Junge Frau in Tanzania
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pme-Spendenaktion 2025: 50.000 Euro für gemeinnützige Vereine

Wenn pme-Teammitglieder ihre Herzensprojekte vorstellen, kommt am Ende etwas ganz Besonderes heraus: gelebtes soziales Engagement. Auch 2025 haben Teammitglieder aus dem gesamten Unternehmen Vereine und Initiativen für eine Spende vorgeschlagen, die sie für besonders unterstützenswert halten und in denen sie sich aktiv engagieren.

Aus dieser gemeinsamen Aktion sind fünf Gewinnerorganisationen gewählt worden, die in ganz unterschiedlichen Bereichen wirken: von der Spitzenforschung zu einer seltenen genetischen Erkrankung über Geburtshilfe in Tansania und Entwicklungsarbeit in Uganda bis hin zu Kinder- und Jugendarbeit in Berlin und Integrationsarbeit für geflüchtete Familien in Hamburg. Insgesamt spendete der pme Familienservice 50.000 Euro.

Forschung für eine extrem seltene Erkrankung: Weaver-Syndrom

Ein Teil der Spende geht an die Johns Hopkins School of Medicine, die derzeit als einzige Einrichtung weltweit mit Hochdruck am Weaver-Syndrom forscht – einem sehr seltenen Genfehler auf dem EZH2-Gen, der bislang weniger als 100-mal diagnostiziert wurde.

Die Unterstützung soll dazu beitragen, die Forschung zu beschleunigen, die Versorgung und Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und das Wissen zu dieser seltenen Erkrankung zu erweitern. Für die wenigen betroffenen Familien bedeutet jede neue Erkenntnis mehr Orientierung, mehr Handlungsmöglichkeiten – und mehr Hoffnung.

Midwives 4 Tanzania e.V.: Sichere Geburten ermöglichen

Midwives 4 Tanzania e.V. wurde von zwei Hebammen aus Deutschland gegründet, die durch ihre Freiwilligenarbeit in einem Krankenhaus in Tansania erlebt haben, wie entscheidend qualifizierte Geburtshilfe ist – und wie groß die Lücken in der Ausbildung vor Ort sind.

Mit Schulungen, Fortbildungen und praktischen Trainings für das medizinische Personal unterstützen sie dabei, Mütter- und Neugeborenensterblichkeit rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett zu senken. Die Spende von pme stärkt diese lebensrettende Wissensvermittlung direkt dort, wo sie dringend gebraucht wird.

MT:28 in Uganda: Kindern eine Zukunft geben

Die Organisation MT:28 engagiert sich in Uganda für Kinder und Jugendliche, die oft unter extrem belastenden Bedingungen aufwachsen. Kaputte Familien, Krankheiten und eine hohe Sterblichkeit führen dazu, dass viele Kinder sich selbst überlassen bleiben.

Im Projekt arbeiten engagierte Menschen daran, dass Kinder ein sicheres und liebevolles Zuhause bekommen, Zugang zu Bildung und gesundheitlicher Versorgung erhalten und in ihrer Entwicklung begleitet werden. So werden aus Kindern, die gesellschaftlich häufig als „Niemand“ gelten, junge Menschen mit Perspektiven und der Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.

Kinderbauernhof NUSZ in der UFA-Fabrik: Natur und Gemeinschaft mitten in Berlin

Der Kinderbauernhof NUSZ in der UFA-Fabrik Berlin-Tempelhof ist eine offene Kinder- und Jugendeinrichtung, die an sieben Tagen in der Woche geöffnet ist. Rund 30 Tiere leben dort, die von Kindern gepflegt und erlebt werden können.

Die Angebote richten sich an Kinder von 6 bis 14 Jahren, sind in der Regel kostenlos und bieten viel Raum für freies Spiel, Naturerfahrung und soziales Lernen. Neben Lagerfeuern, kreativen Aktionen und Ferienangeboten gibt es auch Projekttage für Schulklassen, Angebote für Kitagruppen und Familiennachmittage.

Hier finden Kinder mitten in der Großstadt einen geschützten Raum, um Gemeinschaft zu erleben, Verantwortung zu übernehmen und einfach Kind zu sein.

„Feine Ukraine“ e.V.: Integration mit Herz – Kinderclub in Hamburg

Der Verein „Feine Ukraine“ e.V. begleitet ukrainische Schutzsuchende bei vielen Schritten des Ankommens: von der Begleitung zu Behörden über Hilfe bei der Wohnungssuche bis hin zu Bildungs-, Kultur- und Sportangeboten. Zum festen Angebot gehören eine Sozialberatungsstelle, ein Sportclub, ein Bildungszentrum, ein Veteranenprojekt, eine ukrainische Bibliothek und psychologische Gruppen.

Im Kinderclub in Hamburg finden ukrainische Kinder einen sicheren Ort, an dem sie spielen, lernen und Kontakte knüpfen können. Sie erleben Sprache, Kultur und Gemeinschaft in einem geschützten Rahmen – und ihre Familien werden im oft herausfordernden Alltag entlastet.

