Titelbild der Initiative Neurodiversitaet mit einem bunten Gehirn
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Initiative Neurodiversität 2026: "Wunderwerk Gehirn"

Im Frühjahr 2026 beleuchtet der pme Familienservice mit der Initiative „Wunderwerk Gehirn“ das Thema Neurodiversität in umfassenden Wissens- und Austauschformaten. Die Kampagne macht die Potenziale und Herausforderungen neurodivergenter Perspektiven für Familien und Unternehmen sichtbar – und zeigt konkrete Wege zur Förderung echter Inklusion. 

"Unser Ziel ist ein sachlicher, respektvoller Dialog zu Neurodiversität. Die vielfältigen Stimmen der Betroffenen stehen bei uns im Mittelpunkt – wir wollen echte Perspektiven und Lösungen zeigen, statt bei Diagnosedebatten zu verharren." – Carline Krügl, Projektleitung & Systemische Beraterin

Die Initiative „Wunderwerk Gehirn“ im Überblick 

Neurodivergente Menschen bewegen sich oft in einer Welt voller Gegensätze: Tägliche Herausforderungen wie Erschöpfung und das Verbergen des wahren Ichs („Maskieren“) stehen außergewöhnlicher Kreativität, tiefer Authentizität und hoher Innovationskraft gegenüber. Für die Betroffenen selbst, aber auch für Eltern und Partner:innen entstehen dabei häufig Unsicherheiten und viele ungeklärte Fragen. 

Das Spektrum der Neurodivergenz, das Diagnosen wie Autismus-Spektrum-Störungen, AD(H)S, Legasthenie, Dyskalkulie und weitere neurologische Entwicklungsbesonderheiten umfasst, kann sich wie ein komplexer Irrgarten anfühlen. Genau hier setzt die Initiative „Wunderwerk Gehirn“ des pme Familienservice an. Sie versteht sich als ein Kompass, der durch dieses vielschichtige Terrain führt.  

Im Rahmen dieser Initiative stellt der pme Familienservice von April bis Juli 2026 in verschiedenen Wissens- und Austauschformaten wie Blogbeiträgen, Podcasts, Fachvorträgen und Gruppencoachings fundierte Unterstützung bereit.

Auf diese Weise fördern wir den Erfahrungsaustausch mit Betroffenen und Angehörigen, aber auch mit Unternehmen (Mitarbeitende und Führungskräfte) und machen die Stärken neurodiverser Perspektiven sichtbar. 

 Formate und Angebote der Initiative

 

Zielgruppe der Initiative 

  • Eltern erfahren Stärkung, bekommen Orientierung und gewinnen Handlungssicherheit im Umgang mit Schulen, Behörden und den täglichen Herausforderungen. 
  • Mitarbeitende werden in ihrer Selbstwirksamkeit gefördert und in der Zusammenarbeit gestärkt. 
  • Führungskräfte erhalten wertvolle Impulse für eine inklusive Führung und die Entwicklung realistischer Erwartungen. 
  • Unternehmen & HR finden Unterstützung bei der Gestaltung nachhaltiger Inklusionsstrategien. 
Exklusives Firmenforum mit der Deutschen Telekom und Capgemini Deutschland 

🗓️ 28.04.2026 / 12:30–13:30 Uhr (via zoom) 

Wie Neurodiversitätsnetzwerke Ihr Unternehmen verändern

Erfahren Sie, wie Unternehmen wie die Deutsche Telekom, Capgemini Deutschland und Sogeti (Part of Capgemini) mit Netzwerken, Awareness-Initiativen und inklusiven Programmen neurodivergente Potenziale stärken und Unternehmenskultur aktiv gestalten. 

Für HR, Diversity-Verantwortliche und Führungskräfte. 

