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Flexibel Arbeiten - Arbeitsorte
Flexible Arbeitsorte – Telearbeit / Home Office / Mobile Office
Die Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien ermöglicht das Arbeiten an ganz unterschiedlichen Arbeitsorten. Ob im Unternehmen, zu Hause, auf Reisen oder in einem externen Büro gearbeitet wird, ist dabei (fast) egal. Laptop, Smartphone, E-Mail und Internet erlauben den kontinuierlichen Zugriff auf Informationen und Arbeitsmaterialien und gewährleisten einen stabilen Austausch mit dem Unternehmen.
Der zeitliche Umfang, den Beschäftigte außerhalb des Betriebes arbeiten, ist variabel und reicht von gelegentlichem Arbeiten von zu Hause oder unterwegs bis hin zu regelmäßiger Telearbeit zu Hause, auch Home Office genannt. Das häufigste Modell ist die „alternierende Telearbeit“, bei der die Beschäftigten ihre Arbeit abwechselnd von zu Hause und von ihrem Arbeitsplatz im Betrieb erbringen. Meist existiert weiterhin ein Arbeitsplatz im Unternehmen, der jedoch mit anderen Telearbeitern geteilt wird. Je nach Absprache und Bedarf kann es feste wöchentliche oder monatliche Tage im Büro geben. Auch variable Modelle, bei denen der Arbeitsort je nach Terminen und Besprechungen bestimmt wird, sind möglich.
Telearbeit kann zur weiteren Flexibilisierung mit flexiblen Arbeitszeitmodellen kombiniert werden (z.B. Teilzeit oder Vertrauensarbeitszeit). Grundsätzlich findet Telearbeit sowohl in der Teilzeit- als auch in der Vollzeitvariante Anwendung.
Telearbeit erfordert bei Beschäftigten und Vorgesetzten ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Entscheidungsinitiative, Verantwortungs- und Delegationsbereitschaft. Dies kann eine Herausforderung, aber auch eine Chance für Unternehmen sein.
Chancen für Unternehmen und Arbeitnehmer
Arbeiten im Home Office birgt klare Vorteile. Beschäftigte sparen Zeit und Kosten für den täglichen Arbeitsweg, Unternehmen sparen Bürokosten, wenn Beschäftigte keinen eigenen Arbeitsplatz benötigen oder diesen abwechselnd mit anderen nutzen. Mitarbeiter können ihre Arbeitsaufgaben entsprechend ihrer individuellen Leistungsfähigkeit (Bio-Rhythmus) erledigen oder die Arbeitszeit flexibel an Kinderbetreuung und Pflegeaufgaben anpassen. Dies führt häufig zu einer höheren Leistungsbereitschaft und Produktivität. Ohne Ablenkung, die ein Büroalltag mit sich bringt, kann von zu Hause konzentrierter, ungestörter und effektiver gearbeitet werden. Auch Fehlzeiten sinken mit der Einführung von Telearbeit. Mit der Möglichkeit zu Telearbeit bringt ein Arbeitgeber seinen Beschäftigten großes Vertrauen entgegen, was eigenverantwortliches Handeln fördert. So steigt die Attraktivität des Arbeitgebers.
Die notwendigen Investitionen für die Einrichtung eines Telearbeitsplatzes – häufig nicht mehr als die Bereitstellung eines Laptops, einer Datenverbindung und das Senden der Arbeitsaufgaben – machen sich oft schnell bezahlt.
Verbindliche Regeln nötig
Die Flexibilität mobilen Arbeitens erfordert sehr klare Absprachen und Regeln. Dies betrifft zum einen die verbindliche Klärung von Arbeitszeiten und Erreichbarkeit. Arbeitsaufgaben und -ziele müssen klar formuliert werden und innerhalb eines realistischen Zeitrahmens durchführbar und erreichbar sein. Es müssen außerdem Bedingungen für einen guten Informationsaustausch innerhalb des Unternehmens geschaffen werden, sei es durch regelmäßige Telefon- und Videokonferenzen, Chats oder Meetings. Wichtig zu klären sind weiterhin die Gestaltung des Ru?ckkehrrechts, die Kosten der Einrichtung und der Unterhaltung des Telearbeitsplatzes, datenschutzrechtliche Regelungen, Arbeitsschutz und nicht zuletzt das Haftungsrecht.