Soziales Engagement des pme Familienservice

Seit fünf Jahren gibt es die Spendenaktion „pme spendet“, bei der pme-Teammitglieder die Möglichkeit haben, gemeinnützige Vereine aus den Bereichen „Internationale Entwicklungshilfe“, „Soziale Arbeit“, „Klima- und Tierschutz“ und „Kultur“ für eine Spende vorzuschlagen, die sie aktiv unterstützen. Alle Teammitglieder stimmen anschließend über die Organisationen ab, die sie fördern wollen. Die Vereine mit den meisten Stimmen erhalten eine Spende vom pme Familienservice.

2025 erhielten fünf nationale und internationale Organisationen insgesamt 50.000 Euro Spendengelder – ein gemeinsames Zeichen dafür, dass gesellschaftliches Engagement ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur bei pme ist.

null pme Familienservice zum 9. Mal mit dem Zertifikat audit berufundfamilie ausgezeichnet

Meike Bukowski und Alexa Ahmad audit berufundfamilie
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pme zum 9. Mal mit dem Zertifikat audit berufundfamilie ausgezeichnet

(Berlin, 17. Juni 2025) Die pme Familienservice GmbH wurde heute erneut für ihre herausragende familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik ausgezeichnet. Zum bereits neunten Mal erhält das Unternehmen das Zertifikat zum audit berufundfamilie. Es ist das einzige Unternehmen, das diese herausragende Anzahl an Zertifizierungen in der 27-jährigen audit-Geschichte erreicht hat.

Verleihung des Zertifikats durch Staatssekretärin Mareike Wulf

Die offizielle Verleihung des Zertifikats durch das Kuratorium der berufundfamilie Service GmbH fand heute Vormittag im dbb Forum in Berlin statt. Die Urkunde überreichte Mareike Wulf, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium an Meike Bukowski, Leitung der Personalentwicklung beim pme Familienservice. 

Meike Bukowski, die den audit-Prozess seit vielen Jahren betreut, freute sich über die Auszeichnung: „Wir sind stolz darauf, eine Vorreiterrolle in der Vereinbarkeitspolitik zu haben. Diese langjährige Zertifizierung zeigt, wie wichtig uns eine familienfreundliche Unternehmenskultur ist – damals wie heute. Die erneute Auszeichnung motiviert uns, weiterhin kreative Lösungen für unsere Mitarbeitenden zu finden und zu entwickeln.“

Die ebenfalls anwesende pme-CEO Alexa Ahmad, die an der Podiumsdiskussion zum Jahresmotto 2025 „#agematters“ teilnahm, fügte hinzu: „Wir beim pme Familienservice setzen bereits viel auf altersbewusste Arbeit. Das Zertifikat ist für uns ein Ansporn, noch mehr dafür zu tun. Wir möchten die Vorteile und Kompetenzen der verschiedenen Generationen auch zukünftig noch besser nutzen.“

Kontinuierliche Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen

Das Zertifikat bestätigt die kontinuierliche Umsetzung und Weiterentwicklung familienfreundlicher Maßnahmen innerhalb des Unternehmens. Im Rahmen der Auditierung wurden sowohl strategische Ziele als auch konkrete Maßnahmen definiert, die in einer Zielvereinbarung festgehalten sind und während der dreijährigen Zertifikatslaufzeit realisiert wurden.

In diesem Jahr liegt der Fokus des Audits auf drei zentralen Themen:

  • Generationenübergreifende Zusammenarbeit, die darauf abzielt, die unterschiedlichen Bedürfnisse und Erwartungen der verschiedenen Generationen im Unternehmen zu berücksichtigen und gemeinsam Initiativen zu schaffen, die diese unterstützen. Formate wie der Generationentalk, die Ausbildung von Generationenmanager:innen, die Kampagne “Ready for Rente” oder die Vortragsreihe “HerHealth” sind einige der Maßnahmen, die in diesem Bereich umgesetzt wurden.
  • Digitale Balance, bei der untersucht wurde, wie digitale Tools die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern können, während gleichzeitig sichergestellt wird, dass alle Mitarbeitenden diesen Wandel aktiv mitgestalten können. Die Nutzung von KI-Tools, die Option zur Videoberatung in persönlichen Krisensituationen, die Vernetzung durch Microsoft Teams oder auch Workations sind einige Angebote, die pme-Teammitglieder nutzen.
  • Stärkung des Teamspirits, um in Zeiten von Herausforderungen wie Fachkräftemangel und erhöhten Krankenständen den Zusammenhalt im Unternehmen zu fördern und ein unterstützendes Arbeitsklima zu schaffen. Dieses umfasst u. a. den Ausbau eines teaminternen Kompetenzpools, die Möglichkeit, durch Jobrotation in andere Abteilungen zu schnuppern, und eine starke Feedbackkultur.

Zu den Maßnahmen, die die pme Familienservice GmbH darüber hinaus in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich umgesetzt hat, gehören u.a. flexible Arbeitszeitregelungen, Mobile-Office-Optionen, digitale Teams und die Förderung von Frauen in Führungsverantwortung.