Test: Wieviel Kraft haben Sie?

Das Energiefass füllen

21.01.2019
Isabel Hempel
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Mit der Methode „Das Energiefass füllen“ können Sie herausfinden, wie es um den aktuellen Energiehaushalt bei Ihnen persönlich, in Ihrem Team oder in Ihrem Unternehmen bestellt ist.

Auf Dauer können wir unserem Energiesystem nur das entnehmen, was wir auch wieder nachfüllen. Deshalb ist es gut zu wissen, was unsere Energie zieht, was uns Energie gibt und wie wir diese langfristig erhalten können.

Mit der Methode „Das Energiefass füllen“ können Sie herausfinden, wie es um den aktuellen Energiehaushalt steht: bei Ihnen persönlich oder im Team. Die Methode kann einzeln, aber auch gemeinsam in kleinen und großen Gruppen durchgeführt werden.

 

Stellen Sie sich folgende Materialien bereit und planen Sie zehn bis 20 Minuten Zeit für die Übung ein:

 

  1. Ein vorbereitetes Flipchart, auf das ein leeres Energiefass gezeichnet ist, und ein Flipchartpapier mit den zwei bis drei weiter unten genannten Fragestellungen (Sie können auch vorbereitete Vorlagen, die ein leeres Energiefass zeigen, für jeden Einzelnen austeilen).
  2. Dicke Stifte

     

Anleitung für die Übung in einer größeren Gruppe:

 

Die Seminarleitung führt in die Methode ein

Die Seminarleitung führt in die Methode ein und zeigt auf das vorbereitete Flipchart mit dem leeren Energiefass. Sie erklärt, dass das Energiefass unterschiedlich gefüllt sein kann, abhängig von der persönlichen Verfassung, den erlebten Herausforderungen, dem subjektiven Stresserleben etc.
 

 

Wie hoch ist mein Energiestand und der meines Teams?

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer soll nun für sich überlegen, wie hoch der Energiestand ist (für sich persönlich, für das Team, für das Unternehmen).Die Seminarleitung kann beispielhaft erläutern, wie der Füllstand der Energiefässer dargestellt werden kann, zum Beispiel:

  • „Ich bewege mich schon seit längerer Zeit am Rande meiner Kräfte. Die Füllung meines Energiefasses schwankt zwischen 20 und 40 Prozent" (unterer Bereich);
  • Mein Energiefass ist gut gefüllt, ich habe Energie für die aktuellen Herausforderungen, es darf aber nichts Unerwartetes oder Zusätzliches kommen. Die Füllung schwankt zwischen 50 und 70 Prozent" (mittlerer Bereich);
  • „Mein Energiehaushalt ist sehr gut gefüllt, ich fühle mich den aktuellen Herausforderungen und Beanspruchungen gewachsen. Mein Energiefass ist zu 80 Prozent oder mehr gefüllt“ (oberer Bereich).
     

 

Wie ist der aktuelle Stand des Energiefasses?

Die Seminarleitung fragt: Wie ist der Füllstand aktuell bei Ihnen? Ist die Frage im Plenum beantwortet, zeichnet die Seminarleitung, die jeweilige Kleingruppe oder der oder die Einzelne den Füllstand auf dem Energiefass ein. Im nächsten Schritt sollen folgende drei Aspekte ergänzt werden (die dritte Frage ist optional):

  1. Durch welche Aktivitäten, Situationen, Begebenheiten etc. füllt sich mein Energiefass?
  2. Durch welche Aktivitäten, Situationen, Begebenheiten etc. leert sich mein Energiefass?
  3. Mit welchen Maßnahmen kann ich meinen Energiehaushalt langfristig und dauerhaft stärken? Nennen Sie erste kleine konkrete Schritte.

 

 

Wann füllt und wann leert sich mein Energiefass?

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schreiben in Stichpunkten auf die linke Seite des Energiefasses, was Ihnen Energie gibt. Auf der rechten Seite halten sie fest, was ihnen Energie zieht. Die Seminarleitung hat vorher entsprechend zwei Pfeile gezeichnet, die aus dem Energiefass heraus- bzw. hineinzeigen. Die Teilnehmer können nacheinander ihre Aspekte aufschreiben, oder sie stehen gemeinsam vor der Metaplanwand oder dem Flipchart und schreiben ihre Gedanken einzeln auf. Bei mehr als acht Teilnehmenden empfehlen wir ein zweites Flipchart einzusetzen und in Gruppen zu arbeiten. Ideen für Maßnahmen die zur langfristigen Stärkung des Energiehaushaltes beitragen, können unter das Fass oder auf einem gesonderten Papier festgehalten werden.

 

 

Welchen Einfluss habe ich/mein Team auf Dinge, die Energie ziehen?

Im Verlauf des Seminars nimmt die Seminarleitung an geeigneten Stellen Bezug auf die Aspekte, die hier zusammengetragen wurden. Es gibt zusätzlich die Möglichkeit zu schauen, auf welche der Dinge, die Energie ziehen, der Einzelne oder die Gruppe überhaupt Einfluss haben. Es ist hilfreich zu unterscheiden: Wo liegt mein Einflussbereich? Wo sollte und kann ich mir Unterstützung holen? Dinge, die ich nicht beeinflussen kann, sollten auch nicht meine Energien absorbieren.