Wie Beruf und Pflege vereinbar werden

Von Anna-Maria Cramer

Wenn Eltern zum Pflegefall werden, stehen Berufstätige vor einem Problem: Wie soll man Arbeit und Pflege unter einen Hut bringen? Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelkammertages erklärt im stern.de-Interview, warum gute Teilzeitangebote allen Betroffenen helfen können. Wer die eigenen Eltern pflegen muss, braucht vor allem eins: Zeit. Doch gerade Berufstätige haben keine. Was müssen die Unternehmen tun, um die Vereinbarkeit von Pflege und Karriere zu verbessern? Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelkammertages unterstützt Familien, die sich in der Pflege engagieren. Und appelliert an die Unternehmen, ihren Mitarbeitern attraktive Teilzeitangebote zu machen.

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Staatssekretär Gerd Hoofe: "Wir brauchen ein neues Bild des Alters"

Von Anna-Maria Cramer

Fachkonferenz zur kommunalen Arbeit Auf der Tagung "Kommunen im Wandel - Engagement, Innovation und Vernetzung" am 19. Juni in Berlin hat der Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Gerd Hoofe, ein neues "Leitbild des aktiven Alters" gefordert.

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LEBEN FÜR DIE ELTERN: Ich pflege meine Mutter

Von Anna-Maria Cramer

Von Peter Wagner. Müssen wir unsere Eltern pflegen, wenn sie krank werden? Vicky, 26, und Karoline, 28, haben sich entschieden: Ein Heim kommt gar nicht in Frage. Sie nahmen ein Leben an, in dem sie viel Geduld brauchen - und fast nichts anderes mehr Platz hat als ihre pflegebedürftigen Mütter.

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Pflegebericht 2007

Von Anna-Maria Cramer

Stellungnahme der Deutschen Demenz Stiftung - Vergissmeinnicht Der neue Prüfbericht des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) wurde auf einer offiziellen Pressekonferenz in Berlin vorgestellt.

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Für pflegebedürftige Menschen: Gute Lebensqualität zu Hause und in Heimen

Von Anna-Maria Cramer

Obwohl rund 90 Prozent der über 60-jährigen Menschen rüstig und vital sind, steigt mit der zunehmenden Lebenserwartung auch die Zahl der hilfe- und pflegebedürftigen Menschen. Vor allem die Gruppe von Menschen mit einer Demenzerkrankung, insbesondere der Alzheimerkrankheit, wächst. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend will allen hilfe- und pflegebedürftigen Menschen - zusammen mit Ländern, Verbänden und allen anderen, die Verantwortung tragen - Unterstützung, Schutz und Hilfe bieten. Ziel ist es, dass alle Betroffenen so lange wie möglich selbstständig leben und wohnen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Um die Lebenssituation pflegebedürftiger älterer Menschen und ihrer Angehörigen dauerhaft auf eine gute Grundlage zu stellen, führt das Bundesministerium eine Reihe von Fachveranstaltungen und Praxisprojekten durch.

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Die globale Pflege-Katastrophe

Von Anna-Maria Cramer

Vernachlässigte Heimbewohner, überforderte Pfleger, Betreuung im Akkord: Die Versorgung der Alten überfordert die deutsche Gesellschaft. Wie gehen andere Länder mit dem Pflege-Problem um? SPIEGEL ONLINE hat Bedürftige auf der ganzen Welt besucht - Bestandsaufnahme eines globalen Problems. Den Deutschen graut vor dem Altwerden: In einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung im Auftrag des "Senioren Ratgebers" erklärte jeder dritte Deutsche, er wolle sich lieber "selbst Schluss machen" als zum Pflegefall zu werden. 70 Prozent der Interviewpartner räumten ein, große Angst davor zu haben, einmal auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein. Kein Wunder: Die Berichte über Pflegenotstände sind grauenhaft.

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Kabinett beschließt Pflegereform

Von Anna-Maria Cramer

Nach monatelangen Verhandlungen hat das Bundeskabinett die Reform der Pflegeversicherung auf den Weg gebracht. Auch wenn Gesundheitsministerin Ulla Schmidt das Werk lobt - das Filetstück fehlt: Die Einführung eines bezahlten Pflegeurlaubs für alle. Das Bundeskabinett hat die umstrittene Reform der 1995 eingeführten Pflegeversicherung beschlossen. Der Gesetzentwurf sieht die Anhebung der Pflegesätze vor, die Einrichtung von Pflegestützpunkten und mehr unangemeldete Qualitätskontrollen in sozialen Einrichtungen. Dafür wird die Finanzierung teurer: Das Kabinett billigte auch eine Anhebung des Beitragssatzes um 0,25 Prozentpunkte. Die Reform komme allen zugute, denen "die Pflege ihrer Angehörigen eine Herzenssache" sei, sagte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Entgegen dem Wunsch der SPD sieht das Gesetz aber keine bezahlte Freistellung von der Arbeit zur Pflege von Angehörigen vor. Diese Forderung war am Einspruch der Union gescheitert. Schmidt bekräftigte ihre Zuversicht, dass ein zehntägiger bezahlter Pflegeurlaub "irgendwann Realität wird".

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Wer sich bei der Pflege überlastet fühlt, wird leicht krank

Von Anna-Maria Cramer

"Für Vorbeugung ist es niemals zu früh", Alzheimer-Forscher Elmar Gräßel über die heimtückische Alterskrankheit und was jeder dagegen tun kann.

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Pflegereform und "Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen"

Von Anna-Maria Cramer

Bausteine einer nachhaltigen Verbesserung der Altenpflege Bundesseniorenministerin Ursula von der Leyen hat die am 19. Juni von der Koalitionsrunde beschlossenen Eckpunkte zur Reform der Pflegeversicherung ausdrücklich gewürdigt. Vor allem hob sie die angestrebte Reform als "Riesenschritt für Demenzkranke und ihre Familien" hervor. Durch die Reform werde den rund eine Million Betroffenen und ihren Familien entscheidend geholfen, so die Ministerin.

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Wohnen und Leben im Alter

Von Anna-Maria Cramer

Neue Projekte in Güstrow und Nürnberg gestartet. Im Rahmen des vom Bundesfamilienministerium geförderten Modellprogramms "Baumodelle der Altenhilfe und Behindertenhilfe" sind zwei weitere innovative Projekte gestartet worden. Als Beispiele neuer Wohnformen und Betreuungskonzepte sollen sie dazu beitragen, die Lebenssituation älterer Menschen und von Menschen mit Behinderungen nachhaltig zu verbessern.

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