Fachkräftemangel - Kleinere und mittlere Unternehmen gefährdet

Anna-Maria Cramer

Studien besagen, dass schon heute mehr als 500.000 offene Stellen aufgrund des Fachkräftemangels nicht besetzt werden können. Kleine und mittlere Unternehmen werden durch den Fachkräftemangel der kommenden Jahre in ihrer Wettbewerbsfähigkeit bedroht. Ihnen fehlt es an Bekanntheitsgrad und einem positiven Image als attraktive Arbeitgeber. Die Unternehmen wären gut beraten, wenn sie die Sichtweise potenzieller Bewerber einnehmen und folgende Frage stellen: "Warum sollte ich mich gerade bei diesem Unternehmen bewerben beziehungsweise für dieses Unternehmen arbeiten?" Während es bei der Markenbildung bisher im Wesentlichen darum ging, den Verbraucher an das Produkt oder die Dienstleistung zu binden, werden sich die Unternehmen in der Zukunft mit ihrem Marketing vermehrt bemühen müssen, (potenzielle) Mitarbeiter zu gewinnen.

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Familienkompetenzen: Unterschätztes Potential in der Personalpolitik

Anna-Maria Cramer

Um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und am Markt dauerhaft bestehen zu können, nutzen viele Firmen das so genannte Qualitätsmanagement, das heißt mittels durchorganisierter und kontrollierter Arbeitsabläufe die Produktivität im Unternehmen zu optimieren. Bisher spielten hierbei die in der Familienarbeit erworbenen Qualifikationen der MitarbeiterInnen eine untergeordnete Rolle. Diese Sichtweise wird sich in der Zukunft ändern!Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) hat im Rahmen eines Projektes die Möglichkeiten der "Implementierung von Familienkompetenzen in Beruf und Weiterbildung" untersucht und dabei festgestellt, dass viele Menschen sich überhaupt nicht bewusst sind, was sie abseits von Schule/Ausbildung und speziell in der Familie gelernt haben und was sie überhaupt alles können. Das Einbringen solcher indirekt erworbener Kompe-tenzen in die Arbeitswelt wird durch die geringe Anerkennung solcher "Lernorte" erschwert bzw. verhindert - auch wenn im beruflichen Alltag viele dieser Fähigkeiten ganz selbstverständlich genutzt und gefordert werden. Das Problem besteht also in der Übertragbarkeit auf die Arbeitswelt.

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Wie Unternehmen nach Sandkasten-Ingenieuren suchen

Anna-Maria Cramer

Frauen fehlen vor allem in technischen Berufen - und verschärfen damit den Fachkräftemangel. Deshalb greifen immer mehr Konzerne zu einem ungewöhnlichen Mittel: Sie versuchen, schon die ganz Kleinen für Technik zu begeistern - und werben im Kindergarten. Es sind die üblichen Verdächtigen, die sich mit gutem Vorsatz zusammengetan haben: Bildungsministerin Annette Schavan (CDU), die Bundesagentur für Arbeit, DGB und IG Metall, die Max-Planck-Gesellschaft und die Spitzenverbände der Wirtschaft - sie alle wollen mehr Frauen für ein Technik- oder Naturwissenschaftsstudium begeistern. Mit einem "nationalen Pakt" soll der Anteil von Studienanfängerinnen in diesen Fächern um durchschnittlich fünf Prozentpunkte steigen.

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Mentoring: Von den Großen lernen

Anna-Maria Cramer

Sie wollen auf der Karriereleiter ganz nach oben? Mentoren zeigen wie es geht. "Ich dachte nur Wow', als ich sie das erste Mal sah", erinnert sich Bettina Steidle an das erste Treffen mit ihrer Mentorin. Sabine Habisreuther fuhr in einer dunklen Limousine vor, stieg schwungvoll aus, im engen Rock, das Handy am Ohr. Bettina stand in Jeans und Bluse vor dem Senatssaal der Universität Konstanz. Zusammen mit 25 anderen Studentinnen, die sich für das Mentoringprogramm der Hochschule beworben hatten, ein spezielles Förderprojekt, um mehr Frauen schneller in aussichtsreiche Führungspositionen zu bringen.

