Der Mittelstand als Kern unserer deutschen Wirtschaft: Kleine und mittlere Betriebe stellen mehr als drei Viertel aller Arbeitsplätze und acht von zehn Ausbildungsplätzen. Aber auch Frauen sind dort in Führungspositionen viel öfter anzutreffen (Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.).
Das Bundesfamilienministerium und die Wirtschaft haben gemeinsam Leitsätze für eine flexible und familienbewusste Arbeitszeitkultur in deutschen Unternehmen erarbeitet. Dafür werben auf dem Unternehmenstag "Erfolgsfaktor Familie 2012" im Haus der deutschen Wirtschaft in Berlin der Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Josef Hecken gemeinsam mit dem Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Hans Heinrich Driftmann.
Vor fünf Jahren wurde das Elterngeld eingeführt. Nun zeigt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), dass die damit beabsichtigte höhere Erwerbsbeteiligung von Müttern tatsächlich eingetreten ist.
Mittelständischen Unternehmen fällt es zunehmend schwerer ihre Stellen zu besetzen, lautet das zentrale Ergebnis der aktuellen Studie „Trendreport Fachkräftesicherung 2010/2011“ des RKW Kompetenzzentrums. „Probleme gibt es vor allem bei der Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitern mit Berufsabschluss“, erklärt Patrick Großheim, Autor der Studie.
Frauen in Führungspositionen verbessern die finanzielle Performance von Firmen mit bestimmten Eigenschaften.
Volles Elterngeld gibt es nur, wenn sich beide Elternteile um die Erziehung kümmern. Greift der Staat damit zu sehr ins Familienleben ein? Das Bundesverfassungsgericht wollte sich mit solchen Bedenken gar nicht erst näher beschäftigen.
Nach einem jahrzehntelangen Rückgang steigen die Geburtenzahlen in Deutschland leicht an. Frauen, die in den 1970er Jahren und später geboren wurden bekommen offenbar wieder mehr Kinder.
Die Zahl der Personen, die dem Arbeitsmarkt potenziell zur Verfügung stehen, wird bis 2025 um fast 3,5 Millionen sinken.
Bei einem flächendeckenden Ausbau der Ganztagsbetreuung würden zwischen 350.000 und 460.000 bislang nicht erwerbstätige Mütter von Schulkindern dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.
Wie kann ein Arbeitsfeld gestaltet werden, dass beiden Geschlechtern optimale Vorraussetzungen bietet, alle Potenziale zu entfalten? Forscher stellen sich diese Frage immer wieder.