Kleine Kinder gießen ein Hochbeet
Pädagogik

Bestnoten für die pme Lernwelten

Die jährliche Elternbefragung in unseren Kindertagesstätten und Horten ist neben Elternabenden, Elterngesprächen und dem Beschwerdemanagement ein wichtiger Bestandteil im Qualitätsmanagement des pme Familienservice. Rund 1.500 Familien nahmen an der Lernwelten-Elternbefragung 2026 teil.

Die wichtigsten Ergebnisse

  • 97 Prozent der Eltern gaben an, dass ihr Kind gerne die Einrichtung besucht.
  • 95,5 Prozent bringen ihre Kinder mit einem guten Gefühl in die Einrichtung.
  • 96,3 Prozent finden die Atmosphäre der Einrichtung freundlich und einladend.
  • 94 Prozent gaben an, dass die pädagogischen Kräfte auf die Bedürfnisse und Interessen ihres Kindes eingehen.
  • Für 96,8 Prozent entsprechen die Öffnungszeiten der Einrichtung ihren Bedürfnissen.​​​​​​

Das sagen die Eltern

Neben Optionen zum Anklicken hatten die Eltern Gelegenheit, freie Feedbacks zu formulieren. Unter anderem wurde gefragt, was Eltern an der Kita besonders gefällt.Hier wurde besonders oft die Freundlichkeit und Offenheit der pädagogischen Fachkräfte erwähnt sowie der gute Betreuungsschlüssel und die langen Öffnungszeiten. Hier eine Auswahl der Rückmeldungen:

„Man spürt die Liebe zum Job.“ Jasmin Mundry

„I really like the concept, how well everything is structured & kept together and most of all the amazing staff that makes all the magic happen.“ 

„Das Miteinander zwischen Erzieher, Kind und Eltern ist perfekt.“ Steffen Räpppold

„Mein Kind wird jeden Tag herzlich begrüßt und individuell wahrgenommen.“

„100 % Verlässlichkeit der Betreuung.“ 

„The digital app, the friendly atmosphere, the kind teachers.“

„Besonders überzeugt hat uns der herzliche Umgang der Fachkräfte mit den Kindern sowie die Sauberkeit und die gesunde Ernährung.“ Jovana Dokic

„Sehr guter Betreuungsschlüssel, Kinder werden individuell gefördert.“ Simon Weinman

 

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Jede Rückmeldung kommt an

Wir freuen uns, dass so viele Familien an der Elternbefragung teilgenommen haben. Dadurch erhalten wir wichtige Hinweise, in welchen Bereichen die Eltern zufrieden sind und wo es Ansätze zur Verbesserung gibt. Mit einem festgelegten Prozess sorgen wir dafür, dass jede Rückmeldung in der jeweiligen Kita ankommt: Nach der Auswertung verschickt das Umfrageteam die Ergebnisse an die Standortleitungen, die Fachberatung und die Einrichtungsleitungen. Die Fachberatung vor Ort bespricht mit den Leitungen die Ergebnisse, die Teams werten sie anschließend aus und entwickeln Verbesserungsmöglichkeiten, falls es kritische Rückmeldungen gab.

null Interview Longevity gesund alt werden

zu sehen ist Dr. Kati Ernst
Body & Soul

Gesund alt werden: Insights zur Longevity von Dr. Kati Ernst

Dr. Kati Ernst zählt zu den führenden Expertinnen auf dem Gebiet der Longevity-Forschung mit besonderem Fokus auf Ernährungs- und Sportwissenschaften. Sie engagiert sich leidenschaftlich dafür, Menschen nicht nur zu einem längeren, sondern vor allem zu einem gesünderen Leben zu verhelfen.
​​​​​​​Im Interview erklärt Kati Ernst, was Longevity genau bedeutet, welche wissenschaftlichen Fortschritte derzeit besonders vielversprechend sind und wie Lebensstil sowie soziale Beziehungen entscheidend zur Lebensqualität beitragen. Sie gibt wertvolle persönliche Tipps für ein erfülltes und langes Leben.

​​​​​​​"Lebensstil beeinflusst über 80 Prozent unserer Longevity"

1. Was bedeutet für Sie "Longevity" und warum ist es ein so wichtiges Thema in der heutigen Zeit?

Dr. Kati Ernst: Longevity als Trend beschreibt die Bemühung, möglichst lange gesund zu leben, das heißt die Spanne zwischen dem Ende des Lebens und dem Ende des gesunden Lebens zu minimieren. Heutzutage leben viele Menschen in den letzten zehn Jahren ihres Lebens mit multiplen chronischen Krankheiten. Diese gilt es als allererstes zu verhindern.

Und dann geht es darum, den Zeitpunkt des Endes eines gesunden Lebens möglichst weit nach hinten zu verschieben. Dieser Trend ist sicherlich ein Ergebnis aus der Corona-Pandemie, wo das Mega-Thema Gesundheit weltweit wieder in den Fokus gerückt ist. 