Werte und Vision: das Fundament der Initiative „Wunderwerk Gehirn“ 

Die Initiative „Wunderwerk Gehirn“ basiert auf folgenden Grundsätzen:

  • Echte Inklusion: Das Ziel sind strukturelle Veränderungen, die über bloßen Anpassungsdruck hinausgehen. 
  • Austausch & gegenseitige Unterstützung: Das Lernen aus gelebten Erfahrungen bildet die Basis des gemeinsamen Fortschritts. 
  • Anerkennung der Problematik: Herausforderungen werden stets benannt und ernst genommen. 
  • Stärkung von Eltern: Vermittlung von Wissen, Rückhalt und konkreten Lösungsansätzen zur Befähigung im Alltag. 
  • Sichtbarmachen von Stärken: Neurodivergente Denkweisen als wertvolle Quelle für Innovation, Qualität und Vielfalt anerkennen. 
  • Praxisnähe: Bereitstellung konkreter, umsetzbarer Lösungen. 
  • Best Practice & Vorbilder: Erfolgreiche Ansätze sichtbar machen und deren Übertragbarkeit fördern. 
  • Wertschätzung & Respekt: Eine ganzheitliche Betrachtung von Menschen im Spektrum – mit all ihren Stärken und Herausforderungen.  

Neurodivergenz entschlüsseln: Der Weg zu gelebter Inklusion 

Neurodivergenz steht für die faszinierende Bandbreite menschlicher Denk-, Wahrnehmungs- und Verarbeitungsweisen. Dazu zählen unter anderem das Autismus-Spektrum sowie Merkmale wie AD(H)S, Dyslexie oder Tourette. 

Die Initiative verschließt die Augen nicht vor den täglichen Belastungen des Alltags: Wir sprechen Herausforderungen wie Impulsivität, Erschöpfung und Maskierung offen an und entwickeln im Austausch mit Expert:innen und Betroffenen praxistaugliche Lösungsansätze.  

Gleichzeitig richtet sich der Blick immer wieder auf die außergewöhnlichen Stärken, die neurodivergente Perspektiven auszeichnen. Dazu gehören beispielhaft: 

  • Sensible und nuancierte Wahrnehmung 
  • Besondere Kreativität
  • Innovatives und vernetztes Denken 
  • Ausgeprägte Problemlösungskompetenz 
  • Starke Detail- und Mustererkennung (etwa bei Menschen im Autismus-Spektrum) 
  • Fähigkeit zum Hyperfokus 
  • Unerschütterliche Authentizität 
  • Oft ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten (etwa Spontaneität, Begeisterungsfähigkeit und  empathische Ansprache, wie sie häufig bei AD(H)S beobachtet werden)

Diese Eigenschaften vermögen Teams, Führungskulturen und Innovationsprozesse auf unvergleichliche Weise zu bereichern.  

Kostenfreies Webinar am 13.07.2026: AD(H)S in der Arbeitswelt

AD(H)S in der Arbeitswelt – Superpower oder Stolperstein?

🗓️ 13.07.2026 / 13:00-13:30 Uhr (via zoom)

Erfahren Sie von Carline Krügl, wie Sie für AD(H)S-Betroffene ein inklusives Arbeitsumfeld gestalten, das Vielfalt lebt, Potenziale freisetzt und gleichzeitig die Zufriedenheit und Produktivität steigert.

Zentrale Fragen zu Neurodiversität im Kontext der Initiative 

Was ist Neurodiversität?

Die natürliche Vielfalt neurologischer Eigenschaften, darunter AD(H)S, Autismus, Legasthenie, Hochbegabung oder anderen neurodivergenten Ausprägungen.

Woran lässt sich Neurodivergenz erkennen?

Oft an besonderen Stärken oder Herausforderungen in Wahrnehmung, Lern- und Sozialverhalten. Eine Diagnose erfolgt nach Gesprächen und Tests bei Fachpersonen, wie Psycholog:innen oder Neurolog:innen. Selbsteinschätzungstests geben erste Hinweise, ersetzen aber kein fachliches Urteil.

Wie lässt sich Neurodiversität fördern?

Neurodiversität lässt sich fördern, indem Unterschiede wertgeschätzt, individuelle Unterstützung ermöglicht und Strukturen in Schule, Beruf und Alltag flexibel gestaltet werden. Entscheidend sind dabei Aufklärung und Sensibilisierung für verschiedene Denk- und Lernweisen, barrierefreie und inklusive Umgebungen sowie die aktive Einbeziehung Betroffener. Stärkenorientierte Förderung und die Unterstützung persönlicher Entwicklung tragen zusätzlich dazu bei, dass alle Menschen ihr Potenzial entfalten können. Mehr erfahren unter Initiative „Wunderwerk Gehirn“

Wer ist von Neurodiversität betroffen?

