fünfziger Jahren habe Gründer Gerhard Rösch jeden Mitarbeiter nach der Gratulation zum Geburtstag nach seinem Anliegen gefragt, sagt Personalleiter Huber. »Ein Kindergarten wurde so oft gewünscht, bis wir ihn in den Siebzigern gegründet haben.« Heute schicken auch Mitarbeiter der benachbarten Chemischen Fabrik Tübingen ihre Kinder zu Rösch. Dafür müssen die Mitarbeiter von Rösch nicht mehr um die Firmenparkplätze rangeln - sie können kostenlos beim Nachbarn parken&lt;br /&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2004/38/Fam_Unternehmen?term=Dorit&quot;&gt;http://www.zeit.de/2004/38/Fam_Unternehmen?term=Dorit&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Kosten für Kinderbetreuung</title>
			<link>http://www.mittelstand-und-familie.de/Kosten-f-r-Kinderbetreuung/</link>
			<description>&lt;p&gt;Steuervorteil für Gutverdiener soll entfallen. Nach den Plänen der Großen Koalition können künftig zwar alle Eltern Betreuungskosten für ihre Kinder absetzen - Familien, die bislang mehr als 1548 für Kita oder Kindergarten ausgegeben haben, müssten allerdings mehr selbst zahlen als bisher.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lesen Sie mehr unter: &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,390270,00.html&quot;&gt;www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,390270,00.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieser Artikel ist erschienen am: 14.12.2005&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Unsozial? Gutverdiener zahlen mehr für den Kindergarten</title>
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			<description>&lt;p&gt;München will mit einem neuen Beitragssystem die Kosten für Kinderbetreuung gerechter verteilen - die CSU nennt das &quot;unsozial&quot;.&lt;br /&gt;Von Jan Bielicki&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lesen Sie den vollständigen Artikel unter &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/485/75410/&quot;&gt;www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/485/75410/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieser Artikel ist erschienen am: 09.05.2006&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Familien in den Mittelpunkt</title>
			<link>http://www.mittelstand-und-familie.de/Familien-in-den-Mittelpunkt/</link>
			<description>&lt;p&gt;In Deutschland wird genauso viel gearbeitet wie in den USA. Aber häusliche Tätigkeiten und heimische Kinderbetreuung verschlingen zu viel Zeit. Eine bessere Arbeitsteilung ist nötig. Das Wirtschaftswunderland Deutschland, das Herzstück des rheinischen Kapitalismus, die Lokomotive der Europäischen Union, kränkelt seit einigen Jahren. Und aus so manchem deutschen Biergarten klingt der Chor der Wirtschaftsdoktoren: &quot;Wundermedizin vorm Schlafengehn, schönes Laisser-faire ist die beste Medizin! Privatisierungsdragees. Deregulierungsspritzen. Flexible Antifaltencreme. Steuervergünstigungen für Unternehmer. Lohnkürzungen für Arbeitnehmer. Wundermedizin von Doktor Orthodox macht Sie wieder gesund.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seit den späten 1990er-Jahren hat Deutschland viele der empfohlenen Pillen geschluckt und die institutionelle Struktur des Arbeitsmarkts der in den USA angenähert. Aber die orthodoxe Diagnose beruht, ebenso wie die verordnete Medizin, in weiten Teilen auf Vorurteilen statt auf Fakten.  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was braucht es, um Deutschland zu heilen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deutsche, insbesondere Frauen, verwenden mehr Zeit für die traditionelle häusliche Produktion - Essenszubereitung, Kinder- und Altenbetreuung, Putzen - als US-Amerikaner. Mit Zeitbudgetdaten haben wir in Studien gezeigt, dass Deutsche insgesamt ebenso viele Stunden arbeiteten wie Amerikanerinnen, doch verrichteten sie ihre Arbeit viel häufiger im Haushalt. So verbrachten etwa deutsche Frauen mit Kindern unter vier Jahren 18,4 Stunden mit deren Betreuung, während Amerikanerinnen nur 10,8 Stunden dafür aufwandten. Auf der anderen Seite arbeiteten 56 Prozent der US-amerikanischen Mütter Vollzeit, verglichen mit 34 Prozent der deutschen Frauen mit kleinen Kindern. Amerikaner verlagern zuvor in den Haushalten produzierte Leistungen in den Markt, was wir als &quot;Marketization&quot; bezeichnen.  