Au-pair Brenda mit ihrer Gastfamilie erhält Auszeichnung von pme
Eltern & Kind

Au-pair des Jahres 2025 ist Brenda aus Mexiko

Brenda Jiménez aus Mexiko wurde von ihrer Gastfamilie und dem pme Familienservice zum Au-pair des Jahres 2025 gekürt. In Pfronten, am Fuß der Allgäuer Alpen, hat sie sich blitzschnell eingelebt: "Sie spaziert mit den Jungs durch die Berge, entdeckt lokale Märkte und übt fleißig Deutsch, um noch besser mit uns zu kommunizieren”, sagt Gastmutter Lea. 

Brenda verzaubert das Allgäu  

Seit August 2025 ist Brenda Jiménez der „helle Stern“ bei Familie Trenkle. Bereits nach kurzer Zeit hat sie für Leo (1), Charlie (3) und die Eltern Lea und Kilian das Familienleben im Allgäu bereichert – mit Empathie, Eigeninitiative, Humor und ihrer Herzlichkeit. Innerhalb weniger Monate ist Brenda tief im deutschen Alltag verwurzelt, knüpft Freundschaften und bringt neue Kulturen und Sprachen zusammen. 

"Mit ihrer liebevollen, positiven und witzigen Art bringt sie jeden Tag Lachen und Wärme in unseren Alltag – die Kinder vergöttern sie einfach und lieben es, wenn sie Geschichten aus Mexiko erzählt oder mit ihnen durch die Alpenwiesen tobt." – Familie Trenkle 

Herzlichkeit, die durch den Magen geht 

„Brenda geht weit über das Übliche hinaus“, schreibt uns ihre Gastfamilie. Sie beeindruckt nicht nur durch ihre herzliche Fürsorge, sondern auch durch ihre Kochkünste. Einmal pro Woche bringt sie mexikanische Spezialitäten wie frische Tacos oder Enchiladas auf den Tisch – ein Highlight für die ganze Familie. 

Mit feinem Gespür ist Brenda immer dort, wo sie gebraucht wird – ob beim Abholen der Kinder oder beim Vorbereiten des Abendessens. Ihr Engagement und ihre Energie machen das Familienleben der Trenkles abwechslungsreich und entspannt zugleich. 

"Ihre Energie und ihr Engagement machen aus unserem hektischen Familienleben ein echtes Abenteuer, bringen aber auch Entschleunigung und Entspannung rein!", erzählt Familie Trenkle.

Was ist ein “Au-pair des Jahres” beim pme Familienservice? 

Seit 2013 verleiht der pme Familienservice die Auszeichnung „Au-pair des Jahres“ an junge Menschen aus dem Ausland, die mit Engagement, Offenheit und Verantwortungsbewusstsein Familien in Deutschland bereichern.

Gastfamilien nominieren ihr Au-pair mit einem persönlichen Erfahrungsbericht, so wie Familie Trenkle Brenda für ihr außergewöhnliches Engagement.

Au-pair mit pme Familienservice 

Mit über 30 Jahren Erfahung ist der pme Familienservice Ihr starker Partner für eine sichere und geprüfte Au-pair-Vermittlung in Deutschland. Familien und Au-pairs profitieren von umfassenden Informationen, qualifizierter Beratung und zuverlässiger Unterstützung während des gesamten Aufenthalts.  

Sie möchten als Gastfamilie ein Au-pair aufnehmen? Erfahren Sie, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen. 

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null Poststress-Syndrom: Krank sobald der Urlaub kommt

Ein junger Mann sitzt am Pool mit einer Decke umschlungen und putzt sich die Nase
Psyche

Poststress-Syndrom: Krank sobald der Urlaub kommt

​​​​​​Die Sommerferien stehen vor der Tür und dann das: Migräne, Infekte, Magenprobleme. Kaum ist der Koffer gepackt, liegt man auch schon flach und der Urlaub ist gelaufen, bevor er begonnen hat. Bei gestressten Menschen schlägt das Poststress-Syndrom – auch Leisure-Sickness-Syndrom genannt – immer dann zu, wenn sie in den Erholungsmodus schalten.

Auf einen Blick: 

Das Poststress-Syndrom tritt häufig auf, wenn stressbelastete Menschen in den Urlaub gehen und plötzlich krank werden. Forscher der Universität Trier haben herausgefunden, dass insbesondere Personen mit hohen Stressleveln betroffen sind, was sich in Symptomen wie Migräne, Infekten oder Magenproblemen äußert. Der Mangel an Noradrenalin während der Erholung ist eine mögliche Ursache.

Laut einer aktuelle Studie der IU Hochschule kann es direkt mit Stress im Arbeitsalltag zusammenhängen.

Strategien zur Bewältigung sind ein gutes Stressmanagement und regelmäßige Bewegung vor dem Urlaub. Ein Test namens "Neuropattern" kann helfen, das individuelle Risiko zu ermitteln und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

 

Während andere gut erholt und braungebrannt von ihren Urlaubsabenteuern erzählen, haben Sie die meiste Zeit das Bett gehütet? "Warum passiert das immer wieder mir?", fragen Sie sich. Tatsächlich trifft es meist dieselben Menschen, die regelmäßig krank werden, wenn der Urlaub vor der Tür steht.