Neurodiversität betrifft Menschen aller Altersgruppen und Lebensbereiche. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 10–20 % der Menschen neurodivergent sind, wobei sich diese Zahl aus der Zusammenführung von Studien zu einzelnen Entwicklungs- und Lernunterschieden ergibt; so zeigt z. B. eine große Erhebung der Centers for Disease Control and Prevention, dass rund 17 % der Kinder eine Entwicklungsstörung aufweisen (CDC, 2019).
​​​​​​​In einer Schulklasse oder einem Büro ist es ziemlich wahrscheinlich, dass mehrere Personen neurodivergent sind – auch wenn man es nicht immer merkt.

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null Emotional Reset – leichter ins neue Jahr starten

Junge Frau tanzt fröhlich
Body & Soul

Emotional Reset – leichter ins neue Jahr starten

Neues Jahr, neue Vorsätze: Viele Menschen nehmen sich vor, mehr Sport zu treiben, sich gesünder zu ernähren oder endlich den Keller aufzuräumen. Eine Frage stellen sie sich dabei jedoch seltener: Wie sieht es eigentlich in mir drin aus? 

Gerade Berufstätige kennen das: Ein neues Jahr beginnt, der Kalender ist frisch, Ziele sind definiert – aber innerlich ist noch vieles „offen“: alte Sorgen, ungelöste Konflikte, hoher Arbeitsdruck, familiäre Belastungen, Dauerstress. 

Ein Emotional Reset kann helfen, diesen inneren Ballast wahrzunehmen, zu sortieren und in einem realistischen Rahmen loszulassen – und so klarer in das neue Jahr zu starten. 

Was ist ein Emotional Reset – und was nicht? 

Den Begriff „Reset“ kennen wir aus der Technik: etwas neu starten, nachdem es sich „aufgehängt“ hat.

Übertragen auf die emotionale Ebene meint ein Emotional Reset: 

Sie nehmen Ihre emotionale Situation bewusst in den Blick und treffen Entscheidungen, was Sie entlasten könnte und was Sie künftig anders gewichten möchten. 

Ein Emotional Reset ist also ein bewusster emotionaler Neustart, der helfen kann, wieder mehr Klarheit, Stabilität und Handlungsfähigkeit zu gewinnen. 

Konkret bedeutet das: 

  • innehalten,
  • hinschauen, statt nur zu funktionieren,
  • unterscheiden: Was darf bleiben? Was darf/muss kleiner werden oder gehen? 

Genauso wichtig ist, was ein Emotional Reset nicht ist: 

  • kein „Wegmachen“ von unangenehmen Gefühlen 
  • kein „Ich denke jetzt nur noch positiv“ 
  • kein Programm, um noch leistungsfähiger zu werden 


Innehalten, durchatmen, Neustart.

Gefühle wie Angst, Traurigkeit oder Wut sind keine Störung, sondern Hinweise. Sie zeigen, wo Grenzen überschritten werden, Bedürfnisse zu kurz kommen oder etwas nicht zu Ihren Werten passt. 

Sie sind also nicht „kaputt“, nur weil Sie sich erschöpft, gereizt oder überfordert fühlen. Häufig ist schlicht zu viel gleichzeitig los – vor allem, wenn Beruf, Privatleben und eigene Ansprüche zusammenkommen. 

Woran Sie merken, dass ein Emotional Reset guttun könnte 

Typische Signale dafür, dass Ihr inneres System überlastet ist: 

  • Daueranspannung: Ihr Körper ist ständig in Alarmbereitschaft. 
  • Reizbarkeit: Sie reagieren schnell genervt oder verletzt – im Job ebenso wie privat. 
  • Emotionales Auf und Ab: Ein Tag ist voller Energie, der nächste wie ausgebrannt. 
  • Grübelkarussell: Ihre Gedanken kreisen abends oder nachts immer wieder um dieselben Themen. 
  • Vermeidung: Sie lenken sich viel ab, um unangenehme Gefühle nicht zu spüren. 
  • Verlust von Freude: Dinge, die Ihnen eigentlich Spaß machen, fühlen sich anstrengend oder nur noch wie Pflicht an. 

Diese Signale zeigen: Es ist viel zusammengekommen. Ein Emotional Reset setzt genau hier an – mit einem strukturierten, aber machbaren Blick auf das, was Sie gerade tragen. 