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Traditionell gab es in OECD-Ländern mit hoher Geburtenrate weniger erwerbstätige Frauen, aber in den 1990er-Jahren hat sich dieses Verhältnis vollständig umgekehrt. 2003 verzeichnete man in Ländern mit höherer Geburtenhäufigkeit eine höhere Beschäftigungsquote der Frauen. Angesichts dieser Daten gibt es keinen Grund zu glauben, dass zwischen dem Wunsch, die Geburtenhäufigkeit anzuheben, und dem Wunsch, die Erwerbstätigkeit von Frauen zu steigern, ein Widerspruch existieren würde. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kita-Ausbau ist vordringlich &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die vordringlichste unterstützende Politikmaßnahme ist der Ausbau von Kindertagesstätten, was im Allgemeinen mit einer verstärkten Erwerbsbeteiligung von Frauen sowie mit einer Ausdehnung ihrer Arbeitszeiten einhergeht. Auch die Erweiterung des täglichen Schulunterrichts, die Einführung von Mittagessen und Betreuungsprogrammen in den Schulen würden es ermöglichen, dass Frauen mit Kindern leichter einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen könnten. Viele Schulbezirke in den USA haben von Eltern finanzierte Hortprogramme, die den Kindern eine Spiel- und Lernumgebung nach dem regulären Unterrichtsende bieten. In den skandinavischen Ländern gibt es staatliche Programme, die dem gleichen Zweck dienen. Damit die angebotsseitigen Maßnahmen in größerem Umfang Früchte tragen, müssten sich die Firmen entschließen, die Aufstiegsmöglichkeiten sowie die Förderung und Fortbildung von Frauen zu restrukturieren, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Politische Maßnahmen, die eine Marketization häuslicher Tätigkeiten unterstützen, besitzen nicht nur das Potenzial, die Zeit von gut ausgebildeten und erfahrenen Frauen dem Markt zur Verfügung zu stellen. Sie können auch die Nachfrage nach Arbeitskräften steigern, weil eine Marketization der häuslichen Produktion einen Ersatzbedarf nach Gütern und Dienstleistungen, die zuvor im Haushalt produziert wurden, am Markt schafft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn mehr gut ausgebildete Frauen Vollzeit arbeiten, steigt die Nachfrage nach Arbeitskräften, die am Markt Ersatz für die reduzierte häusliche Produktion anbieten. Folglich wird ein größerer Bedarf an LehrerInnen, BetreuerInnen, KöchInnen und anderen Gastronomieberufen sowie an häuslichen Reinigungskräften und ähnlichen Tätigkeiten bestehen. In den USA sind in der Gastronomie ungefähr zweimal so viele Personen pro Kopf der Bevölkerung beschäftigt wie in Europa, und zwar aufgrund von Marketization häuslicher Dienstleistungen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn die wirtschaftlichen Schwierigkeiten Deutschlands teilweise auf zu geringe Konsumausgaben zurückzuführen sind, was ein vernünftiges Argument zu sein scheint, dann bieten familienpolitische Maßnahmen, die eine Marketization der häuslichen Produktion bewirken und die die Geburtenhäufigkeit steigern, eine Möglichkeit, den privaten Konsum zusätzlich anzukurbeln.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Wachstumsimpuls, den Keynesianer der Defizitfinanzierung zuschrieben und den konservative Ökonomen von Steuererleichterungen für die Reichen erhofften, lässt sich womöglich in familienpolitischen Maßnahmen finden, die mehr Frauen Anreize bieten, Kinder zu bekommen und gleichwohl den Beruf auszuüben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um die Erwerbstätigkeit und die Arbeitszeiten von Frauen in Deutschland auszudehnen und um es ihnen zu ermöglichen, Beruf und Familie zu vereinbaren, ohne die Karriere zu gefährden, muss Familienpolitik aus ihrer Randständigkeit herausgeholt und in den Mittelpunkt der politischen Aufmerksamkeit gestellt werden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Richard B. Freeman ist Professor an der Harvard University, Direktor National Bureau of Economic Research (NBER) und Center for Economic Performance der London School of Economics.