Das Team der Kita Kinderblick in Altenberge

Kita und Familienzentrum Kinderblick zieht um: Platz für 85 Kinder im Neubau in Altenberge

(Altenberge, 1. Oktober 2026) Die Kita und das Familienzentrum Kinderblick – ehemals Kita am Bahnhofshügel – ziehen am 05. Oktober 2026 in ihren neuen Standort in der Bahnhofstraße 24 in Altenberge. Die Einrichtung bietet Platz für 85 Kinder und wird unter der freien Trägerschaft der Global Education gGmbH als Teil der pme Familienservice Gruppe betrieben. 

Das Bauprojekt wird im Rahmen einer Investorenausschreibung der Gemeinde Altenberge von der Heinrich Temmink GmbH aus Vreden (Investor) und dem Architekturbüro Henke Siassi Evers aus Essen realisiert.  

 Räumliches Angebot und pädagogischer Ansatz 

  • Im geschützten U3-Bereich im Erdgeschoss werden die Jüngsten unter 3 Jahren nach dem Ansatz von Emmi Pikler betreut – geprägt durch respektvolle Begleitung und die Stärkung der Selbstständigkeit der Kinder.
  • Die älteren Kinder über 3 Jahren werden im Obergeschoss im Rahmen der offenen Konzeptarbeit betreut – mit klar strukturierten Funktionsbereichen, darunter ein Roll- und Werkstattbereich, wo Eigeninitiative, Kreativität und selbstbestimmtes Lernen gefördert werden.
  • In der Frischeküche bereitet eine ausgebildete Köchin alle Mahlzeiten täglich zu. 
  • Im Rahmen der tiergestützten Pädagogik mit Hündin Prya lernen die Kinder einen rücksichtsvollen Umgang und werden in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung gestärkt. 

Andreas Jesewski, Einrichtungsleitung: “Meine Aufgabe als Kita-Leitung sehe ich darin, eine Umgebung zu gestalten, in der Kinder experimentieren, ihre Kreativität entfalten und ihre Selbstständigkeit entwickeln können. Auf Augenhöhe, mit Respekt und Achtsamkeit fördere ich eine bedürfnisorientierte Pädagogik, die jedes Kind in seiner Einzigartigkeit unterstützt.” 

Angebote für Kinder und Eltern im Familienzentrum 

Seit Sommer 2025 ist die Kita als Familienzentrum zertifiziert. Das Familienzentrum ist ein Ort für Begegnung, Austausch und Unterstützung mit vielfältigen Angeboten für Kinder und Eltern aus der Gemeinde und in Zusammenarbeit mit örtlichen Kooperationspartnern – von Beratungen über Workshops bis hin zu gemeinsamen Freizeitaktionen. Weiterführende Informationen zum Familienzentrum. 

Tag der offenen Tür 

Am 22. Oktober 2026 laden die Kita und das Familienzentrum Kinderblick von 15 bis 18 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Familien haben die Möglichkeit, den Neubau zu erkunden, das Team kennenzulernen und sich über das pädagogische Angebot zu informieren. 

Sie möchten sich über freie Plätze oder vakante Stellen informieren?  

Andreas Jesewski, Einrichtungsleitung 

E-Mail: kita-kinderblick@global-education.de 

Telefon: 0151 68940789 

Kita Kinderblick 

Adresse (Neubau): Bahnhofstraße 24, 48341 Altenberge 

Eckdaten zur Kita und zum Familienzentrum Kinderblick in Altenberge 

  • Umzug in den Neubau: 5. Oktober 2026 
  • Tag der offenen Tür: 22. Oktober 2026, 15-18 Uhr 
  • Öffnungszeiten: Montag–Freitag, 07:00–16:30 Uhr 
  • Schließzeiten: Heiligabend, Silvester und gesetzliche Feiertage in NRW; zusätzlich 20 Schließtage pro Jahr, davon 15 in den Sommerferien. 
  • Kapazität: 85 Plätze für Kinder von 6 Monaten bis zum Schuleintritt 
  • Schnuppertage: Gerne kann bei der Kita-Leitung ein Schnuppertermin vereinbart werden. 
  • Anmeldefrist: Ende Oktober 2026

Weitere Informationen zu Kita und Familienzentrum Kinderblick in Altenberge. 