Warum ein Emotional Reset zum Jahresanfang sinnvoll ist 

Der Jahresbeginn ist ein natürlicher Zeitpunkt für Reflexion und Neuorientierung: 

  • Was lief gut im letzten Jahr? 
  • Was hat mich gestresst oder überfordert? 
  • Was möchte ich im neuen Jahr anders machen? 

Der Blick geht dabei häufig auf äußere Themen: Job, Ziele, Organisation, Gesundheit, Finanzen. Ein Emotional Reset ergänzt diese Perspektive um die innere Ebene: 

  • Welche Gefühle und Themen aus dem letzten Jahr trage ich noch mit mir herum? 
  • Welche Situationen oder Menschen haben mich emotional besonders belastet? 
  • Welche inneren Sätze begleiten mich ständig, zum Beispiel: 
  •     •    „Ich darf mir keine Fehler leisten.“
  •     •    „Ich muss stark sein.“ 
  •     •    „Ich darf niemanden enttäuschen.“ 

So wird der Jahresanfang zu einer Gelegenheit, nicht nur Ihren Kalender, sondern auch Ihre innere Ausrichtung bewusst zu überprüfen – und dort anzusetzen, wo Sie Entlastung brauchen. 

Emotional Reset in 4 Schritten: emotionalen Ballast loslassen 

Für einen Emotional Reset müssen Sie nicht Ihr gesamtes Leben umkrempeln. Schon kleine, konsequente Schritte – eine Grenze klarer ziehen, einen Gedanken bewusst hinterfragen, eine kurze Pause ernst nehmen – können viel bewirken. 


Wie kann der Rucksack im neuen Jahr leichter werden? Machen Sie die Bestandsaufnahme

Versuchen Sie diese Schritte einzeln oder nacheinander. 

Schritt 1: Innehalten – Ehrliche Bestandsaufnahme 

Nehmen Sie sich 10 bis 15 Minuten Zeit, möglichst ohne Unterbrechungen. Papier und Stift reichen. 
Fragen für den Einstieg: 

  • Was hat mich im letzten Jahr emotional am meisten belastet? 
  • Welche Situationen oder Menschen tauchen in meinen Gedanken immer wieder auf? 
  • Welche Gefühle habe ich besonders oft weggedrückt (z. B. Angst, Wut, Traurigkeit, Scham)? 

Schreiben Sie alles ungefiltert auf. Achten Sie auf Wiederholungen – hier liegen oft Ihre Hauptthemen. Dieser Schritt schafft Klarheit – und die ist Grundlage für Veränderung. 

Schritt 2: Sortieren – Was soll leichter werden? 

Stellen Sie sich vor, Sie tragen einen Rucksack ins neue Jahr. Darin liegen: 

  • Alte Sorgen 
  • Unerfüllte Erwartungen 
  • Selbstkritik
  • Schuldgefühle 
  • Ärger und Enttäuschungen 

  Fragen Sie sich: 

  • Was davon möchte ich nicht mehr so schwer tragen? 
  • Welche ein bis zwei Themen sollen im neuen Jahr weniger Raum einnehmen? 

Sie müssen nichts sofort lösen. Es reicht, klar zu benennen, zum Beispiel: 

  • „Ich möchte weniger von dem Gefühl mitnehmen, immer perfekt sein zu müssen.“ 
  • „Ich möchte den alten Streit nicht mehr täglich im Kopf durchspielen.“ 

Dieses innere „Stopp, so nicht mehr!“ ist bereits ein zentraler Schritt im Emotional Reset. 

Schritt 3: Grenzen neu setzen – Überlastung reduzieren 

Emotionaler Druck entsteht häufig dort, wo Menschen dauerhaft über ihre Grenzen gehen – gerade im beruflichen Alltag: 

  • Ja sagen, obwohl innerlich ein klares Nein da ist 
  • Verantwortung für Themen übernehmen, die nicht im eigenen Einflussbereich liegen 
  • Eigene Bedürfnisse dauerhaft hintenanstellen 

 Fragen Sie sich: 

  • In welchen Bereichen habe ich im letzten Jahr regelmäßig meine Grenzen ignoriert? 
  • Was hat mich emotional besonders ausgelaugt? 

 Kleine, konkrete Schritte können sein: 

  • Einen Termin absagen oder verkürzen 
  • Erreichbarkeit (beruflich wie privat) klarer begrenzen 
  • Eine Aufgabe delegieren oder später starten 
  • Im Gespräch formulieren: „Das ist in diesem Umfang für mich nicht leistbar.“ 

So reduzieren Sie nach und nach das, was Sie dauerhaft überfordert. 