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Text basiert auf seinem Beitrag zu der neuen Aufsatzsammlung der Friedrich-Ebert-Stiftung: &quot;Aufschwung für Deutschland - Plädoyer international renommierter Ökonomen für eine neue Wirtschaftspolitik&quot;, Hg. Ronald Schettkat, Jochem Langkau, Bonn 2007.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Quelle: www.ftd.de/politik/deutschland/:Kommentar%20Familien%20Mittelpunkt/223606.html&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Betriebliche Kinderbetreuung: Thema auch im Mittelstand</title>
			<link>http://www.mittelstand-und-familie.de/Betriebliche-Kinderbetreuung-Thema-auch-im-Mittelstand/</link>
			<description>&lt;p&gt;Immer mehr mittelständische Unternehmen bieten ihren MitarbeiterInnen eine betriebliche Kinderbetreuung an. Mit gutem Beispiel voran geht das Marburger EDV-Systemhaus INOSOFT AG. Bei den &quot;INOzwergen&quot; versammeln sich die kleinen Söhne und Töchter der Belegschaft, um in Kleingruppen von bis zu acht Kindern auf dem firmeneigenen Spielplatz herumzutoben. Bei schlechtem Wetter liest eine qualifizierte Betreuerin aus Kinderbüchern vor und bastelt mit den Kindern. ArbeitgeberInnen im Mittelstand reagieren vermehrt auf die Bedürfnisse ihrer MitarbeiterInnen mit Familie. Um ihrer Arbeit nachgehen zu können, sollen sich Eltern weniger um die Betreuung ihrer Kleinen sorgen und können bei Bedarf länger arbeiten. Sie sind dadurch flexibler und wissen ihre Kinder trotzdem in der Nähe und in guten Händen. Zwei Folgen dieser Strategie: Die MitarbeiterInnen sind zufriedener, produktiver und bleiben ihrem/ihrer ArbeitgeberIn länger treu.    &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Quelle: Diversity-Newsletter 38, Juli 2007&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Statistisches Bundesamt: Bisher nur wenig Krippenplätze in Westdeutschland</title>
			<link>http://www.mittelstand-und-familie.de/Statistisches-Bundesamt-Bisher-nur-wenig-Krippenpl-tze-in-Westdeutschland/</link>
			<description>&lt;p&gt;Einige Daten zur Verteilung und zum Angebot von Krippenplätzen in Deutschland.Wiesbaden (ots) - Das Angebot an Kinderbetreuungsplätzen ist in Deutschland regional sehr unterschiedlich. Wie das Statistische Bundesamt nach aktuell vorliegenden Ergebnissen mitteilt, boten Ende 2002 erst fünf der 326 Stadt- und Landkreise in Westdeutschland (1,5%) - rechnerisch - für mehr als 10% ihrer Kinder im Alter bis unter 3 Jahren einen Krippenplatz an. In 292 Landkreisen (89,5%) lag das Angebot unter 10% und weitere 29 der westdeutschen Stadt- und Landkreise (9%) hatten überhaupt keinen Platz für die Betreuung der Jüngsten zur Statistik gemeldet. Das größte Angebot an Krippenplätzen in einer Einrichtung in Trägerschaft der Kinder- und Jugendhilfe in Westdeutschland hatten der Stadtstaat Hamburg, bzw. die Stadt Heidelberg, wo für 13% bzw. 12% der Kleinkinder Krippenplätze zur Verfügung standen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Ostdeutschland hatten 103 Kreise (92%) Krippenplätze, die für mehr als 20% ihrer Jüngsten ausreichten. Bei neun Kreisen (8%) lag das Angebot zwischen 10% und 20%. Das größte Platzangebot für Kinder bis unter 3 Jahren hatte der Landkreis Aschersleben-Staßfurt (Sachsen-Anhalt), in dem für knapp zwei Drittel aller Kinder dieses Alters ein Krippenplatz zur Verfügung stand.