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So unzufrieden sind Deutschlands Arbeitnehmer

Anna-Maria Cramer

Diese Untersuchung dürfte Personalchefs interessieren: In einer Online-Studie haben Hunderte Arbeitnehmer ihren Job beurteilt. Die meisten klagen über Konkurrenzdruck, fehlende Aufstiegschancen, Resignation. 70 Prozent der Befragten wollen sich eine neue Stelle suchen. Die Stimmung in deutschen Unternehmen ist miserabel. Das geht aus einer aktuellen Online-Studie hervor. Knallharter Konkurrenzkampf mit den Kollegen, massiver Druck von den Vorgesetzten, kaum eine Chance aufzusteigen - viele Arbeitnehmer haben nur noch einen Wunsch: Holt mich hier raus!

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Studie: Von der Last angestellt zu sein

Anna-Maria Cramer

Zeitjobber sind zufriedener als unbefristet Beschäftigte solange sie auf eine Festanstellung hoffen können.

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Jeder vierte Jugendliche nicht ausbildungsfähig

Anna-Maria Cramer

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks spricht von einer "dramatischen Situation": Jeder vierte Jugendliche habe so große Bildungslücken, dass er keine Ausbildung beginnen könne. Kurz vor der Veröffentlichung des zweiten Bildungsberichtes von Bund und Ländern hat das Handwerk auf gravierende Bildungslücken vieler Schulabgänger hingewiesen: Jeder vierte Jugendliche sei nicht ausbildungsfähig. Der Generalsekretär des Zentralverband des Deutschen Handwerks, Hanns-Eberhard Schleyer, forderte in der "Bild"-Zeitung einen gemeinsamen Kraftakt der Politik, um den Missstand abzustellen: "Es muss einen nationalen Bildungsgipfel bei der Kanzlerin unter Beteiligung aller Bundesländler geben. Nur so bekommen wir diese dramatische Situation in den Griff."

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Feedback vom Chef

Anna-Maria Cramer

Einmal jährlich ziehen Vorgesetzter und Mitarbeiter Bilanz: Bei diesem Vier-Augen-Gespräch wird die Leistung des Mitarbeiters besprochen, neue Ziele festgelegt und Entwicklungsmöglichkeiten besprochen. Im besten Fall wird so der Mitarbeiter motiviert und gefördert - doch es kann auch anders ausgehen. Die Mitarbeitermotivation ist ein großes Thema für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Chefs erhoffen sich durch zufriedene und motivierte Arbeitnehmer bessere wirtschaftliche Ergebnisse, denn Personal ist oft das teuerste Kapital, über das sie in ihren Unternehmen verfügen und das sie effektiv einsetzen wollen. Arbeitnehmer wiederum möchten sich in ihrer Arbeit verwirklichen und hoffen auf eine gute Atmosphäre am Arbeitsplatz.

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Studie "Sind Bewerber ab 48 zu alt für einen neuen Job?"

Anna-Maria Cramer

Nach einer Studie von CGC sind Unternehmen auf die Herausforderungen der demographischen Entwicklung nicht gut vorbereitet. Nach Aussage von 600 Führungskräften und Personalentscheidern in deutschen Unternehmen, stellt nur ein Drittel von ihnen Bewerber über 48 Jahre ein. Das ergab eine Befragung der Claus Goworr Consulting GmbH.

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TOP-ARBEITGEBER 2007 - BMW ist der Favorit der Studenten

Anna-Maria Cramer

Die Wirtschaft brummt, Unternehmen buhlen wieder um die klügsten Köpfe. Wer bei Wirtschaftswissenschaftlern und Ingenieure am besten abschneidet, zeigt das Ranking der beliebtesten Arbeitgeber: BMW ist für Studenten sehr attraktiv - und ein anderer Großkonzern rapide abgestürzt.

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