Die pme Familienservice Lernwelten  

Die pme Familienservice Lernwelten zählen mit über 90 Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen bundesweit zu den größten privaten Einrichtungsträgern. Berufstätigen Eltern eine betriebsnahe Betreuung ihrer Kinder zu ermöglichen, versteht der pme Familienservice als echtes Bekenntnis von Unternehmen zum Thema Vereinbarkeit. Im Mittelpunkt der Pädagogik stehen flexible Betreuungszeiten, eine gesunde Ernährung und eine qualitativ hochwertige Pädagogik. Mehr Informationen zur den pme Lernwelten. 

Über den pme Familienservice – Work-Life-Pionier seit 1991  

Die pme Familienservice Gruppe ist einer der größten Anbieter für EAP-Beratung (Employee Assistance Programs) in Deutschland und einer von wenigen Anbietern, die EAP, Familienservice, Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und Führungskräfteentwicklung aus einer Hand anbieten.  Seit über 30 Jahren begleiten wir Mitarbeitende, Führungskräfte und ihre Familien dabei, persönliche und berufliche Herausforderungen zu bewältigen. Heute vertrauen uns mehr als 1.400 Arbeitgeber in ganz Deutschland. 

null Corona und Pubertät - eine Generation im Lockdown

Schulkinder begrüßen sich mit Maske und Elbogen.

Lockdown und Pubertät - wie Eltern unterstützen können

Jugendliche halten sich größtenteils an die Corona-Maßnahmen

Jugendliche sind besser als ihr Ruf. Die SINUS Jugendstudie 2020 hat gezeigt, dass sich die Jugendlichen größtenteils an die Corona-Maßnahmen halten und verantwortungsvoll handeln. Sie sind in den allermeisten Fällen bereit, zurückzustecken, wenn es um ihren Lebensstil, Treffen mit Freunden und andere Dinge geht, die einmal selbstverständlich waren. Sie tun das meist aus einem Verantwortungsbewusstsein für ihre Mitmenschen heraus, sei es die eigene Familie, ältere Menschen aus ihrem Umfeld oder die Gesellschaft als Ganzes.

 

Corona und Pubertät sind eine toxische Kombination

In Zeiten von Corona ist das Leben eines Heranwachsenden besonders schwierig, denn Corona und Pubertät sind eine toxische Kombination! Es geht in dieser Entwicklungsphase darum, Autonomie zu gewinnen, sich von den Eltern abzugrenzen und eigene Regeln zu entwickeln. Doch Corona macht den Jugendlichen einen Strich durch die Rechnung: Statt ihre eigenen Wege zu finden, müssen sie wegen der Ausgangsbeschränkungen ständig mit den Eltern zusammen sein – obwohl sie sich eigentlich nur für ihre Freunde interessieren.

Auch pme- Elternberaterin Kyra Wetzel betont, dass der Mangel an sozialen Kontakten besonders schwierig für Jugendliche ist. Die Peergroup stellt für Jugendliche, zusammen mit der Familie, die wichtigste Säule in ihrem Leben dar. Sie vermissen ihre Freiheit und die Leichtigkeit des Lebens. Jeder Tag gleicht dem anderen, es gibt wenig Abwechslung. Das fördert das Gefühl von Einsamkeit, und die Unbefangenheit geht verloren. Hinzu kommt, dass man in diesem Alter Kontrolle und Einschränkungen als besonders lästig empfindet. Doch gerade jetzt müssen Eltern die Corona-bedingten Restriktionen gegenüber ihren Kindern vertreten.

Konflikte in der Familie nehmen in der Corona-Krise zu Kyra Wetzel berichtet, dass die Konflikte in den Familien während der Corona-Zeit zugenommen haben. Die Familien verbringen viel mehr Zeit miteinander. Hinzu kommen Überforderung und Stress durch Homeschooling und Homeoffice. Die fehlende Abwechslung im Alltag verschärft die Situation. Die Familie wird komplett auf sich zurückgeworfen. Konflikte, denen man vorher eventuell noch aus dem Weg gehen konnte, eskalieren nun viel leichter, und neue kommen dazu. Das kostet Kraft, denn alle Familienmitglieder sind auf ihre Weise stark belastet und frustriert, und die Nerven liegen verständlicherweise oft blank.