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese und weitere detaillierte Ergebnisse zum Platzangebot in Krippen, Kindergärten und Horten in den 439 Stadt- und Landkreisen in Deutschland enthält die neue Gemeinschaftsveröffentlichung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder &quot;Kindertagesbetreuung regional 2002&quot;, die heute vom Statistischen Bundesamt (&lt;a href=&quot;http://www.destatis.de&quot;&gt;www.destatis.de&lt;/a&gt;) und dem gemeinsamen Statistik-Portal der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder (&lt;a href=&quot;http://www.statistik-portal.de&quot;&gt;www.statistik-portal.de&lt;/a&gt;) online veröffentlicht wurde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Quelle: Ots, 23.12.2004&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten</title>
			<link>http://www.mittelstand-und-familie.de/Absetzbarkeit-von-Kinderbetreuungskosten/</link>
			<description>&lt;p&gt;KINDERBETREUUNG. Zwei Drittel der Kosten absetzbar. Die Spitzen von Union und SPD haben ihren Streit über die steuerliche Förderung von Familien beigelegt. Berufstätige Paare können demnach zwei Drittel ihrer Kosten für die Kinderbetreuung steuerlich geltend machen - aber auch Alleinverdiener sollen Förderung erhalten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lesen Sie mehr unter: &lt;a href=&quot;http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,398393,00.html&quot;&gt;www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,398393,00.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieser Artikel ist erschienen am: 31.01.2006&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Betreuungsgeld - CSU startet Alleingang</title>
			<link>http://www.mittelstand-und-familie.de/Betreuungsgeld-CSU-startet-Alleingang/</link>
			<description>&lt;p&gt;Eltern, die ihre Kinder zu Hause erziehen, sollen nach dem Willen der Christsozialen 150 Euro im Monat erhalten. Der CDU-Vize Rüttgers meint dazu: Das hilft uns nicht. Trotz massiver Kritik aus CDU und SPD hält die CSU an ihren Plänen für ein Betreuungsgeld fest. Parteichef Edmund Stoiber nannte die Unterstützung für Eltern, die ihre Kinder zu Hause erziehen, als Ergänzung zum Ausbau der Krippenplätze &quot;unverzichtbar&quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bayerns Sozialministerin Christa Stewens (CSU) bestätigte am Sonntag, dass die Landesregierung einen Gesetzentwurf erarbeitet hat. Danach sollen Eltern, die ihre Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr ausschließlich selbst erziehen, 150 Euro im Monat bekommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um das Geld zu erhalten, dürfe das Kind nicht in einer öffentlich subventionierten Kinderkrippe oder Tagespflege betreut werden. Zudem sei die Auszahlung an den Nachweis gekoppelt, dass die Eltern ihr Kind zu Früherkennungsuntersuchungen bringen. Die Kosten sollen bei 1,3 Milliarden Euro jährlich liegen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Große Koalition hatte sich im Frühjahr auf einen zügigen Ausbau der Kinderbetreuung und einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz von 2013 an geeinigt. In dem schriftlichen Beschluss der Koalitionsrunde wird auch das Betreuungsgeld erwähnt. Die CSU beharrt darauf, dass die Koalition sich darauf abschließend geeinigt habe, während die SPD sagt, es handele sich allenfalls um einen Prüfauftrag.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte jüngst ihre Ablehnung des Betreuungsgeldes bekräftigt, weil manche Eltern es dazu nutzen könnten, &quot;ihre Haushaltskasse aufzubessern&quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Stoiber lobte von der Leyen zwar als &quot;glänzende Familienministerin&quot;, deren Pläne für einen Krippenausbau die CSU voll unterstütze. &quot;Ich würde mir aber wünschen, dass Frau von der Leyen auch einmal die Leistung der großen Mehrheit der Frauen würdigt, die in ihren ersten Lebensjahren zu Hause bei ihren Kindern sind. Dies sei &quot;ein riesiger Beitrag zur Entwicklung der Gesellschaft&quot;, sagte Stoiber der Bild am Sonntag.