2. Welche wissenschaftlichen Fortschritte sehen Sie als die vielversprechendsten in der Longevity-Forschung?

Dr. Kati Ernst: Da es bei Longevity um ein langes, gesundes Leben geht, sind natürlich wahnsinnig viele Forschungs- und Lebensbereiche hier inkludiert. Dieses reicht von Erkenntnissen im Bereich der Ernährungswissenschaften über sportmedizinische Erkenntnisse hin zu pharmakologischen Entwicklungen. Somit fällt es schwer, hier nur einen Bereich auszusuchen.

Eine Untersuchung, die ich besonders spannend finde, ist die sogenannte TAME-Studie aus den USA. Hier wird untersucht, wie das Diabetiker-Mittel Metformin potentiell auch das Leben von Nicht-Diabetikerinnen verlängern könnte. Da Metformin nicht mehr patentiert ist, ist es besonders günstig, und wenn dieses tatsächlich auch Nicht-Diabetikerinnen zu einem längeren Leben verhelfen könnte, wäre das für breite Teile der Gesellschaft ein großer Schritt nach vorne. 

3. Wie beeinflussen Lebensstil und Ernährung die Lebensdauer und Lebensqualität? Gibt es bestimmte Gewohnheiten, die Sie empfehlen würden?

Dr. Kati Ernst: Tatsächlich bestimmt unser Lebensstil über 80 Prozent unserer Longevity, und somit sollten Lebensstil-Umstellungen auch der Fokus jeglicher Bemühung in diesem Bereich sein. Hier geht es hauptsächlich um vier Bereiche: Ernährung, Sport und Bewegung, Erholung und Schlaf sowie emotionale Gesundheit. Diese vier Bereiche sind gleichwertig und sollten alle Teil eines ganzheitlichen Longevity-Lebensstils sein. 

4. Kann jeder Mensch gesünder altern?

Dr. Kati Ernst: Da spricht erst mal nichts gegen. Zumal die meisten großen Lebensstil-Anpassungen auch nicht mit großen finanziellen Ausgaben verbunden sind.

"Soziale Beziehungen und Gesundheit sind Schlüssel für Glück"

5. Welche Rolle spielen soziale Beziehungen und Gemeinschaften in der Longevity? Wie können wir diese Aspekte stärken?

Dr. Kati Ernst: Eine über acht Jahrzehnte laufende Studie von Harvard hat ergeben, dass soziale Beziehungen und Gesundheit die Schlüssel für ein glückliches Leben sind. Daher sind Beziehungen Kernbestandteil der Säule der emotionalen Gesundheit, die ein Eckpfeiler des Longevity-Lebensstils ist.

Das Pflegen von menschlichen Interaktionen sollte einen Stellenwert haben, der genauso groß ist wie die Anpassung in der Ernährung oder die Erstellung eines Sportprogramms. Bei manchen Menschen wird der Fokus sein, neue Menschen in seinem Leben willkommen zu heißen, indem man zum Beispiel einem Verein beitritt.

Bei anderen wird es eher darum gehen, bestehende Beziehungen zu vertiefen, zum Beispiel indem man Arbeitskolleg*innen, die einem sympathisch sind, mal außerhalb der Arbeitszeiten trifft. 

6. Was ist Ihr persönlicher Rat für Menschen, die ein langes und erfülltes Leben anstreben?

Dr. Kati Ernst: Ich glaube, ein wichtiger erster Schritt ist, sich mal in Ruhe darüber Gedanken zu machen, warum man ein langes und erfülltes Leben haben möchte. Sich intensiv mit diesen Gedanken zu beschäftigen, gibt dem Ganzen einen größeren Sinn, was dabei hilft, die Lebensanpassungen erfolgreicher umzusetzen.

Und dann geht es natürlich darum zu schauen, in welchem Bereich man die größten Baustellen hat. Dort sollte man anfangen. Bei manchen wird es darum gehen, eine erfolgreiche Ernährungsumstellung zu machen, bei anderen darum, überhaupt Sport ins Leben zu integrieren. Eine dritte Person wird endlich den eigenen Schlaf priorisieren. Wo man ansetzt, ist immer super individuell. 

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Vorträge, Workshops, Podcasts, die unsere Resilienz fördern

Die Initiative „Lost in Space?“ lädt mit Offenheit und Neugier ein, neue Wege zu erkunden, die uns in diesen intensiven Zeiten Halt und Richtung geben. Denn Lösungen zu finden erfordert Kraft – und ist nur gemeinsam möglich. 

Mit inspirierenden Vorträgen, interaktiven Workshops, Podcasts und Blogartikeln schaffen wir Raum, um innere Klarheit und Stärke zu finden und resilient zu bleiben. Begleiten Sie uns auf eine spannende Reise zu neuen Perspektiven und Chancen!