Die größte Herausforderung für die Beschäftigten im mobilen Büro ist eine klare Trennung zwischen Arbeit und Privatem. Während der Arbeitszeiten sollte auch zu Hause das Privatleben außen vor bleiben, was zum Beispiel durch einen abgetrennten Arbeitsraum umsetzbar ist, und für Eltern auch eine Kinderbetreuung voraussetzt. Für Notfälle – z.B. Krankheit eines Kindes oder Kita-Schließtag – bietet mobiles Arbeiten jedoch die Chance, nicht komplett auszufallen und wenigstens die dringendsten Aufgaben erledigen zu können. Gleichzeitig sollten trotz Home Office die Arbeitszeiten klar begrenzt sein. Denn schnell kann das Gefühl entstehen, ständig erreichbar sein zu müssen oder nach Feierabend schnell noch etwas Berufliches erledigen zu können.
Voraussetzungen für Telearbeit
Die Möglichkeit zur Telearbeit ist einerseits von den Tätigkeitsbereichen des Unternehmens abhängig. Voraussetzung sind Tätigkeiten, die grundsätzlich auch außerhalb des Betriebes erledigt werden können. Idealtypisch sind es Tätigkeiten, die zu einem hohen Grad am Computer / Laptop erledigt werden und bei denen der Nutzungsanteil von Informations- und Kommunikationstechnologien hoch ist. Außerdem sollte wenig auf Akten / Materialien zugegriffen werden müssen, die nicht digital vorhanden sind.
Andererseits ist es wichtig, dass Beschäftigte überhaupt Interesse an der Arbeit von zu Hause aus haben und gleichzeitig einige wichtige Fähigkeiten mitbringen. Sie sollten selbstständiges Arbeiten gewohnt sein und dabei die nötige Selbstdisziplin und ein kompetentes Selbstmanagement aufbringen können, um mit der neuen Arbeitsform verantwortlich umzugehen und sich nicht selbst auszubeuten.
Eine Auflistung aller relevanten persönlichen, unternehmerischen und technischen Voraussetzungen findet sich in der Infobox im Dokument Anforderungen an Telearbeit.
Schritte zu mobilen Arbeitsplätzen
Die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen für mobiles Arbeiten werden immer besser und einfacher. Dennoch muss vor der Einführung gründlich geprüft werden, ob es auch für das eigene Unternehmen die geeignete Form flexiblen Arbeitens ist. Gibt es Tätigkeiten, die unabhängig vom Ort durchgeführt werden können? Gibt es Mitarbeiter, die eigenverantwortlich und strukturiert arbeiten, wie für Telearbeit notwendig? Ist mobiles Arbeiten als Arbeitsform überhaupt gewünscht?
Die Leitfragen zum mobilen Arbeiten können Ihnen helfen, die zentralen Punkte bei der Einführung oder Überlegungen zur Einführung von Telearbeit im Blick zu behalten.
Rechtliche Rahmenbedingungen
Die gesetzlichen Bestimmungen für mobile Arbeitsformen beziehen sich auf die klassische Heimarbeit (Heimarbeitsgesetz). Für Telearbeit in ihren unterschiedlichen Formen werden in den meisten Fällen die Regeln herkömmlicher Beschäftigungsverhältnisse angewandt. Daher gilt hier der volle arbeits-, sozial- und gesundheitsrechtliche Schutz. Zu regelnde Aspekte bei der Telearbeit sind vor allem die Haftungsrisiken, der Datenschutz und der Versicherungsschutz.
pme Consulting - Produktbeschreibung
TEASER: FA / Flexible Arbeitsorte / "Analysetools, Checklisten & Formulare"
Asset-Herausgeber
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Daran erkennen Sie eine gute Nachmittagsbetreuung!
Ihr Kind kommt demnächst in die Schule? Herzlichen Glückwunsch, ein wichtiger neuer Lebensabschnitt wartet auf Sie alle. Aber haben Sie sich bereits Gedanken um die Nachmittagsbetreuung nach der Schule gemacht?
Hat die Schule eine eigenen Nachmittagsbetreuung oder einen Hort, ist zum Glück schnell geklärt, wo das Kind sich nach dem Unterricht aufhält – zumindest wenn es einen der begehrten Plätze ergattert hat. Aber woran erkennen Sie, ob Ihr Kind in dieser Nachmittagsbetreuung gut aufgehoben ist? Denn auch da gibt es, genau wie bei der Wahl der richtigen Kita oder Schule, große Unterschiede.