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rüttgers stärkt von der Leyen den Rücken&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rückendeckung erhielt von der Leyen vom nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten und stellvertretenden CDU-Vorsitzenden Jürgen Rüttgers: &quot;Das Betreuungsgeld hilft nicht weiter&quot;, sagte Rüttgers dem Spiegel. Er könne &quot;jede Mutter verstehen, die in den ersten Jahren bei ihrem Kind bleiben will&quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dafür müsse es aber keinen staatlichen Zuschuss geben. Stattdessen könne er sich vorstellen, dass &quot;Eltern, die ihre Kleinkinder selbst betreuen, im Alter mehr Geld bekommen&quot;. Deshalb müsse überlegt werden, ob die Erziehungszeiten bei der Rentenzahlung noch stärker gutgeschrieben werden könnten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für die SPD lehnte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Nicolette Kressl das Betreuungsgeld erneut ab: &quot;Wir werden diesen Weg weder aus bildungspolitischen noch aus grundsätzlichen Erwägungen mitgehen&quot;, sagte Kressl.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gerade Kinder aus bildungsfernen Schichten benötigten frühe Förderung. Dagegen bestehe bei einem Betreuungsgeld die Gefahr, dass dieses von den Familien in den privaten Konsum investiert werde, statt die Kinder in Horten oder in Spielgruppen zu fördern, sagte Kressl.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/907/126709/&quot;&gt;www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/907/126709/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Studie: Investition in Kindergartenplätze lohnt sich</title>
			<link>http://www.mittelstand-und-familie.de/Studie-Investition-in-Kindergartenpl-tze-lohnt-sich/</link>
			<description>&lt;p&gt;Kostenlose Kindergartenplätze für Kinder zwischen drei und sechs Jahren zahlen sich aus. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und der Zeitschrift Eltern erstellt hat. Zwar kostet die flächendeckende Bereitstellung kostenloser Halbtagsplätze rund 3,6 Milliarden Euro.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Staat könnte diese anfänglichen Mehrkosten aber bereits nach wenigen Jahren wieder einspielen. Besonders profitieren würden Kinder aus bildungsfernen Schichten, weil sie häufig sprachlichen Nachholbedarf haben und zu Hause nur wenig Anregung bekommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Quelle: 12. Infoblitz 03/2007 Metropolregion Rhein-Neckar&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Deutsche Familien: &amp;quot;Fürsorglichkeit kann auch männlich sein&amp;quot;</title>
			<link>http://www.mittelstand-und-familie.de/deutsche-familien-fuersorglichkeit-kann-auch-maennlich-sein/</link>
			<description>&lt;p&gt;Deutschland braucht mehr Krippenplätze, das ist das Anrecht junger Eltern - sagt Hans Bertram, Soziologe und Berater von Familienministerin von der Leyen. Im Interview erklärt er, wieso Kinder davon meistens profitieren und warum sich die Hausfrauen-Ehe bis heute hartnäckig hält.    &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lesen Die den vollständigen Artikel unter &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,468867,00.html&quot;&gt;www.spiegel.de/panorama/0,1518,468867,00.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Artikel ist erschienen am 27.03.2007&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Steuererklärung 2005: Eltern verschenken Geld</title>
			<link>http://www.mittelstand-und-familie.de/STEUERERKL-RUNG-2005-Eltern-verschenken-Geld/</link>