Das hat eine Forschergruppe von der Universität in Trier herausgefunden. Sie befragten rund 1.500 gesunde Probanden und Patienten mit akuten körperlichen oder psychischen Erkrankungen. Das Ergebnis: Gesunde Menschen mit wenigen Stressbelastungen leiden nur sehr selten unter Poststress-Symptomen (2,3 Prozent). Bei den psychisch erkrankten Probanden traten die Symptome bei 20 bis 35 Prozent auf.

Leisure Sickness: Hoher Arbeitsdruck belastet viele

Das Phänomen „Leisure Sickness“ bzw. das Post-Stress-Syndrom ist keine anerkannte Krankheit, aber mehr als nur Einbildung. Laut Prof. Dr. Stefanie André, Expertin für Gesundheitsmanagement an der IU Internationalen Hochschule, kann es direkt mit Stress im Arbeitsalltag zusammenhängen.

In der repräsentativen Studie „Leisure Sickness: Erschöpft statt erholt“ (2025) berichten 1,9 Prozent der Arbeitnehmer:innen von sogenannter Leisure Sickness – also körperlichen Beschwerden wie Erschöpfung oder Krankheitssymptomen, die ausgerechnet an freien Tagen oder im Urlaub auftreten.

Die Ergebnisse der IU-Studie zeigen deutlich, was viele Beschäftigte belastet:

  • Hoher Arbeitsdrucck (33,7 %)
  • Fehlende Unterstützung durch Vorgesetzte und Kolleg:innen (30,0 %)
  • Unklare Aufgabenverteilungen (23,4 %)
  • Unausgewogene Work-Life-Balance (20,8 %)
  • Unpräzise Aufgabenstellungen (20,8 %)

Hinzu kommen lange Arbeitszeiten (17,3 %), die das Risiko erhöhen, dass der Körper genau dann rebelliert, wenn eigentlich Erholung angesagt wäre – zum Beispiel am Wochenende oder im Urlaub.

Gestresste Menschen werden viermal so oft krank

Zu den häufigsten Beschwerden zählen Müdigkeit bzw. Erschöpfung, Schlafprobleme, Reizbarkeit, Kopfschmerzen und Erkältungssymptome.

Die Probanden, die Urlaub und Erholung am dringendsten brauchten, hätten am häufigsten unter den Poststress-Symptomen zu leiden, sagen die Trierer Wissenschaftler:innen. Das Risiko, im Urlaub krank zu werden, seit für Menschen mit viel Stress viermal so hoch wie für nicht gestresste Personen.

Warum immer dann krank, wenn der Urlaub kommt?

Die Wissenschaftler:innen untersuchten auch, warum diese Symptome gerade in den Erholungsphasen zum Ausbruch kommen.

Professor Dirk Hellhammer von der Universität Trier erklärt:

"Stressbelastung mobilisiert besonders stark den Botenstoff Noradrenalin in unserem zentralen und autonomen Nervensystem. Sind die Anforderungen besonders intensiv und dauerhaft, dann übersteigt der Verbrauch an Noradrenalin die Neusynthese. In Ruhephasen wird dann zu wenig Noradrenalin freigesetzt, und es kommt zu einer Balancestörung von Funktionen im Nerven- und Immunsystem, welche Poststress-Symptome hervorrufen."

Wege aus dem Post-Stress-Syndrom

95,5 Prozent der Befragten sagen, dass Freizeit eine sinnvolle Auszeit vom Jobstress ist (IU-Studie). Nur gaben 4 von 10 Arbeitnehmer:innen in Deutschland an, dass sie die nötige Erholung in ihrer Freizeit nicht finden können. 

Hier sind auch die Arbeitgeber gefragt: 63,6 Prozent der Befragten wünschen sich laut IU-Studie mehr Unterstützung von ihrem Unternehmen – etwa durch Gesundheitsangebote oder flexible Pausenregelungen.

Helfen kann auch ein durchdachtes Stress- und Pausenmanagement.

Entspannungsübungen unterstützen dabei ebenso wie Vermeidung von Stressfaktoren und ein gutes Zeitmanagement.

Kleine Bewegungseinheiten vor dem Urlaub einplanen

Der beste Stresskiller ist allerdings immer noch Bewegung. Erst im Urlaub mit der Entspannung zu beginnen, ist allerdings zu spät. Am besten ist es, schon Wochen davor kleine Bewegungseinheiten in den Alltag einzubauen und zum Beispiel in der Mittagspause um den Block zu laufen. Dreimal pro Woche 30 Minuten Bewegung sollen unseren Stress merklich mindern.

Test: Bin ich vom Poststress-Syndrom betroffen?

Wer genau wissen möchte, ob er an den Poststress-Symptomen leidet, kann dies mit einem Diagnostikverfahren ("Neuropattern") der Trierer Wissenschaftler zuverlässig messen lassen. Sind derartige Symptome und Beschwerden nachweisbar, kann eine Kombination von Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln mit einem Stress- und Pausenmanagement hilfreich sein.
 

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