6 Dinge, die gute Nachmittagsbetreuungen richtig machen
Laut §22 des KJHG sollen Kindertageseinrichtungen die Entwicklung der Kinder fördern und die Erziehung und Bildung in der Familie unterstützen. Es gibt Hilfestellungen, um herauszufinden, ob das Kind gut in der Nachmittagsbetreuung aufgehoben ist. Die nachfolgenden sechs Kriterien helfen Ihnen genau das herauszufinden.
1. Keine Überraschungen: Das pädagogische Konzept
Sie haben einen begehrten Hortplatz ergattert und sind nun im Nachhinein unzufrieden über den pädagogischen Umgang mit Ihrem Kind? Umgehen Sie negative Überraschungen: Informieren Sie sich unbedingt vorher umfassend über das Konzept des Betreuungsträgers. Das pädagogische Konzept sollte öffentlich einsehbar sein. Oft ist es auf der Website des Trägers zu finden oder wird auf Nachfrage bereitgestellt. Am Konzept lassen sich die Grundzüge der pädagogischen Arbeit erkennen.
2. Es wird ein Probetag im Hort angeboten
Ob Ihr Kind in der Einrichtung gut aufgehoben ist, erfahren Sie am besten direkt vor Ort. Vereinbaren Sie einen Probetag für Ihr Kind. So haben beiden Seiten genügend Zeit und Aufmerksamkeit sich kennenzulernen. In diesem Rahmen können Sie auch über die zeitlichen und organisatorischen Abläufe sprechen und so herausfinden, ob die Betreuung zum eigenen Alltag passt.
3. Kindgerechte Bastel- und Kreativangebote
Bei einem Besuch der Einrichtung lässt sich schnell erkennen, ob Kreativität und Phantasie gefördert werden und dabei auf altersgerechtes Basteln wertgelegt wird. Kindgerechte Bastel- und Kreativangebote fördern die kognitive Entwicklung, Handfertigkeit und Phantasie Ihres Kindes. Ein perfektes Aussehen der Endprodukte sollte dabei aber nebensächlich sein.
4. Förderung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit
Gerade im Schulalter ist es wichtig, einen körperlichen Ausgleich, sprich: Sport zu finden. So sollte jede Nachmittagsbetreuung Bewegung fördern. Gibt es ein Außengelände? Werden Bewegungsprojekte, Sport- und Spielprojekte angeboten? Eventuell wird auch die Sporthalle der Schule mitgenutzt?
5. Hausaufgabenbetreuung ist ein Muss
Die Hausaufgabenbetreuung ist ein wichtiger Bestandteil des Horts. Hierbei ist es wichtig, dass die Zeit für die Hausaufgaben dem Alter der Schüler angepasst sein. Als Eltern sollten Sie sich allerdings darüber bewusst sein, dass es sich dabei nicht um eine Nachhilfe handelt, sondern lediglich um eine Betreuung bei der Ausführung der Hausaufgaben. Hilfreich können hierbei Eintragungen in sogenannten „Übergabeheften“ sein, in denen abgehakt wird, ob ein Kind Hausaufgaben aufbekommen und diese in der Nachmittagsbetreuung erledigt hat. Das bedarf allerdings auch einer guten Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Betreuung.
6. Kommunikation zwischen Betreuern, Lehrern und Eltern
Eine ausgewogene Kommunikation bedarf der Mitarbeit aller Parteien. Stellen Sie Fragen. Denn, wer nie von sich aus nachfragt, wird selten eine ausreichende Information bekommen. Es macht Sinn Eltern-Newsletter bzw. –Briefe zu lesen und bei Bedarf offen auf die Erzieherinnen und Erzieher zuzugehen. Oft sind sogenannte Tür-und Angelgespräche ausreichend, um nötige Informationen über den Alltag des Kindes zu bekommen. Bei Bedarf sollte es aber die Möglichkeit zu einem Elterngespräch geben, falls diese nicht schon fest eingeplant sind. Das rechtzeitige Ansprechen von Problemen löst sie oft, bevor sie zu unüberwindlichen Hindernissen werden.
Über die Autorin:

Patricia Grubbe ist Pädagogin und Bewerbermanagerin bei der Global Education GmbH in Frankfurt. Ihr Team und sie sind zuständig für die Nachmittagsbetreuung von 600 Schulkindern.