			<description>&lt;p&gt;Kinder sind bares Geld wert - jedenfalls bei der Steuererklärung. Viele Eltern schöpfen jedoch nicht die Möglichkeiten aus, die das Steuerrecht bietet. Lesen Sie den dritten und letzten Teil der Steuertipps und schlagen dem Fiskus damit ein Schnippchen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lesen Sie den vollständigen Artikel unter &lt;a href=&quot;http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,414465,00.html&quot;&gt;www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,414465,00.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Artikel ist erschienen am: 05.05.06&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Fischer-Kolumne: Letzte Steuertricks</title>
			<link>http://www.mittelstand-und-familie.de/Fischer-Kolumne-Letzte-Steuertricks/</link>
			<description>&lt;p&gt;Von Hartmut Fischer. Der Staat bietet noch ein paar Steuersparmöglichkeiten. Seit Beginn dieses Jahres beispielsweise zahlt der Fiskus einen Teil der Kinderbetreuungskosten - wenn man es richtig anstellt. manager-magazin.de gibt einen Überblick.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lesen Sie die vollständige Kolumne unter &lt;a href=&quot;http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,407579,00.html&quot;&gt;www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,407579,00.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Kolumne ist erschienen am: 24.03.2006&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Kinderbetreuung - Nachwuchs meist nur vormittags in Obhut</title>
			<link>http://www.mittelstand-und-familie.de/kinderbetreuung-nachwuchs-meist-nur-vormittags-in-obhut/</link>
			<description>&lt;p&gt;Köln (ots) - In Deutschland fällt es den Frauen offensichtlich schwer, Kinder und Karriere zu vereinbaren. Im Jahr 2002 waren von den weiblichen 15- bis 64-Jährigen nur 59 Prozent berufstätig.Dagegen standen im gleichen Jahr beispielsweise fast drei Viertel der erwerbsfähigen Schwedinnen im Arbeitsleben - und sie bringen dabei im Schnitt sogar etwas mehr Kinder zur Welt als die Frauen hierzulande. Dabei mangelt es in Deutschland kaum an finanzieller Unterstützung. Eine Familie mit zwei kleinen Kindern etwa erhält monatlich 308 Euro Kindergeld - so viel wie nirgendwo sonst in Europa. Hinzu kommen unter anderem Steuerfreibeträge, Erziehungsgeld und die Anrechnung von Erziehungszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung.  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bedeutsam für das häufige Nein deutscher Paare zum Kind ist vielmehr, dass die Angebote zur Kinderbetreuung nicht ausreichen, um auch jungen Müttern und Vätern eine Berufstätigkeit zu ermöglichen. In Deutschland gehen nur gut drei Viertel der Jungen und Mädchen zwischen drei und sechs Jahren in den Kindergarten - von den unter Dreijährigen wird sogar nur jedes Zehnte extern betreut. Ein Rechtsanspruch besteht zudem nur auf einen Halbtagsplatz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Schweden ist dagegen fast die Hälfte der ganz Kleinen tagsüber unter aushäusiger Aufsicht, in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland und Norwegen immerhin 30 bis 40 Prozent. Der ältere Nachwuchs ist vielerorts sogar zu 90 bis 100 Prozent in staatlichen oder privaten Einrichtungen untergebracht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Innerhalb der Bundesrepublik fehlt es vor allem im Westen an Angeboten zur Ganztagsbetreuung. In den neuen Bundesländern haben hingegen 70 Prozent der Kindergartenkids einen Ganztagsplatz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Institut der deutschen Wirtschaft Köln (Hrsg.): Beruf und Familie, IW-Dossier Nr. 25, Köln 2004, 56 Seiten, 13,10 Euro. Bestellung über Fax: (02 21) 49 81-4 45 oder via  E-Mail: &lt;a href=&quot;mailto:div@iwkoeln.de&quot;&gt;div@iwkoeln.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Quelle: Presseportal, 07.05.2004&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Betriebliche Kinderbetreuung lohnt sich</title>
			<link>http://www.mittelstand-und-familie.de/Betriebliche-Kinderbetreuung-lohnt-sich/</link>