 

Ängste, Depressionen und Essstörungen als Folgen von Corona

Auch der Mangel an Struktur, den gerade die Schule gegeben hat, hat Auswirkungen. Entwicklungsneuropsychologin Anja Karlmeier von den Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel betont, dass die Hirnentwicklung von Kindern und Jugendlichen untrennbar mit ihrer sozialen und gesellschaftlichen Entwicklung verbunden ist, also damit, welche Möglichkeiten sie haben, sich in Familie, Schule und Freizeit zu entfalten. Die Schulschließungen und Kontaktbeschränkungen haben also direkte Folgen.

Die COPSY (Corona und Psyche) Studie des Universitätsklinikums Hamburg- Eppendorf belegt, dass sich mehr als 70 % der befragten Kinder und Jugendlichen durch die Corona-Krise seelisch belastet fühlen. Dies zeigt sich u. a. in Angst, Stress und Depressionen. Psychosomatische Klinken bekommen zurzeit vermehrt Zulauf von Heranwachsenden, die mit Essstörungen, Angst- und Zwangsstörungen zu kämpfen haben. Es gibt Jugendliche, die sich immer weiter zurückziehen und kaum noch das Haus verlassen oder mit Zwangsstörungen wie übermäßigem Händewaschen reagieren. Dies ist, so paradox es klingt, ein Versuch, die Kontrolle wiederzugewinnen.

 

Medienkonsum von Jugendlichen im Lockdown

Jugendliche leiden also immens in diesen Zeiten. Aber wie geht man als Eltern in dieser Situation damit um, wenn das Konfliktpotenzial sowieso schon hoch ist? Wie gestaltet man das Familienleben? Und sollte man Regeln zum Medienkonsum etc. aufrechterhalten oder die Leine lockerlassen?

Kyra Wetzel rät, gemeinsam mit der Familie zu entscheiden, wann es eine medienfreie Zeit gibt. Ein reines Verbot oder strenge Regeln werden in den meisten Fällen zu mehr Konflikten führen. Medienkonsum ist auch nicht gleich Medienkonsum. Man muss unterscheiden zwischen Freizeit-, Lern und auch Informationskonsum. Jugendliche haben ein Recht auf Teilhabe am kulturellen Leben und ein Recht auf Zugang zu den Medien. Deshalb sollten Eltern gut abwägen, wie viel Zeit ihre Kinder in deren alternativen medialen Umfeld verbringen dürfen.
Als Eltern sollten Sie auch Alternativen anbieten. Dies kann ein gemeinsamer Spaziergang sein, ein Spieleabend oder das gemeinsame Kochen. Und: Seien Sie als Eltern Vorbild, und achten Sie darauf, wie Sie selbst die digitalen Medien nutzen. Gemeinsam getroffene, klare Absprachen stärken die Beziehung und das Vertrauen zwischen Eltern und Jugendlichen und bauen Konflikten vor.

Die Corona-Pandemie mit allen daraus resultierenden Maßnahmen betrifft uns alle. Es ist aber notwendig, einen besonderen Blick auf die nachwachsende Generation zu werfen, die gerade jetzt die Weichen für ein gelingendes Erwachsenenleben stellen sollte. Diese wertvolle Zeit ist durch die Corona-Krise geprägt von Isolation, Einsamkeit und Beschränkungen. Die Jugendlichen von heute sind das Rückgrat unserer Gesellschaft und die Entscheider von morgen. Deshalb sollten sie die bestmöglichen Voraussetzungen haben, um sich gut zu entwickeln.

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Unsere Elternberatung

Von der Schwangerschaft und Geburt bis zum Erwachsenwerden des Kindes – jede Phase hat ihre schönen Seiten und Herausforderungen. Unser Team aus Sozialpädagogen, Erzieherinnen und Elternberaterinnen unterstützt Eltern in jeder Phase und entlastet den beruflichen und privaten Alltag.

Mehr erfahren: www.familienservice.de/web/pme-assistance/elternberatung

 

Quellen:

https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/coronavirus/sinus-studie-corona-248390


https://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2020-07/kinder-corona-krise-psychische-folgen-entwicklungspsychologie


https://www.uke.de/kliniken-institute/kliniken/kinder-und-jugendpsychiatrie-psychotherapie-und-psychosomatik/forschung/arbeitsgruppen/child-public-health/forschung/copsy-studie.html