Chronisch kranke Mitarbeiter - von der Firma durchleuchtet

Von Marion Hartmann

Von P. Meyer
Chronisch Kranke vertuschen allzu oft aus Angst vor Nachteilen im Job ihren Gesundheitszustand. So wie Cornelia Falke: Die 45-Jährige fürchtet sich vor Jobverlust und Mobbing - zu recht.

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Deutschland verbessert sich bei Arbeitskosten

Von Marion Hartmann

Arbeit in Deutschland bleibt teuer - aber im Ländervergleich macht der Standort immer mehr Boden gut. Die Arbeitskosten der Firmen sind 2007 weniger stark gestiegen als in allen anderen EU-Staaten - und das trotz guter Konjunktur. "Wir werden wettbewerbsfähiger", lobt ein Experte. Es ist die immer gleiche Klage, die in regelmäßigen Abständen von Wirtschaftsverbänden, dem Mittelstand und Wirtschaftspolitikern kommt: Die Lohnnebenkosten in Deutschland seien zu hoch, die Regierung müsse alles tun, um sie weiter zu senken. Was dabei aber gerne vergessen wird: Sowohl bei den Arbeitskosten als auch bei den Lohnnebenkosten liegt Deutschland im europäischen Mittelfeld. Das zeigen die Zahlen für 2007, die das Statistische Bundesamt an diesem Dienstag veröffentlichte.

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Ursula von der Leyen: "Lohnschere klafft weit auseinander"

Von Marion Hartmann

Bundesfamilienministerium veröffentlicht am bundesweit ersten "Equal Pay Day" neue Studie zu Bezahlung von Frauen und Männern "Im Wettbewerb um attraktive Arbeitsplätze haben heute immer öfter weibliche Bewerber die Nase vorn. Hoch motiviert und meist mit besseren Ausbildungsabschlüssen starten sie ihre Karrieren. Doch der Lohn, den sie für ihre gute Arbeit erhalten, bleibt im Schnitt 20 Prozent hinter dem ihrer männlichen Kollegen zurück. Bei den Hochschulabsolventen und Führungskräften klafft die Schere sogar noch weiter auseinander. Politik und Wirtschaft sind aufgerufen, noch bessere Rahmenbedingungen zu schaffen, um Frauen und Männern gleiche Chancen zu eröffnen - im Berufs - wie im Familienleben." Diese Bilanz zieht Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie Senioren, Frauen und Jugend, am ersten bundesweiten "Equal Pay Day".

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Deutsche Firmen verschlafen den demografischen Wandel

Von

Der deutschen Wirtschaft droht der Arbeitskräftemangel - und die Firmen unternehmen dagegen wenig. Laut einer Studie fühlen sich die meisten Konzerne auf den demografischen Wandel schlecht vorbereitet. Besonders Top-Manager ignorieren das Problem demnach weitgehend. Die Unternehmen in Deutschland sind nur unzureichend auf den demografischen Wandel vorbereitet. Das zeigt die aktuelle Studie "Pro 50 - Arbeit mit Zukunft" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC).

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Chef gut, Job gut

Von

Wer mit seinem Chef unzufrieden ist, projiziert das auch auf den Arbeitgeber, so das Ergebnis einer Studie. Schlecht fürs Unternehmen, denn die Hälfte der Mitarbeiter, die mit ihrem Vorgesetzten nicht gut kann, sucht deswegen einen neuen Job. Eine vom Mitarbeiter als schlecht empfundene Beziehung zum Vorgesetzten schädigt Unternehmen nachhaltig. Das belegt die Herbststudie des Instituts für Mittelstandsforschung an der Universität Lüneburg mit der Personalberatung Hanseatisches Personalkontor (Hapeko).

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Herz im Kühlfach

Von Marion Hartmann

Verantwortung, Vertrauen, Respekt. Das sind Werte, die jeder schätzt - aber bitte nach Feierabend. Manche Führungskräfte setzen auf die Rückkehr zu menschlichen Werten. Verantwortung, Vertrauen, Respekt. Das sind Werte, die jeder schätzt. Aber bitte nach Feierabend. Wenn es sein muss, auch in Hochglanzbroschüren. Oder auf Festreden. Aber im Unternehmensalltag? Hier sind sie fehl am Platze. Hier zählen Zahlen. Sollte man meinen. Doch es gibt auch Manager, die auf Werte setzen und sie leben.

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Frust im Büro

Von

Gerade einmal zwölf Prozent der Beschäftigten in Deutschland fühlen sich ihrem Arbeitgeber gegenüber verpflichtet und sind motiviert. Jeder Siebte würde am liebsten seinen Chef entlassen. Viele Deutsche gehen nur mit mäßigem Elan zur Arbeit. Gerade einmal zwölf Prozent der Beschäftigten fühlen sich einer Erhebung zufolge ihrem Arbeitgeber gegenüber verpflichtet und sind im Job motiviert und engagiert. Im Vorjahr waren es noch 15 Prozent. Die Mehrheit der Beschäftigten (64 Prozent) spule am Arbeitsplatz ein Pflichtprogramm ab, so das Arbeitsklima-Barometer 2008 des IFAK Instituts aus Taunusstein.

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Schwangere Mitarbeiterin - eine Herausforderung für Arbeitgeber

Von Marion Hartmann

Wenn eine Mitarbeiterin schwanger wird, entsteht häufig ein Spannungsfeld im Unternehmen oder im Team, da es meist sehr unterschiedliche Interessen auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerinnenseite bezüglich der zutreffenden Entscheidungen und ihrer zeitlichen Bekanntgabe gibt.

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WERTE Jeder für sich, alle gegen alle

Von Marion Hartmann

Manager wappnen sich mit immer dickeren Verträgen, Arbeitgeber bespitzeln ihre Mitarbeiter mit Detektiven und Kameras - Misstrauen regiert den Arbeitsalltag. manager magazin sagt, wie Unternehmen den Weg aus der Vertrauenskrise finden.

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Eine Frage des Stils

Von

Siemens, Nokia, Société Générale: Geht es um Ursachenforschung für Skandale in Konzernen, wird gern auf ihre Unterneh- menskultur verwiesen. Wie in Firmen eine Welt der Werte entsteht. Bei Siemens verschwanden 200 Millionen Euro in schwarzen Kassen. Ein Aktienhändler der französischen Großbank Société Générale verzockt 4,9 Milliarden Euro. Und Nokia entlässt mit einer lapidaren Mitteilung die komplette Belegschaft eines Werkes, weil in Rumänien angeblich billiger produziert werden kann.

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