			<description>&lt;p&gt;Die Unfallklinik Murnau spart mit betrieblicher Kinderbetreuung jährlich rund 82.800 Euro ein. Das ergibt eine Kosten-Nutzen-Analyse des Betriebs. Die Einsparungen durch die familienfreundliche Personalpolitik überwiegen finanziell die Ausgaben für den Betriebskindergarten. Der Ärzteverband Marburger Bund will noch mehr Kliniken von den Vorteilen einer familienbewussten Personalpolitik überzeugen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dafür startet er das Projekt &quot;Für ein familienfreundliches Krankenhaus&quot; unter Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mehr Info: &lt;a href=&quot;http://www.familienfreundliches-krankenhaus.de/&quot;&gt;www.familienfreundliches-krankenhaus.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Quelle: 12. Infoblitz 03/2007 Metropolregion Rhein-Neckar&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Verdreifachung der Krippenplätze bis 2013</title>
			<link>http://www.mittelstand-und-familie.de/Verdreifachung-der-Krippenpl-tze-bis-2013/</link>
			<description>&lt;p&gt;Monate lang hatte sich die Große Koalition über den Ausbau der Kleinkinderbetreuung gestritten. Nun soll es vom Jahr 2013 an einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz geben. Eltern, die ihr Kind zu Hause behalten, winkt ein &quot;Erziehungsbonus&quot; von 150 Euro. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Berlin - Der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz soll für alle Kinder unter drei Jahren gelten, gaben SPD-Chef Kurt Beck und der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber in der vergangenen Nacht im Anschluss an die Sitzung des Koalitionsausschusses in Berlin bekannt. Zugleich soll bis zum Jahr 2013 für 35 Prozent der Kleinkinder ein Betreuungsplatz geschaffen werden.  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kinderbetreuung: Der Staat macht Milliarden Euro locker  &quot;Wir haben in der Frage der Kinderkrippen einen Durchbruch erzielt&quot;, sagte Beck. Union und SPD verständigten sich nach den Worten Stoibers auch auf eine Unterstützung für jene Eltern, die ihr Kind nicht in eine Krippe geben. Ihnen soll ein &quot;Erziehungsbonus&quot; gewährt werden, wobei der bayerische Ministerpräsident einen Betrag von 150 Euro vorstellbar nannte. Es sei ein &quot;guter Kompromiss&quot; gefunden worden, sagte er mit Blick auf die Einigung zum Ausbau der Kinderkrippen.  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Bund wird sich laut Beck an den Sach- und Personalkosten in der Aufbauphase ebenso beteiligen wie darüber hinaus. Tagesmütter in betrieblichen Krippen sollten in die gesetzliche Regelung miteinbezogen werden, die noch in dieser Legislaturperiode kommen werde. Bereits zuvor hatte sich die Koalition darauf verständigt, die Zahl der Krippenplätze auf 750.000 aufzustocken und damit gegenüber dem bisherigen Angebot zu verdreifachen. Die Kosten für Betrieb und Bau der zusätzlichen Krippenplätze bis 2013 werden auf zwölf Milliarden Euro beziffert, die sich Bund, Länder und Gemeinden teilen sollen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,482925,00.html&quot;&gt;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,482925,00.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Schlechte Aussichten für Kinderbetreuung in Deutschland</title>
			<link>http://www.mittelstand-und-familie.de/Schlechte-Aussichten-f-r-Kinderbetreuung-in-Deutschland/</link>
			<description>&lt;p&gt;Obwohl eine aktuelle Studie des Familienministeriums aufzeigt, dass es zu wenig Kinderbetreuungsplätze in Deutschland gibt und ohne die Großeltern noch weniger Eltern arbeiten könnten, plant die CDU keinen Ausbau der Kitaplätze.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mehr zu diesem Thema finden Sie unter &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/pt/2005/07/19/a0078.nf/text&quot;&gt;www.taz.de/pt/2005/07/19/a0078.nf/text&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieser Artikel ist erschienen am: 19.07.2005&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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