Schritt 4: Nähren – Platz schaffen für das, was guttut 

Emotionalen Ballast loszulassen bedeutet auch, bewusst mehr von dem einzubauen, was stärkt. 

Fragen Sie sich: 

  • Was gibt mir wirklich Kraft? 
  • In welchen Momenten fühle ich mich ruhig, klar und authentisch? 

Beispiele können sein: 

  • Zeit in der Natur 
  • Gespräche mit Menschen, bei denen Sie sich sicher fühlen 
  • Ruhige Zeit ohne Bildschirm 
  • Eine kreative oder praktische Tätigkeit 
  • Sanfte Bewegung 
  • Kurze, bewusste Pausen im Alltag 

Wählen Sie eine Sache, die realistisch ist, und integrieren Sie sie bewusst in Ihren Wochenrhythmus. 
So wird der Emotional Reset zu einem Prozess, der nicht nur entlastet, sondern Ihre Widerstandskraft stärkt. 

Methoden, die Ihren Emotional Reset unterstützen 


Aufschreiben hilft, die Gedanken zu sortieren

Sie müssen emotionalen Ballast nicht „aus dem Stand“ loslassen. Unterschiedliche alltagstaugliche Wege können Sie begleiten – ohne starres Programm.

  • Schreiben: Kurze Notizen oder ein Tagebuch helfen, Gedanken und Gefühle zu strukturieren.
  • Bewusste Pausen: kleine Unterbrechungen im Alltag, in denen Sie nicht reagieren müssen, sondern kurz durchatmen. 
  • Gespräche: Austausch mit Menschen, denen Sie vertrauen, oder ein professionelles Gespräch (z. B. Beratung, Coaching). 
  • Bewegung: Spaziergänge, Treppen statt Aufzug, einfache Dehnübungen – jede Form von Bewegung unterstützt den Stressabbau. 
  • Körperwahrnehmung: Kurz wahrzunehmen, wie Sie sitzen, stehen, atmen, kann helfen, wieder bei sich anzukommen. 
  • Tapping (Klopfakupressur): Tapping, auch Klopfakupressur genannt, ist weit mehr als nur Erste Hilfe in angespannten Momenten. Die Methode ist ein wirkungsvolles Werkzeug, um emotionalen Ballast aktiv zu bearbeiten und nach und nach loszulassen. 
  • Indem Sie bestimmte Punkte sanft beklopfen und sich dabei innerlich einem belastenden Thema zuwenden, können Sie dessen emotionale Intensität Schritt für Schritt reduzieren. So lassen sich tief verankerte Muster nachhaltig verändern – statt sie nur zu verwalten. 
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Gruppencoaching: Mit Tapping zu mehr Gelassenheit und Leichtigkeit

Im Gruppencoaching "Mit Tapping zu mehr Gelassenheit und Leichtigkeit" lernen Sie eine Methode zur Förderung der emotionalen Resilienz kennen und anwenden. Entdecken Sie, wie Sie sich Schritt für Schritt von belastenden Gefühlen und einschränkenden Denkmustern befreien können, um zu einem positiven Lebensgefühl zu gelangen.

 

Entscheidend ist nicht, welche Methode Sie wählen, sondern dass Sie Ihren inneren Signalen überhaupt Raum geben und erste Schritte gehen. Alles Weitere darf sich entwickeln – in Ihrem Tempo und passend zu Ihrem Leben. 

Gesundheitsimpulse mit den pme "Healthy Bites"

Eine kleine Portion Wohlbefinden gewünscht? Unsere "Healthy Bites" geben Ihnen Impulse für mehr Entspannung, Ausgleich, Aktivität und Wohlfühlmomente in Ihrem Job- und Privatalltag.

Sie ersetzen nicht die professionelle Hilfe durch Berater:innen und Psycholog:innen. Bitte lassen Sie sich bei Suchtproblemen, dauerhafter Niedergeschlagenheit, anhaltendem überproportionalem Stress und tiefergehenden mentalen Problemen professionell beraten, beispielsweise vom pme Familienservice Lebenslagen-Coaching (Link öffnet sich in einem neuen Fenster) .